Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Nicht Eintagsfliege sein und auch nicht zur Orgelpfeife werden

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Ist Selbstkritik ein Wagnis oder die Herausforderung der man sich stellen sollte?

Denn bekanntlich weiß man, manche Kritiker erzeugen nur Hitze und immer weniger Erleuchtung, wiederum ist dieser Satz nicht mir, sondern unterschwellig ging Christopher Clark darauf ein.

Stellen wir uns einmal der Selbstkritik, zur Jahreswende hatte diese Homepage mehr als 6 Millionen Aufrufe, etwas was wir niemals vor einigen Jahren für möglich hielten.

Nun sind wir aber nicht vom ADAC und operieren mit Annahmen sondern sind uns gegenüber der Ehrlichkeit verpflichtet.

Es ist nun einmal so, der Homepagezähler addiert täglich fast 4000 Seitenaufrufe und das bereits konstant über mehr als 30 Monate.

Stolz waren wir einmal als die Zahl von 1000 Aufrufen am Tag zur Regel wurde, die 4 fache Menge täglich zeigt eine gewisse magische Grenze des Möglichen.

Diese 4000 Seitenaufrufe am Tag lassen sich durchaus verfolgen und es gibt Tage an denen wir treuere Leser im deutschsprachigen Ausland haben, die zahlenmäßig jene in der Hauptstadt überbieten.

Werden wir nun im Ausland gelesen und in der Hauptstadt nur angeklickt, etwas was durchaus möglich sein kann, mitunter liest der Leser nämlich mehrere Artikel.

Das erkennt man an Aufrufen der Autoren zum Artikel, der pendelt sich über zunächst 48 Stunden bei 150 Aufrufen ein und steigt im Laufe der Zeit fast auf 300.

Demzufolge bleibt ein Artikel auf dieser Homepage stets aktuell und damit eröffnen wir etwas gegen den Trend der Einweginformationsgesellschaft der sich stets anbietenden Orgelpfeifen, die das Lied vorgeben welches dann der Chor anstimmt.

Natürlich sollte die Selbstkritik hier walten, wer weiß wer von den 4000 Lesern überhaupt den ganzen Artikel las und welchen Nutzen er davon trug?

Das nennt man ein Spiel mit dem Unbekannten, es gibt wahrhaftig nämlich im Internet Suchmaschinen zum Autor und zum Thema des Artikels, manche Homepagebetreiber meinen dass ca. 5 % ihrer Leser bewusst über diese Schiene kommen.

Sind das nun die eigentlich Interessierten am Thema oder bauen sie die Themen weiter aus, sind sie dankbar oder undankbar?

Was ist nun mit den anderen 95%, bei 1000 Aufrufen pro Tag konnte man zurückverfolgen, in den ersten 30 Minuten wo auf den sozialen Netzwerken der neue Artikel eingestellt wurde gab es die Seitenaufrufe. Das war eine durchaus interessante Sache, man wurde im Freundeskreis der sozialen Netzwerke registriert.

Nachdem aber das einmal aus unbekannten Gründen ausfiel, schadete dieser Ausfall der Zahl der Homepage- Aufrufe nicht, insofern sind wir fast unabhängig geworden von den sozialen Netzwerken.

Bei aller Selbstkritik, hier schwammen wir uns frei, gem. unserer Charta „links und frei“, trotzdem 95% der Aufrufer werden uns kaum lesen.

15% sind nämlich stets die bekannten Überflieger, die verweigern sich der Information und erzeugen weiterhin nur heiße Luft.

Die benötigen diese Homepage zur Erzeugung ihrer Hitze und werden kaum die Zeit finden ihre andere Meinung zu Papier zu bringen.

Es bleiben also jene redlichen 80% von unseren Lesern, die Artikel lesen und das wiederum fast in ganz Europa, sicherlich werden sich von unseren Lesern nur der geringe Teil sich mit dem Autor bzw.

Artikel identifizieren- das erwartet allerdings auch kein Autor.

Nimmt man auch hierzu die Selbstkritik, so lässt sich leicht feststellen, ca. 1/3 von diesen 80% meint besser am Thema sein zu können und sucht nach dem Stein der Weisen.

Nur 1/3 sind jene dringend benötigten Querdenker, denen wir den Impuls geben möchten „ uns gibt es noch und dabei sein kostet nur Mut.“

Das restliche Drittel schließt die treuen Leser ein, die regelmäßig diese Homepage anklicken und bereits über Jahre dabei sind.

Jetzt sollten wir die Herausforderung wagen, „ wer machte mal Werbung von denen für „mein Herz schlägt links“, wer beschäftigte sich einmal näher und tiefer mit einem oder mehreren Artikeln und wer sprach mal andere an?

Wurden Themen eigentlich verarbeitet oder las man sie wie ein Wahlplakat, unser Ziel war es der Basis die Stimme zu geben und dabei sollte der Wahlkampf zweitrangig werden.

Die Stimme der Basis ist nämlich das entscheidende Merkmal einer innerparteilichen Kultur, sie gehört nicht in die Meckerecke sondern die Stimme der Basis ist das Stück mit der Portion von kritischer Vernunft.

Artikel zu verfassen, welche der kritischen Vernunft dienen ist die Herausforderung für jeden Autor.

Wenn man sich der kritischen Vernunft bedient wird man sich zwangsweise von einer pragmatisch ausgerichteten Politik entfernen.

Genau das ist der Kern dieser Homepage, denn die alten Werte der Sozialdemokratie waren in keiner Weise pragmatisch ausgelegt, sondern die Solidarität gedieh auf dem Gedanken von links und frei zu sein.

Wir suchen also nicht nach dem idealen Leser, denn den findet kaum ein Medium sondern wir möchten unsere Stimme erheben.

Wir sind auch nicht auf der Suche nach Vorbildern, sondern wir erinnern gerne an große Sozialdemokraten.

Würden wir den jungen Willy Brandt zum Vorbild haben, dann sollte eigentlich jeder wissen in Lübeck kurz vor seiner Flucht vor den Nazis in den Norden, war er linker als mancher gestandene Sozialdemokrat in der Hansestadt an der Ostsee.

Würden wir Ernst Reuter zum Vorbild haben, dann müssten wir das System des Kommunismus kennen, Reuter kannte es- denn er war in der Wolgarepublik der Sowjets der Volksbildungskommissar, wenn auch nur für wenige Monate.

Beide wurden zu großen Sozialdemokraten und beide prägten die Nachkriegs SPD und vor beiden haben wir Respekt und Ehrfurcht.

Wir verehren Kurt Schumacher und wissen auch welch ein schwieriger Deutscher er war, er war nämlich der andere Deutsche und der von den Nazis gefoltert wurde.

Ihr Leben soll für uns eine Herausforderung sein, mit unserer Stimme stets vor Gewalt und Terror zu warnen.

Mitunter in einer Vielzahl von Aufsätzen, die Erinnerung der Zeitzeugen wieder zu veröffentlichen von Josef Felder über Bruno Kreisky bis zu Carola Stern.

Wir sollten uns niemals mit einem Thema beschäftigen, denn die Ein Themen- Aspiranten werden kommen und gehen, werden meinen salonfähig zu sein und vergessen dabei sich auf die alten Werte der SPD zu konzentrieren.

 

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