Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start

Es geht weiter

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Nach 3 Millionen Aufrufe könnte man sagen“ wir haben Fuß gefasst“, wir sind sicherlich nicht dort wo wir hin möchten, aber wir sind der anerkannte Teil in einer Bewegung.

Linke Sozialdemokraten waren stets aktive Genossen, ihnen widerstrebt eine statische Konstruktion.

Demokratie wird dort angenommen wo sie sich dynamisiert, Demokratie bedeutet nämlich Einmischung.

Mittels 3 Millionen Aufrufe mischten wir uns ein, wir mischten uns ein mit einer unzensierten, freien und linken Meinung und gaben somit der Basis ihre Stimme zurück.

Die Stimme der Homepage „ mein Herz schlägt links“ soll nicht nur die Aufmerksamkeit vieler Freunde und Leser erreichen sondern sie hat einen Auftrag, der lautet:

Die kritische Vernunft zu fördern.

Kritisieren können viele und es besser machen etliche aber nur wenige sagen was sie eigentlich wollen, wir machen den Weg frei zur Stärkung der kritischen Vernunft und die mitunter so sehr verschiedenen Artikel von unterschiedlichen Autoren sind informative Bausteine.

Das ist der Gegensatz zu einer einseitig ausgerichteten Parteipresse, diesen Weg kann man nur gehen wenn man gefestigt ist und dabei mit beiden Füßen mitten im Leben steht.

Es ist mitunter der Ausdruck und die Sprache der Autoren, die eine solche bindende Kraft zur Basis entwickelt hat, das Ziel lautet:

Die Basis sollte sich wiedererkennen, denn nur das verschafft Beachtung, Beachtung durch den Leser zu erreichen ist eigentlich das primäre Ziel aller Autoren.

Beachtung heißt aber auch die Beobachtung des Zeitgeschehens einen anderen Raum geben, das funktioniert nicht mit Sprechblasen sondern mit inhaltlichen und einer informativen Beschreibung.

Damit bezweckt man sich in einer Bewegung wiederzufinden, die Bewegung ist für uns die große, linke Familie, der wir als linke Sozialdemokraten uns verbunden fühlen.

Wir grenzen nicht aus, sondern möchten verbinden und dabei sind wir sicherlich aus einem anderen Holz geschnitzt als mancher anderweitig sich installierter Platzhalter.

Auch wir kennen auf viele Fragen nicht immer die Antworten, doch wir greifen den Dialog auf und dabei ist uns unsere Meinung schon etwas wert, der Wert unserer Meinung ist des Lesers Mehrwert.

Denn für uns gilt der Satz von Tomasz Masaryk, „Demokratie heißt Einmischung“.

Wir beschreiben dazu die dargestellten Unzulänglichkeiten und setzen ungelöste Probleme auf die Tagesordnung, das passt sicherlich vielen nicht und das ist gut so, wir wissen nämlich von Risiken zu berichten.

Wenn linke Sozialdemokraten über die Arbeitsgesellschaft in unserer Republik schreiben, dann schreiben sie Klartext, denn sie wissen worüber sie schreiben.

Sie wissen zu berichten wie es mit unserer schon scheinbaren sozialen Sicherheit aussieht, wir haben nämlich längst erkannt, dass in diesem System der, der für Lohn arbeitet als Wertschöpfungsfaktor in die volkswirtschaftliche Leistungsbilanz eingezogen wird.

Der wiederum erhält nur Zugang zu den reduzierten sozialen Leistungen und da stellen wir immer wieder eine Ungleichheit fest.

Wir werden weiterhin uns gegen diese gesellschaftliche Macht- und Prestigehierarchie stellen und wir werden den Ausgegrenzten ihre Stimme wiedergeben, hier geht nämlich nicht nur um Ausgegrenzte sondern um Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, zwischen In- und AusländerInnen, zwischen Ausgebildeten und gering Qualifizierten am Arbeitsmarkt.

Dazu kommen auch die prekär Beschäftigten, die eigentlich in dieser Republik ganze Wirtschaftszweige am Leben halten, es gibt sie und nicht nur in der Verwaltung des Deutschen Bundestages, die alttypischen, die sog. vollflexibilierten, die irregulären und die ungeschützten Arbeitsverhältnisse.

Es geht uns gegen diesen Grundmechanismus, der es gestattet eine Arbeitswelt so zu gestalten, denn ganze Wirtschaftszweige zahlen für gute Arbeit nur Tieflöhne und das bewirkt ein Unterhöhlen unseres Sozialstaates, es ist nicht nur unwürdig, wenn Menschen vom Verkauf ihrer Arbeit sich nicht den Lebensunterhalt leisten können, sondern das ist der Weg in eine materielle Verarmung.

Uns geht es um die Wiederentdeckung der moralischen Verpflichtung, deshalb werden wir uns dieser Themen annehmen, wir werden anhand von Beispielen widersprechen wenn es um Mindestlöhne geht, gestaltet von Fanatikern die immer noch rufen, „Vorfahrt für Arbeit“ die auch mitunter den Spruch draufhaben „Sozial ist, was Arbeit schafft“, denen werden wir ihre unmoralische Theorien vorhalten.

Wir sagen nein zu statischen Konstruktionen, die eine Gesellschaft selektieren, denn was die gesellschaftlich vollzogene Ökonomisierung bewirkte, waren statische Modelle die wahrhaftig sich weit vom Sozialstaat entfernten, hier gilt es eine Gegenbewegung mit einer entsprechenden Dynamik zu installieren.

Wir möchten ein Teil dieser Dynamik sein, wir möchten ein Beitrag zu einer aktiven Sozialpolitik leisten, der das Gegenteil von einer statischen Betrachtung der Agenda 2010 sein wird, uns geht es um die gesellschaftliche Nachhaltigkeit und nicht um die Abhängigkeit.

Die erforderliche Dynamik in der Auseinandersetzung bringt Bewegung in unser Anliegen, es werden sich Interessen verdichten, nur sollte man sich zuvor dem Thema stellen.

Es gehört also kein Mut dazu sich zu uns zu bekennen, es gehört auch kein Mut dazu also Autor seinen Beitrag in der Bewegung zu leisten.

Denn wenn sich die Basis nicht bewegt wird der Kopf nach wie vor statisch agieren, Veränderungen kann man nur durch Bewegung erzielen.

Es ist die Zeit reif, nach 3 Millionen Aufrufe sollte auch unseren Kritikern bewusst werden, wir erweckten in der linken Familie Beachtung.

Damit werden wir auch lernen umgehen zu müssen, Beachtung heißt nicht Macht, aber das Machbare einzufordern und das setzt wiederum ein Umdenken voraus.

Die gesellschaftliche kritische Vernunft kann das Fundament einer Dynamik sein die zum Umdenken einlädt, der Solidarität den Stellenwert zurückgeben, die solidarische Ökonomie und die Verbrauchermitbestimmung das sind machbare Ziele, die in der Tradition der Sozialdemokratie liegen.

3 Millionen , eigentlich sollte man den Sozialistenmarsch schmettern.

Sozialistenmarsch

DL 21

Parlamentarische Linke

Jusos

SPD

 

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 343
Beiträge : 5710
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13601070

Verwandte Beiträge