Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start

5 Jahre auf Sendung

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Nach 5 Jahren auf Sendung in der Welt des Internets, erreicht „mein Herz schlägt links“ mittlerweile durchschnittlich 100 000 Aufrufe pro Monat.

Aufrufe sind ein ehrgeiziges Ziel und mit 100 000 pro Monat kann man operieren, wir haben nämlich ein weitaus ehrgeizigeres Ziel.

Dieses Ziel verfolgen nicht alle und deshalb möchten wir uns unterscheiden von den Durchschnittsmachern, unser Ziel ist der Leser, der noch mit allen Sinnen lesen kann.

Im Zeitalter des rasanten Informationsaustausches, der Datensammlungswut, der stetigen Verlinkens kommt Schnelligkeit vor Inhalt, der Inhalt eines Artikels erfordert aber ein lesen.

Liest man einen Artikel und setzt dabei seine Sinne ein, befindet man sich eigentlich in einer Tradition der großen linken Familie.

Denn die war belesen und auch heute gilt: Lesen bildet, in der großen Linken Familie galt manches bürgerlich- liberale Presseorgan als abgehoben.

Das ist wohl heute noch der Fall, denn für uns gilt: Kein Knecht- kein Herr, die Autoren sind nicht die Oberlehrer und auch nicht die Vorturner einer Idee, im Gegenteil eigentlich sind sie Bestandteil einer durchaus modernen Ausrichtung, sie sind in einem Autorenkollektiv.

Was heißt nun modern?

Modern ist für uns eine lebendige Demokratie und die war im Altertum für die Griechen selbstverständlich.

Die Wiederentdeckung der Selbstverständlichkeit, ist keine leere Floskel, denn „ modern“ heißt für den französischen Dichter Baudelaire alles das was kritisch ist, was fragend ist gegenüber den üblichen Ideen und Vorstellungen.

Unser kritisches Denken richtet sich also gegen die vorgegebene flachgehaltene hausgemachte Meinung.

Modern sein heißt aber auch kämpferisch sein, bedeutet aber auch anderen den Zerrspiegel vorzuhalten und dabei geht es um den Missbrauch innerhalb der Demokratie.

Der Missbrauch innerhalb einer Demokratie ist nicht neu, allerdings mit dem Wandel des Politischen wird die Zahl der Missbrauchsopfer größer, was wiederum mit der mediale Inszenierung innerhalb der Parteien zusammen hängt.

Man nimmt von Staats wegen etwas in Kauf, die Staatsverschuldung, die verdeckte Arbeitslosigkeit, die Abhängigkeit zu den Banken, die neue Klassengesellschaft sowie die Jugendarbeitslosigkeit und Altersarmut.

All das in einer Republik, die immer obrigkeitshörig war und dessen Kindertage von unverbesserlichen Rechten geprägt wurden, dagegen heißt es „ Position beziehen“.

Position beziehen ist die Vorstufe von „mehr Demokratie wagen“ mittels seiner Position den Widerspruch wagen in einer Welt der neoliberalen Experimente sollte zur Tugend der linken Familie werden.

Denn nur dieser Widerspruch kann das kritische Denken des Menschen fördern.

 

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5734
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 14094458

Verwandte Beiträge