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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Die gesellschaftliche Spaltung

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Die entzweite Gesellschaft beginnt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.

Diese Entzweiung führt zu einer gesellschaftlichen Entfremdung und das wiederum hat Auswirkungen.

Bisher untersuchte man die soziale Spaltung, der Niedergang von Regionen war ausgelöst worden durch die soziale Kälte.

Andererseits nannte man das den Strukturwandel, den zwangsläufig Menschen mitmachen mussten, interessant ist allerdings jetzt die erkennbare Entfremdung auch in Regionen die sozial besser gestellt sind.

Diese Entfremdung trifft alle gesellschaftlichen Bereiche, der Mensch von Heute identifiziert sich nicht mehr zu und mit jenen Impulsen die sicherlich nach wie vor aus der Zivilgesellschaft kommen, diese Republik ist zu einer gut regierbaren Nischengesellschaft geworden.

Interessant ist dabei die folgende Feststellung: Fast alle gesellschaftlichen Befragungen sowie Untersuchungen zeigten für viele Probleme eine Mehrheit links von der Mitte.

Daraus folgt aber etwas widersprüchliches, der Bürger wählt kaum das was er eigentlich fühlt bzw. etliche gehen erst gar nicht zur Wahl.

Die somit mitunter erkennbare gesellschaftliche linke Mehrheit lässt sich nicht übertragen in eine politisch linke Mehrheit und das ist der eigentliche Widerspruch.

Den sollten die Parteien links der Mitte etwas näher untersuchen, Parteien die sich in ihrer derzeitigen Position ebenso entfremdet haben.

Das wiederum in zweierlei Hinsicht, zueinander und in der Übertragungsmechanik zum Bürger, denn der wiederum führt ein ganz anderes Leben als vor Jahrzehnten.

Mit der Jahrtausendwende begann der Überlebenskampf im bürgerlichen Lager, das wiederum hatte etwas mit der Ökonomisierung unseres Alltages zu tun.

Der überforderte Bürger ist heute in der Mitte der Gesellschaft zu finden, mittels der Gesetzgebung nahm die soziale Entkopplung zu.

Das zieht sich über Generationen hinweg, denn manches was mal galt wird in Frage gestellt, man untergräbt gewissermaßen gesellschaftliche Tugenden.

Der Pfad um in Sicherheit eine Epoche des Lebens planen zu können wurde als der rationale Irrweg beschrieben, der Mensch fühlt sich also allein gelassen, denn er versteht weder den Zusammenhang der EURO Rettung noch die staatlichen Unterstützungen der Banken, er bemerkt nur die Zukunftsangst und sucht nach Faktoren der Stabilität.

Die im übertragenden Sinne nur sich negativ darstellen, die sog. Verdichtung von Problemen im Arbeitsprozess schafft nicht den Vertrauensbeweis sondern zeigt am Horizont den sog. Schlecker- Frauen Effekt.

Das Leben in einer Welt der Arbeit, wo sich die Arbeit verdichtete und am Horizont nicht die Hoffnung mehr ist, sondern der Zustand der Schlecker- Frauen eine Realität werden kann hinterlässt Spuren.

Eine Spur zieht sich bereits über Jahre hinweg und zeigt den Vertrauensverlust von Menschen um uns herum in unser System, man vertraut dem gesellschaftlichen System nicht mehr.

Damit ist es dem Bürger mitunter Wurst, wer ihn regiert- der Bürger fühlt sich nicht mehr regiert sondern reguliert.

Ökonomisch abgewickelt und dazu staatlich reguliert, d.h. die Plattform der Scheindemokratie hat der Bürger durchschaut, man macht Kongresse und hört Meinungen, die aber nichts bewirken können.

Mancher der zu einem Umweltgipfel geht, wird vieles erfahren doch die Umsetzung wird von ganz anderen vollzogen.

 

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