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Teil 57 "Seinen Weg finden"

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Mit sich unzufrieden sein, ist eine der schlimmsten Formen der Verachtung, wer dabei auf Mitleid pocht macht sich lächerlich.

In meinem Leben gab es die Schwelle, wichtig ist dabei sich seinen Stärken bewusst zu werden, denn nur aus der Stärke heraus wird man konstruktiv.

Das Ende des Grundstudiums kam also schneller für mich als ich es wahrhaben wollte, was einerseits der Vorteil war ich war der Zeitschiene treu bedeutete andererseits aber die neue Orientierung.

In einer solchen Phase eröffnen sich Perspektiven, die man nicht immer nachvollziehen kann.

Eine Perspektive erscheint einem dann erst nützlich, wenn man etwas nachvollziehen kann und sich an die weitere Konstruktion wagt. Um das wiederum verständlich zu erläutern, bedarf es der inneren Überzeugung und die erreicht man in Gesprächen.

Nach einigen Gesprächen mit der Fachbereichsleitung, reifte der Plan zum dualen Studium.

Der Vorteil ist man verliert seinen Status nicht und bringt sich andererseits als Praktikant ein, was mitunter allerdings nicht immer normal ist aber naheliegend.

Die Bindung zum Fachbereich halten und trotzdem das Praktikum wagen, das erfordert allerdings ein Zeit- Management.

Man benötigt den eigentlichen Mentor im Fachbereich und einen den man noch gar nicht kennt im Praktikum und irgendwo dazwischen muss man sich in der entscheidenden Phase behaupten.

Das ist wiederum leichter gesagt als getan, denn man wird niemals 2 mechanische Uhren in einen Gleichklang bringen und zudem wird man zum Pendler in eigener Sache.

Bezeichnen wir ruhig einmal diese Epoche in meinem Leben als jene in der ich zum Pendler in eigener Sache wurde.

Im Prinzip galt das, was man im Fachbereich von mir verlangte und Diskussionen um die Prinzipen eines Fachbereiches sind mehr oder minder Luftnummern, es gilt einfach aus solchen Situationen das Beste für sich zu machen.

Der Pendler in eigener Sache war ich und dieser Situation musste ich mich stellen, natürlich gilt es den Betrieb zu finden der das entsprechende Praktikum anbietet.

Man benötigt einfach Menschen, die bereit sind zum Dialog und keine Newcomer die meinen neue Wege zu beschreiten.

Ist der Betrieb ehrlich, dann sagt er von vorne herein zu dem Thema kann er nur 60 oder 70% anbieten.

Das war so bei mir, im dritten oder vierten Anlauf gelang es mir den Kontakt zu einer Maschinenbaufabrik herzustellen.

Der Seniorchef dieses Betriebes war ein anerkannter Anti- Nazi und ehem. Vorsitzender der kath. konservativen Zentrumspartei, allein das war für mich interessant mit einem solchen Menschen in einen Dialog zu kommen.

Dieser Betrieb sonnte sich noch im Rest des Rheinischen Kapitalismus und mir war es vergönnt hier einen Mentor zu finden, der aufgeschlossen war.

Der hatte zwar kein Mitleid mit mir und meiner Situation zeigte aber stets das Interesse an meinem Werdegang, ich wurde also zu einem 25 x 2 Wochenstunden- Mann für mehr als ein ¾ Jahr.

 

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