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Die Sachsen- Nachlese

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Woher stammen die Wähler der Allianz für Deutschland?

Zunächst kaum von den Nichtwählern, von denen profitierte zunächst nur die CDU in Sachsen also müssen die Wähler der Allianz für Deutschland überwiegend aus der Gruppe der Wähler stammen.

Vergleicht die Personen der AfD mit ihren Thesen findet man eine verblüffende Erkenntnis, man operiert konservativ, national und radikal.

Fischt also auf der nationalen Schiene jene Wähler ab, denen die demokratischen Parteien zu gleich sind und bietet denen Thesen an, die nicht umsetzbar mehr sind.

Das weißt u.a. eigentlich Olaf Henkel besser als alle Anderen, allein sein Versuch es anders machen zu müssen, zeigt wie eigentlich zerrissen er ist.

Mittels des Ausnutzens der nationalen Schiene erreicht man das Spektrum der Unzufriedenen.

Darunter befinden sich mehr als 60% Protestwähler, die wiederum eigentlich nicht wissen, wogegen sie ihren Protest erheben, es sind also überwiegend die Unzufriedenen.

Interessant ist dabei die soziale Stellung der Unzufriedenen, wahrhaftig spricht die AfD die unteren und mittleren Schichten der Bevölkerung an.

Die müssten eigentlich einen Mann wie Hans Olaf Henkel als den Verfechter des neoliberalen Kapitalismus kennen.

Zudem operiert die Allianz für Deutschland auf einer biederen konservativen Schiene und da zeigt sie ein Profil, was die CDU längst abgelegt hat.

Nennen wir das einmal die nationalkonservative Ausrichtung, die man in den neuen Bundesländern von der CDU noch nicht erlebte.

Diese nationalkonservative Ausrichtung einer Politik, klammert Probleme aus und sucht den Platz in der Politik rechts von der CDU.

Was allerdings immer noch nicht bedeutet, hier fand eine Wählerwanderung von unzufriedenen CDU Wählern zur AfD statt.

Tatsächlich allerdings war in Sachsen die DSU mal stark und in der letzten Regierung der DDR vertreten, der Pate für die DSU war die bayrische CSU.

Damit könnte man zum Ursprung zurück finden, die CDU in Sachsen kam mal von 51%.

Die Allianz für Deutschland rekrutiert förmlich Wähler, kamen fast 1/3 ihrer Stimmen von der CDU so kamen fast ungefähr so viele von der Linkspartei.

Hier haben sich also reine Protestwähler entfernt, denn kurzfristig stand mal Rot/Rot/Grün zur Diskussion, insofern weicht das Spektrum der Linkspartei auf.

Der Rest der die Allianz für Deutschland wählte, kam kaum von der danieder liegenden FDP, sondern aus der eigentlich radikalen politischen Ecke, die sonst von der DFU und der NPD bedient werden.

Mittels dieser nationalradikalen Achse rückt die Allianz für Deutschland in die rechte Szene und macht die Rechten somit salonfähig.

Mit dem Vorwurf muss nun Hans Olaf Henkel leben, ob nun diese Partei politisch überlebt oder nur ein politischer Modetrend war, liegt überwiegend an den Anderen.

Stimmt mittlerweile nur noch halb, denn am Hintern der Demokratie wuchsen vor wenigen Jahren die Piraten und die entledigten sich selber.

Die Allianz für Deutschland wird nicht so naiv sein und hat auch aus dem Fiasko der FDP gelernt, sie wird an erster Stelle der CDU zusetzen.

Die zukünftige Frage stellt sich im Konrad Adenauer Haus, wie reagiert man?

Es ist nämlich für etliche in der Union neu, dass sich eine Partei rechts von ihr stellt.

Den Älteren von uns ist das allerdings nicht neu, in der ersten Phase des demokratischen Nachkriegsdeutschlands erlebten wir dort die DP sowie den BHE.

Um auf beide Parteien zuzugehen machte die Adenauer CDU den Schwenk nach rechts und es dauerte Jahre bis sie sich wieder der Mitte annäherte.

 

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