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Teil 37 "Die Würze des Lebens"

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Derzeit schmücken sich etliche mit der Aussage „ wir können einiges besser machen“, denen aber sei gesagt, besser machen kann eigentlich Jeder, doch nicht Jeder hat den Mut einiges anders machen zu wollen.

Wenn man nämlich etwas anderes machen möchte, sollte man eine Erkenntnis besitzen wohin der Weg führen könnte.

Mancher eingeschlagene Weg ist nicht immer der ideale und auch nicht der vollkommene.

Deshalb ist es wichtig, wenn man an einer Schwelle ist, den Mut zu einer Veränderung zu finden.

Wer besitzt den Mut zur Alternative, wer weiß überhaupt dass es zu jeder Planung noch die Alternative gibt?

Die Alternative bedeutet nicht Umkehr sondern mit Fleiß und Elan andere dazu einzuladen, etwas Neues zu wagen.

Der Kritiker regt an, jede Kritik ist durchaus berechtigt, doch welche Alternative schlagen Kritiker vor?

Ein Fortschritt im Denken ist dann erst erkennbar wenn die mitunter berechtigte Kritik positiv umgesetzt wird.

Demzufolge kann die gebotene Alternative stets die Weiterentwicklung des positiven Denkens sein.

Ich wollte mich nie in eine Schablone quetschen lassen, weder im Denken noch in der Gesellschaft, ebenso hasste ich Formationen, denn die gaben sich noch ihre Regeln.

Die formierte Gesellschaft kann demzufolge eine regelbare sein, wo wir eigentlich bereits genug Gesetze haben.

Die wiederum auch nicht alle Juristen kennen, das erkannte ich früh genug und wollte niemals der Etappenhengst in einer Schützenbruderschaft werden.

Da gab es einmal den Vergleich, den man Studenten der Rechtswissenschaften vorlegte und zwar hatte man Artikel aus beiden Verfassungen gemischt, jene der DDR und aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die sollten ankreuzen aus welcher Verfassung dieser Artikel sei.

Das Ergebnis stand damals im Spiegel und war niederschmetternd. Demzufolge gibt es keine Regel die ein schwarz/weiß-

Denken rechtfertigt, wer trotzdem noch gewillt ist um sich herum Regeln aufzustellen, der behindert an und für sich die dynamische Entwicklung innerhalb einer Gruppe.

Eine dynamische Entwicklung ist innerhalb eines Prozesses mitunter nicht steuerbar und deshalb der Freiheit Recht.

In meinem Leben war die Freiheit die ich mir nahm und die herausforderte die Würze des Lebens, die regulierte Anpassung war mitunter hinderlich.

Wenn also willkürliche Regeln die Freiheit einschränken sollte vor dem Widerstand die Alternative stehen. Einfach erklärt für einen Plan A muss es stets einen Plan B geben, sonst war man bequem.

Der sog. bequeme und durchaus formierte Zeitgenosse war ich nie und wollte ich auch nicht werden, vielleicht war ich für manche ein schwieriger Zeitgenosse.

Ein schwieriger Zeitgenosse ist nicht der Pessimist, sondern der mit den Prinzipien.

Allerdings gelten auch die eigenen Prinzipien nicht immer, an der Schwelle sollte man sich allerdings fragen: „ was mute ich mir und anderen zu?“

Es gab immer wieder Situationen in meinem Leben wo mir andere einiges zu muteten, auch da sollte man sich die Freiheit nehmen mal „ nein“ zu sagen.

Wer „nein“ sagt ist nicht mutlos sondern er beweist seinen Mut und wenn man dann noch sein „nein“ begründen kann, könnte sich etwas entwickeln.

Es gab auch in meinem Leben die sog. Schablonen, die man mich pressen wollte, mitunter bemerkt man es zunächst nicht bloß wie reagiert man?

Die beste Reaktion ist jene, andere wiederum mit an Bord zu nehmen, das war mir stets der Versuch wert.

Bloß wen nimmt man nicht alles mit an Bord, eigentlich kennt eine solche Situation jeder von uns.

An Bord steigen auch immer jene, die den Ersatzreifen während der Fahrt machen, die eigentlich nur ihren eigenen Nutzen daraus ziehen möchten. D

as ist nicht die Enttäuschung sondern eine durchaus menschliche Haltung, wer nicht so ist, der muss sich auf seine eigene Kraft verlassen.

Das nennt man auch „ sich der Herausforderung stellen“, auch dabei unterliefen mir Fehler, denn ich bin und war nie fehlerfrei. Lieber einen Fehler im Leben eingestehen als mit einer Lebenslüge in die Zukunft planen.

Fehler dürfen niemals zu Problemen werden sondern jeden Fehler kann man korrigieren, wer sich nur auf Fehler des anderen beruft empfiehlt sich nicht.

Das ist eine der Erkenntnis meines Lebens, denn auch um mich herum purzelten einige ins Ungewisse.

Gibt es noch die Tugend des gewissenhaften Handelns? Mitunter meine ich diese Tugend wurde geopfert der Regel wegen, ein Grund mehr für die Zivilcourage. Mitunter frage ich mich, hatte ich die auch immer oder wollte ich einigen nur das Gegenteil dessen beweisen?

Das Leben ist nämlich nicht immer angenehm und meines war es für mich ähnlich, nur wie reagiert man?

Ich wollte stets verhaltener reagieren, geht aber nicht immer, jeder Mensch muss auch mal aus seiner Haut fahren.

Ich kannte Menschen, das waren die Freunde der Südsee, denn sie waren immer auf der Palme.

Das Beste ist dann, diesen Menschen geht man aus dem Weg, ein Dauerthema um Knopf oder Knopfloch im Leben zu sein endet als Hammer oder Amboss.

Man kommt mit einigen nämlich nicht weiter, es gibt sie und das sind nicht nur die Nörgler von Beruf sondern es ist ihr Lebensziel ein Freund der Südsee zu sein.

Man kann auch durch seine Handlungen zum Gesprächsstoff von anderen werden, da sollte man stets wissen „was mutete ich den Anderen zu?“

Wer zu seinen Handlungen steht, der braucht sich keine Vorwürfe machen und kann über manches Gespräch lachen, dann mitunter benötigen die gesellschaftlich Flachen ein Thema.

 

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