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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Erwartungen an das Jahr 2013

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Was erwartet uns im Jahr 2013, nicht nur die Bundestagswahl am 22. September 2013, sondern uns erwartet ein Jahr in dem man Standards zur Beurteilung der Lage absenken wird.

Senkt man etwas ab, dann glättet man Täler, dann vollzieht man an und für sich Gemeinheiten einerseits und erweckt andererseits Hoffnungen.

Das Prinzip Hoffnung wird sich wie ein roter Faden durch die nächsten Monate ziehen, frohes Auftreten und forsche Sprüche werden uns erreichen und wir werden berieselt werden von Leistungen, die wir nicht bemerkten.

Das ist ein Teil der Strategie, den Wahlkampf so zu gestalten, um Auseinandersetzungen zur Sache auf eine relativ kleine Flamme zu halten.

Hilft dabei ein konsequentes Entgegentreten, es hilft nur bedingt denn zuvor muss man Eintreten für Anliegen die ein Volk in Bewegung hält.

Eintreten mit einer Meinung, heißt diese auch vertreten und sich nicht hinter den Volksvertretern verbergen wollen.

Was bewirkt eine Bewegung an der Basis?

Sie bewirkt Aufrufe und sie bietet dem Leser ungefilterte Information an, denn mancher Autor spürt mehr die fehlende Gerechtigkeit in diesem Land als der Mandatsträger der mit dem Wunsch nach mehr Gerechtigkeit in den Wahlkampf zieht.

Der Bewegung die aus der Basis kommt passt man sich nicht an, man fühlt sich zu ihr gezogen, auch das ist der Unterschied zwischen einer Werbebroschüre und dieser bewegten Homepages.

Nur was erwartet man im Wahljahr von den Autoren, sicherlich keine Schönfärberei und sicherlich keine Frontalangriffe auf die neoliberal/ konservative Regierung sondern den immer wieder geäußerten Wunsch nach einer sog. konstruktiven Kritik.

Diesen Wunsch trugen mir SPD Mandat Träger bereits vor Jahrzehnten vor, ich weigerte mich damals und sträube mich heute, dass besser machen zu wollen wofür andere gewählt wurden, ich werde mich weiterhin bemühen einiges kritisch zu begleiten, denn das Zeitgeschehen erfordert eine Betrachtung.

Eine Betrachtung kann nicht immer nur positiv ausfallen, sondern muss die Analyse sein.

Die Analyse regt an und Anregung ist der erste Schritt zu einer Bewegung, die politische Bewegung der Basis kann mehr erreichen als einen Regierungswechsel.

Der wiederum ist überfällig, doch das Ziel sollte der Politikwechsel sein.

Erwartet uns im Jahr 2013 der Wechsel in der Politik?

Auch dazu bekam ich ein paar Fragen, die sich immer wieder um den Kern drehten, „ für welche Politik stehst du?“ – es wäre billig zu antworten, für eine linke.

Das ist viel zu einfach und auch abgedroschen, denn auch eine linke Politik ruft nach einer Interpretation.

Eine linke Politik ist dann überzeugend und vermittelbar, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht.

Ein Autor der über Themen aus der Sicht eines politisch linken schreibt, sollte seinem sozialen Gewissen treu bleiben.

Man darf nicht diskutieren der Demokratie wegen, sondern der Überzeugung wegen, da stellt sich die Frage „ wovon ist man überzeugt?“

Es gibt dabei die sog. politischen und gesellschaftlichen Überzeugungstäter, der Ausdruck ist zwar hart aber zutreffend, denn die glauben an nichts anderes als an sich und wollen nur vieles besser machen, man kann denen durchaus absprechen, dass sie es anderes machen wollen.

Ehrlichkeit beginnt in der eigenen Darstellung, lieber eckig sein und prinzipientreu als ein Pfadfinder auf der Schleimspur werden, sich seiner Vergangenheit stellen auch wenn es weh tut, denn aus Fehlern der Vergangenheit kann man lernen.

Die Basis ist größtenteils lernfähig, sie möchte Zusammenhänge erkennen und aus der Vielfalt von Berichten eine Meinung erzielen, es stellt sich die Frage, wie lernfähig sind Volksvertreter?

Mitunter sind sie es nicht und demonstrieren ihre Anpassungsfähigkeiten, die bewirken allerdings stets das Korsett einer unüberbrückbaren Hürde, man bemerkt die Show schneller als sie denen recht ist, Lernfähigkeit erkennt man am Zuhören. Politik gestalten funktioniert also nur auf Augenhöhe und davon sind wir meilenweit entfernt, der Masse des Volkes ist das Forum abhandengekommen.

Politik in Augenhöhe findet nur in Foren der Interessenvertreter statt und nach unten sind es Besenftigungsveranstaltungen der Stellvertreter.

Also gilt der Bewegung Beine zu verleihen und vielleicht das Unmögliche fordern, den Politikwechsel zu mehr sozialer Gerechtigkeit.

 

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