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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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250 000 Aufrufe in 2 Monaten

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Mit fast 250 000 Aufrufen innerhalb der ersten 2 Monate im Jahr 2014 zeigt diese Homepage ein Stück des realen Lebens an der Basis einer Partei, es zeigt manchem die reale Lage und man analysiert Situationen.

Etwas was eigentlich normal sein sollte aber dennoch von nicht wenigen Funktionsträgern nach wie vor missachtet wird, denn es geht um den gesetzten Trend.

Der wiederum wird weiterhin breitwillig von vielen kommentarlos übernommen und das kann man nicht nur mit Bequemlichkeit erklären, sondern mit einem vorhandenen Netzwerk von Jenen die zu relevanten Problemen stets den Ball flach halten möchten.

Das sind mittlerweile die Biedermänner die sich anbieten und es sind die Selbstzufriedenen, die immer noch nicht bemerkt haben, dieser SPD ist es bisher noch nicht gelungen all die Wähler wieder anzusprechen, die der Partei innerhalb von 12 Jahren abhandenkamen.

Mit einer zur Show gestellten Selbstzufriedenheit wird man kaum die Probleme lösen können und auf sich und seine Politik aufmerksam machen können.

Wir benötigen also weniger Selbstzufriedene sondern mehr Aufrüttler, die den Mut finden sich all den Problemen zu stellen und auf sog. Minderheiten zugehen.

Denn eine Minderheit von Heute, die mit Kraft und Energie sich der Themen der Zivilgesellschaft annimmt kann überzeugen.

Die Selbstzufriedenen in Funktion werden das niemals können, die Frage stellt sich, ob sie willens sind nachzudenken?

Mit dem Nachdenken ist das so eine Sache, nach der letzten Bundestagswahl kam das sog. Nachdenken über die eigene Situation nämlich gar nicht vor, die Selbstzufriedenen wählten die Strategie „vorwärts“ und danach begann man mit einer recht dünnen Analyse.

Es rächt sich bereits nach wenigen Monaten, dass man innerparteilich sich der konsequenten Analyse nicht stellte, „weshalb schnitt man so relativ schlecht bei der Bundestagswahl ab?“- Diese Frage umgeht man heute noch, die welche dieses Thema umgehen brachten sich nämlich in Funktionen und können sich dabei auf die Nibelungentreue ihrer Methusalems verlassen.

Das fördert nicht gerade die Demokratie, denn die Demokratie lebt von der Diskussion und der wesentliche Teil einer Diskussion besteht nun einmal durch Aufarbeitung.

Anstatt in diese Aufarbeitung zu gehen, richtete man sich auf eine Urabstimmung ein.

Allein dabei bemerkte man, wie manche demokratische Option schon als Gedanken verworfen wurde und nur die eine als jene staatsrelevante herausgestellt wurde.

Man kann diese Gedanken dazu auch als bequeme Staatsverpflichtung bezeichnen, es war also der gewollte und bequemere Weg der Juniorpartner der Union zu werden.

Denen sollte man aber sagen, die Demokratie ist niemals eine bequeme Angelegenheit.

Im Nachhinein kann man auch sagen, das Mitgliedervotum war der vom Parteivorstand bestellte „große Zapfenstreich“ im Alten Postbahnhof unter dem Gleisdreieck.

Das Ergebnis kennt nun jeder, es regiert Angela Merkel und die SPD macht den Betriebsrat im Kanzleramt.

Wo soll das hinführen, wenn ein Mann in Bayern alles andere will als loyal zu der Bundesregierung stehen?

Lassen wir das Thema mit der Diätenerhöhung, nur so viel Glückwunsch habt ihr zeitlich gut gemacht, in 4 Jahren zur nächsten Wahl könnte das nämlich der Bürger vergessen haben.

Ansonsten blieb man farblos, denn es fehlen die politischen Akzente und die Impulse, etwas was Angela Merkel in ihrer Kanzlerschaft bisher nie hatte, nur sollte man sich der nicht anpassen.

Was ist nun der Sozialdemokratie wichtiger, die Probleme der Menschen in unserem Land zu erkennen oder die Harmonie am Kabinettstisch der Angela Merkel?

Beides funktioniert auf Dauer nicht, nur in diese Lage haben sich die Teile der Ewiggestrigen in der SPD selbst gebracht.

Denen sei aber gesagt, mit der Harmonie wird man kaum die Probleme im Lande lösen und im Land sieht man die soziale Spaltung. Nicht immer arttypisch aber in einer beschleunigten Abwärtsbewegung, was heißt: auch Bildung schützt nicht mehr vor Armut.

Wir benötigen in diesem Lande eine Armutsdebatte, um überhaupt ein Bild davon zu bekommen, wovon Menschen leben müssen.

Wir benötigen in diesem Lande ein Bündnis für Fairness gegenüber den Menschen in den Regionen.

Wir benötigen die Ethik in der Ökonomie und nicht die wirtschaftliche Freiheit, mittels der Ethik im Finanzsektor und in der realen Wirtschaft kann die Moral wachsen.

Wir sollten die wirtschaftliche Moral auf die Agenda bringen und weniger uns mit Börsen und DAX Werten beschäftigen.

Erst wenn wir beginnen die Demokratie zu praktizieren nehmen wir das Grundgesetz ernst, „wirtschaften dient nämlich dem Allgemeinwohl“.

Die Sozialdemokratie und die Staatsbedürftigkeitsdebatte, ist das Leitbild dieser Partei von ihrer Gründung bis zum heutigen Tage und nur böswillige Kritiker unterstellten der SPD den Staatssozialismus.

Einer davon war Franz Josef Strauß, dem im Jenseits und seine Platzhalter im Diesseits muss man die Theorie der Staatsbedürftigkeit von Bürgern immer wieder auf Augen führen, denn die meistens älteren Menschen die auf Grundsicherung angewiesen sind wurden mittels wenig Lohn vom Teil ihres Lebens entzogen.

Allein dieser Punkt ist die gesellschaftliche Anklage, die eigentlich eine ursozialdemokratische ist und nun kommen wir zum Thema.

Wo sind die alten Werte der SPD im Willy Brandt Haus geblieben, sind sie so verschwunden wie die Uhr von August Bebel?

Das innerparteiliche Thema muss demzufolge lauten: Die Zukunft gestalten mit den alten Werten der SPD.

Um das Thema werden wir nicht Drumherum kommen, fragen kann man sich allerdings, wen traut man dieser Debatte zu?

Ich glaube, vielen von denen die unbedingt diese GROKO wollten, konnten sich kaum dazu entschließen Teile der Agenda 2010 zur Diskussion zu stellen.

Das ist der wahre Grund, warum die SPD bei der vergangenen Bundestagswahl unter ihren Erwartungen blieb. Wir kommen also wieder zum Thema, nämlich der Einsicht zur Korrektur.

Mittels der Korrektur der Agenda 2010 das verlorene Vertrauen aus der Arbeitnehmerschaft zurück gewinnen, damit stellt man den Charakter einer Partei in den Vordergrund, sich der Menschen im Land annehmen.

 

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