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Fragen an Anette Kramme (SPD) Teil 1

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Ich hörte vor einigen Wochen im Deutschen Bundestag zur aktuellen Stunde, die auf Verlangen der Fraktion der SPD abgehalten wurde, die Eröffnungsrednerin Frau Anette Kramme (SPD).

Die Inhalte der Eröffnungsrede von ihr war ein Affront an die Arbeitnehmerschaft und ich sah mich gezwungen, ihr einige Zeilen und Fragen per email zu zusenden.

eMail an Frau Kramme:

"Beschlüsse der Regierung sind ein Witz"

Frau Kramme, Sie haben auf Ihrer Homepage unter der Rubrik "Aktuell" sich über Amazon geäussert und waren auch die Eröffnungsrednerin im Deutschen Bundestag zur aktuellen Stunde, die auf Verlangen der Fraktion der SPD abgehalten wurde. Ich beschränke mich mal darauf, kurz Sie Frau Kramme wiederzugeben, da Sie ja die aktuelle Stunde einleiteten:

Ich beschränke mich mal darauf, kurz Sie Frau Kramme wiederzugeben:

“…Da sind unglaubliche Vorgänge passiert. Bei der Anwerbung sind die Menschen davon ausgegangen, dass sie einen anderen Vertragspartner haben, als es dann tatsächlich der Fall war: Statt Amazon war es eine Leiharbeitsfirma. Die Löhne haben sich als niedriger als erwartet herausgestellt: Statt 9,68 Euro immerhin 12 Prozent weniger, 8,52 Euro. Tagelang wurde bei einzelnen Leiharbeitnehmern der Arbeitsantritt hinausgezögert, um entsprechend dem Arbeitsanfall bei Amazon agieren zu können. Überhaupt war ganz viel Warten bei den Leiharbeitnehmern angesagt: Warten auf den Bus, der sie zur Firma gebracht hat bzw. wieder zurück zur Unterkunft; Warten, wenn keine Arbeit da war…”

Schon in dieser kurzen Passage lassen sich gleich mehrere bemerkenswerte Dinge diagnostizieren:

Warum halten Sie diese Vorgänge für unglaublich, wo Sie doch diese Vorgänge mit geschaffen haben als SPD!

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben Sie jedoch Hartz I – genauso wie Hartz II, Hartz III und Hartz IV in namentlicher Abstimmung – zugestimmt (natürlich teils mit der gewohnten Gewissensberuhigung in Form einer Erklärung nach § 31 GO;

Und: Was regen Sie sich Frau Kramme über einen Mindestlohn von 8,52 € bei Amazon auf, wenn sie und ihre Partei doch gemeinsam mit dem DGB für einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von lediglich 8,50 € streiten?

Ist die politische Demenz an dieser Stelle schon so weit fortgeschritten, dass sie sich noch nicht einmal an die unmittelbare Gegenwart erinnern bzw. wahrnehmen?

Es bereitet mir als Wahlbürger der Bundesrepublik Deutschland erhebliche Sorge, wenn eine Partei und ihre Politiker, die uns und unsere Interessen vertreten sollen und die sich noch dazu anschicken, die Bundesregierung zu stellen, ganz offensichtlich nicht ganz bei Sinnen sind.

Gruß

Wahlbürger

W.Heinzel

 

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