Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Der feine Unterschied

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Fast mehr als 5 Jahre gibt es diese Homepage bereits, hier werden Artikel publiziert, die mitunter anders sind als die Mainstream Veröffentlichungen des Parteivorstandes.

Hier geht es um die Wiederherstellung der kritischen Vernunft und nicht um ein unten gegen oben, hier geht es um Hintergrundwissen und um Analysen, es geht weniger um Rechtfertigungen.

Für alle Autoren gilt, das Ziel der kritischen Vernunft ist ein kollektives und Rechtfertigungen sind Merkmale von einer mitunter nicht nachvollziehbarer politischer Haltung.

Mit Rechtfertigungen kommt man politisch nicht weiter, die Demokratie lebt nämlich von der Diskussion und damit betraten wir Neuland.

Ein Neuland was wir in Kleinarbeit beackerten und niemals uns anpassten, denn links heißt: frei sein.

Sicherlich ist es schwer sich gegen die Meinungsmache eines Apparates sich zu behaupten, wo die Mainstream Offensive der Bundesparteispitze uns täglich mit ihren Wasserstandsmeldungen einmüllt, das Ergebnis sieht allerdings anders aus.

Zur Bundestagswahl lieferten wir 5 Millionen Aufrufe der Homepage „ mein Herz schlägt links“, 5 Millionen Leser wollten sich also informieren aus einer unabhängigen linken Quelle und das ist der Unterschied, denn wir lieferten Vielfalt in den Artikel, Artikel die von so unterschiedlichen Autoren verfasst werden.

Wir wollen nicht der Stachel des Willy Brandt Hauses sein und auch nicht mit Argus- Augen uns auf ein Thema beziehen, wir möchten informieren und dem Leser etwas mehr bieten als oberflächliche Selbstverständlichkeiten.

Fast 5 Wochen nach der Bundestagswahl wurde diese Homepage mehr als 275 000 Mal aufgerufen, da könnte man nicht nur von Neugier der Leser sprechen, sondern das zeigt uns zunächst mit welchem Interesse Leser diese Artikel lesen.

Wir können uns also, entgegen der SPD, gestärkt fühlen nach der Bundestagswahl, das sollte man anderswo zur Kenntnis nehmen.

Die Frage stellt sich, wie stark sind wir?

Wir sind so stark wie der Mut der Autoren es zulässt einen Artikel zu verfassen.

Demokratie hat nämlich unmittelbar mit Mut zu tun, seine Meinung einzubringen und sich zu platzieren.

Mut finden und mehr Demokratie wagen gehört nun einmal untrennbar zusammen und wird sich vom Mainstream auch nicht trennen lassen.

Der eigene Mut um etwas mehr Demokratie zu wagen, ist das Mosaik innerhalb einer Bewegung innerhalb der linken Familie.

Die linke Familie ist nicht das Stiefkind der Parteifürsten, sondern die steht mitten im Leben und hat historische Wurzeln.

Wir sind also verankert in der Historie und der Hang zur freien und ungefilterten Information war immer schon das Anliegen dieser Familie.

Es war mal eine Tugend der Linken belesen zu sein, lesen könnte wieder zur Bildung beitragen, dazu sollten wir Impulse liefern.

Mit einer gewissen politischen Bildung lassen sich Zusammenhänge besser verfolgen, was manchen nicht passen wird.

Vieles von dem was hier veröffentlicht wurde hat sicherlich einigen nicht gepasst und das sollte auch so sein.

Wir sind nicht die angepassten Publizisten, die Manager der Partei herausstellen und Auftritte umjubeln, sondern wir wollen den nachdenkenden Zeitgenossen etwas mehr liefern.

Nachdenken muss nun einmal jeder für sich, kein Autor wird von sich behaupten ein Gedankenarchitekt zu sein, nur wird jeder Autor das nicht mehr vorhandene Querdenken wieder beleben.

Sich dem Querdenken öffnen war fast mehr als 20 Jahre der Sozialdemokratie fremd geworden, man richtete sich bequem ein und stellte sich gefeierten Wiederwahlen.

Der in sich bequeme, vernetzte und platzierte Parteimanager wird niemals Impulse frei setzen können, sondern er ist mit Rechtfertigungen bereits ausreichend beschäftigt und von dem möchten wir uns unterscheiden.

 

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