Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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3,5 Millionen

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Dreieinhalb Millionen Aufrufe, heißt 3,5 Millionen Mal erzeugte diese Homepage die Neugier des Lesers.

Das war eigentlich das Traumziel, eine Gegenöffentlichkeit zu informieren, nicht zum Antipol der Verdrossenheit werden zu lassen sondern in eine Bewegung einzubringen.

Dem Bürger bewegt mehr als es manche politisch Verantwortlichen wahrhaben möchten, der Bürger in unserem Land ist nämlich beteiligt, nicht nur an der Willensbildung des Volkes sondern mitunter schmerzlich an der Gesetzgebung der Volksvertreter.

Die Gegenöffentlichkeit zu bedienen ist eines der Grundzüge einer basisorientierten Arbeit, die beinhaltet allerdings dass sich der Bürger mit seinen Sorgen, Ängsten und Nöten indirekt wiederfindet in den Artikeln und in dem Ausdruck bzw. in der Sprache der Autoren.

Ein Autor eines Artikels, der etwas bewegen möchte sollte die Gegenöffentlichkeit ansprechen, lieber rau und inhaltsreich, denn der raue Ton im sozialen Umgang wurde von oben diktiert.

Es gilt die uralte Regel der demokratischen Linken, der Amboss muss den Hammerschlag vertragen, nur wer sagt dass die Linke innerhalb der Demokratie stets der Amboss sein muss?

Sicherlich nicht mit den gleichen Mitteln zurückschlagen, sondern mit Informationen, Vergleichen, Analysen und alternativen Vorschlägen eine Dynamik in Bewegung setzen, die man nicht mehr aufhalten kann, das ist ein Ziel.

Vom Start her muss es um Gleichheit gehen, nicht um Vorteilsnahme und auch nicht um die Planung von Karieren.

Primär geht es um ein neues und nachvollziehbares Miteinander, es darf dieses gesellschaftliche Gegeneinader nicht mehr geben, hier sollte der neutrale Zugang gewährleistet sein.

Gesellschaftliche Spannungen wirken sich negativ aus und hemmen die Weiterentwicklung, Konsens kann mitunter Nonsens sein, stets dann wenn man sich weigert in der Situation der Anderen zu denken.

Es geht gegen die Verweigerungshaltung der Managements der Macht, dessen Ohnmacht sich als ein Raureif von sozialer Kälte sich über unser Land sich gelegt hat.

Es sind die Aufschreier, die sich als Marktschreiber auszeichnen, wenn es gegen ihre Kariere geht, da entwickeln sie eine Öffentlichkeit.

Geht es aber um gesellschaftlichen Ausgleich und bewusste Teilnahme werden sie rau und ruppig und setzen voraus, Veränderungen sind dort nur möglich, wo es ihnen nicht weh tut.

Das sind die gesellschaftpolitischen Nebelkerzenwerfer, die sich zunächst abwartend zur Seite lehnen und sich dann mittels einer Drehung an die Spitze einer Bewegung setzen möchten.

Die bezeichnete man vor einigen Jahren als jene Trittbrettfahrer, die dem Teufel das Weihwasser verkaufen werden.

Von dieser Sorte gibt es mittlerweile zu viele und die haben sich wiederum auch in der SPD platziert.

Sie scheuen ihrer Kariere wegen die bewegte Meinung der Basis und des Bürgers auf der Straße sich anzunehmen und verweigern sich mitunter auf dem Gespräch, sich lernten nicht sich zu korrigieren und ihre Handlungen in Frage zu stellen.

Die Verweigerung zur Korrektur einer Politik zeigt nicht nur realitätsferne sondern ist eine weitverbreitete Untugend, die moralische Verpflichtung wäre es allerdings im Dialog mit dem Bürger etwas zu bewegen.

Das hat sich bei einigen als das Manko herausgestellt, demzufolge schließen sich nicht gerade wenige von einer Bewegung aus, die aus den Tiefen der Gesellschaft kommt nämlich von den Betroffenen.

Den Betroffenen eine Stimme geben, ist nicht nur ein demokratisches Recht sondern eine alte sozialdemokratische Tugend, die Wiederentdeckung sozialdemokratischer Werte ist der politische Mehrwert für unsere Zukunft.

Das bedeutet aber auch streitbar sein, das bedeutet aber auch sich einsetzen und das bedeutet Andere zu beteiligen, Demokratie wagen ist schwierig, denn eine Demokratie lässt sich nicht immer organisieren sondern sie ist dort stark, wo sie sich entfalten kann.

Widerspruch gehört zur Demokratie, Leitthesen gehören zu den Parteien, verweigern sich Linke ihrer Thesen wird das der Demokratie schaden.

Geschadet haben der Demokratie bisher nur die Technokraten und auch die unterschlugen den Begriff der Solidarität in der SPD.

Es gibt viel zu tun, damit den Technokraten der Wind aus den Segeln genommen wird, erst wenn den Organisatoren ihre eigene Kariere um die Ohren fliegt werden sie verstehen was sie anderen zumuteten.

 

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