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Wucher bei den Banken

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Wucher bei den Banken: Dispozinsen endlich Deckeln.

VERBRAUCHERSCHÜTZER VON BRUNN: TROTZ BILLIGEM GELD VON DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK WIRD DER BANKKUNDE GESCHRÖPFT - POLITIK MUSS GESETZLICH EINGREIFEN

Der verbraucherschutzpolitische Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Florian von Brunn fordert die Staatsregierung auf, endlich Maßnahmen zu ergreifen, die Dispozinsen gesetzlich zu deckeln.

"Derzeit bekommen die Banken ihr Geld von der Europäischen Zentralbank fast zinslos geliehen", so von Brunn. "Wie die Stiftung Warentest jetzt ermittelt hat, bedienen sich viele Banken aber weiterhin fleißig bei den Dispozinsen mit Prozenten, die fast an Wucher grenzen: Bis zu 14 Prozent sind bei den niedrigen Beschaffungszinsen eine Unverschämtheit. Hier muss seitens der Politik dringend Einhalt geboten werden."

Hinzu komme, so von Brunn, dass Banken, die den Dispozins aufgrund der zahlreichen Beschwerden senken, gemäß Medienberichten stattdessen bei der Kontoführungsgebühr eine saftige Erhöhung umsetzen.

"Das ist eine Praxis, der dringend Einhalt geboten werden muss", betont der SPD-Verbraucherschützer.

Eine Anfrage seines SPD-Kollegen Herbert Kränzlein hatte bereits vor Monaten ergeben, dass die Staatsregierung zu wenig tut, um der Wucherpraxis einen Riegel vorzuschieben.

"Stattdessen sieht sie viel Verantwortung bei den Bankkunden, die sich eine Verschuldung dreimal überlegen sollten. Damit macht es sich die CSU-Regierung wirklich zu einfach!"

 

 

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