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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Die Sommerstory

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Die etwas andere Sommerstory, vor etlichen Jahren fand ich mal zu einen damals bereits älteren Kollegen und der sagte zu mir folgendes: „ Der Leser hat immer den Vorteil, dass er sich den Autor aussuchen kann. Wobei der Autor stets immer auf der Suche nach dem Leser ist.“

Man sucht also den Leserkreis und in diesem Kreis möchte man einige ansprechen, in dem man der Gesellschaft den Spiegel vorhält.

Allerdings zeigt dieser Spiegel stets das wahre Gesicht, wenn dort ein Affe hinein blickt wird er keinen Nobelpreisträger sehen.

Einen Artikel zu verfassen ist für den Autor der Ritt, der Ritt auf dem Grat der Reflektion, es ist das Thema und der Stil des Autors, der Inhalt des Artikels sowie das Niveau.

Das Ziel dabei ist, der Leser sollte dabei das erkennen, was er bereits vermutete, was er ahnte, an was er dachte und worauf man aufbauen könnte.

Ein Autor der seinen Leser belehren möchte, wird sich nicht eines großen Leserkreises erfreuen, das trifft auch auf alle jene zu, die stets etwas besser machen wollen.

Denen sei gesagt, man kann nicht alles besser machen, nur sollte man manches anders machen.

Es ist nämlich der Eigenwert der Demokratie, eine Alternative aufzuzeichnen.

Dazu gehört der gesellschaftliche Mut den Ist- Zustand in unserer Republik darzustellen und ihn schonungslos zu interpretieren.

Vor etlichen Jahrzehnten riefen hier bereits die Stammtischgesellen, geht nicht- das man anklagt, ihnen fehlte der Mut, denn ihnen lernte man nicht mit der Demokratie umzugehen.

Etliche und das fast in allen Parteien dieser Republik verstehen unter Demokratie, wählen und gewählt zu werden, das ist allerdings nur der eine Teil, den man stets und ständig vor den Wahlen praktiziert.

Der Demokratie einen Inhalt geben bedeutet die Diskussion zu fördern, dazu benötigt man aber mehr als Bereitschaft.

Zurück also zu den Tugenden der linken und großen Familie, in dieser Familie bedeutete das Lesen etwas, denn nur wer las der war belesen auch wenn man manches vergisst, man fand immer den Weg zum Nachdenken.

Dieser Weg führte zum Ziel, einen kritischen Dialog aufzubauen, was eigentlich das selbstragende „ Wir“ war.

Es muss also wieder selbstverständlich sein, sich das Zeitgeschehen kritisch anzunehmen, allerdings füllen Autoren derzeit noch immer Zeitungsartikel mit sog. Aufmachern, indem sie etwas aufdecken.

Was immer das sein mag, von Gutenbergs Doktorarbeit bis Angela Merkels Leben in der DDR, das mag sich zwar verkaufen ist aber für den Fortschritt des kritischen Dialoges so verwendbar, wie jener Sack Reis der in China gerade umfiel.

 

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