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Demokratie bedeutet Diskussion, "Hermann Scheer"

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Zur Bundestagswahl 2013 legten wir 5,5 Millionen Aufrufe vor, d.h. man nimmt uns wahr aber weiß man ob man uns schätzt.

Nochmals ein besonderes Anliegen von uns allen sollte die Förderung der kritischen Vernunft sein, das ist mehr Inhalt als die Kritik der Kritik wegen.

Die kritische Vernunft ist eigentlich nur möglich mittels ungefilterter Information, mit einer Beschreibung zur Situation in einer transferierbaren Sprache.

Ein solcher Artikel sollte nämlich heraus fordern und nicht den Leser überfordern, eine Herausforderung zum Nachdenken ist der Beginn eines politischen Mehrwertes.

Die Rendite dieses politischen Mehrwertes kann das Öffnen von längst überfälligen Debatten sein, es können sich Diskussionen entwickeln wo Themen wieder in dem Vordergrund stehen.

Themen die den Bürger unmittelbar berühren, das wäre der Auftrag den wir in eine solche Diskussion einbringen möchten, die Themen der Zeit kritisch erläutern und dem eigentlich Schwachen in dieser Gesellschaft wieder eine Stimme geben.

Damit einige merken, wo uns der Schuh drückt und der drückt mitunter gewaltig. Deshalb messen wir nicht Ausstrahlung und Harmonie, stimmen auch nicht ab über Gesten sondern werden uns Inhalten widmen.

Eine inhaltsreiche Diskussion ist eine freie Diskussion und die Demokratie lebt davon.

Für uns bedeutet Demokratie Einmischung, dabei beziehen uns auf Thomas Masaryk, denn wer sich nicht einmischt- der gibt sich auf.

Einmischung heißt stets Alternativen aufzuzeigen, Alternativen muss man erarbeiten und dann damit werben.

Das ist ein Teil des Freiraumes zum Beginn einer gesellschaftlichen Neuausrichtung, dabei ist es durchaus möglich aus voller Kehle zu widersprechen.

Nur mittels des klassischen Widerspruches kann man mitunter seine Argumente platzieren.

Der durchaus mitunter erkennbare Widerspruch in Form von Artikeln ist die klassische Art der Bereicherung, etwas was mitunter aus der Mode gekommen war.

Zurück zur Auseinandersetzung, eine Auseinandersetzung ist nämliche die politische Bereicherung, erfolgreich allerdings nur wenn man mit Argumenten dienen kann.

Vor uns liegt der Weg die Argumente für eine linke Politik dem Leser näher zu bringen.

Wobei man die Frage stellen darf, was versteht man unter einer linken Politik?

Eine linke Politik ist und bleibt die Politik für den Menschen und dabei macht sie keine Unterschiede.

Das ist eigentlich für Linke selbstverständlich, doch diese Art der eigentlichen „ Selbstverständlichkeit“ muss man darstellen und dazu den Mut beweisen.

Mut gehört nun einmal zur Demokratie, denn sie ist kein Selbstläufer, den sog. politischen Selbstläufer gibt es nicht.

Es gibt nun einmal Richtungen, politische Richtungen innerhalb einer Demokratie sind eine Belebung.

Dazu sollte man allerdings auch Anerkennung finden, fälschlicherweise nennen Teile der Presse das wiederum den Streit.

Das kopieren wiederum andere und verlangen jene konstruktive Kritik, das ist vielleicht etwas unterhalb eines Zuspruches. Bitt schön, konstruktive Kritik zu welcher politischen Entscheidung?

Da sollten sich einige von denen, die das stets fordern ihre Argumente überdenken, dann kann der Dialog beginnen.

Für uns gibt es weder Knecht noch Herr, insofern auch keinen Dialog von oben nach unten, sondern den Dialog der Argumente.

Man erfährt zu oft warum diese oder jene Maßnahme besser ist, warum auch immer, nur darum geht es nicht mehr sondern um die Wirkung.

Wer hat eigentlich was davon und was will man damit bewirken?

Das ist der Gegensatz zur politischen Machtfülle, etwas was man wagen sollte kritisch zu hinterfragen, kennt das die Demokratie?

Stößt nicht die sog.politische Machtfülle Teile der Zivilgesellschaft ab, wo man andererseits um jede Wählerstimme bettelt?

Hier sollte ebenfalls eine Kehrtwende vollzogen werden, sonst ist jene politische Basis überflüssig.

Die Kehrtwende kann man nur erreichen mittels einer Förderung von kritischer Vernunft, sonst macht man eine Totalopposition.

Die ist allerdings in der klassischen Demokratie auch wieder unbekannt, man sollte sich der Bereicherung von Argumenten bedienen.

Sich Themen annehmen, das kann Arbeit bedeuten, das hat aber ein Ziel.

Unser Ziel ist es nämlich mehr Demokratie zu wagen, Hermann Scheer sagte mal in der Berliner Urania dazu, Demokratie bedeutet Diskussion.

 

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