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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Das Zeitungssterben

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Das Ende der Printmedien bedeutet nicht dass die Printmedien am Ende sind, vielmehr trifft dieses Ende jene Art der Printmedien die sich für die Besseren in der Gesellschaft hielten.

Bei dieser Gilde kam die Meinungsmache vor der Information und der Aufmacher vor dem Inhalt, das Ergebnis waren die inhaltslosen Aufmacher der jeweils Besserwissenden.

Die sich jahrzehntelang von der Werbung finanzieren ließen, damit wurden sie zu den Lobbyisten und bedienten in ihren Artikeln ihren Gönnern.

Erst langsam sickerte das durch, es kam aber gewaltig der Leser entsagte sich der Werbungsbroschüren in Hochglanz und auf Zeitungspapier.

Man spricht andererseits von Qualität, nur welche meint man und wem dient diese Qualität?

Wenn ein relativ teureres Printmedium zu 80% zu Werbung besteht verliert es an Anspruch eines Qualitätsmediums, das verstanden die Chefetagen gar nicht, denn auch sie tanzten auf dem Vulkan der relativen Gleichgültigkeit, ein transferiertes Prädikat der Politik. Printmedien die sich zurückhaltend äußern verlieren ihren Informationsanspruch und dienen nur der Volksberieselung.

Das erkennt man an der Gleichschaltung, etwas was es in der Freiheit von Demokratie nicht gegen sollte, doch der Kapitalismus machte es wahr.

Teile unserer Printmedien wurden ihre eigenen Opfer, das eigene Management der Schlächter, schlimmer geht es nimmer.

 

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