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Die abnehmende Legitimität der Volksvertreter

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Widmen wir uns in einen weiteren Artikel, der Legitimität zu. Ein Parlamentarier wird sich immer als Volksvertreter legitimieren.

Denen sei aber gesagt, Max Weber sah hierbei eine Einteilung. Nach Max Weber unterteilt sich die Legitimität in die charismatische, in die traditionale und in die rationale. Für Karl Popper heißt die demokratische Legitimationstheorie Volksherrschaft.

Bleiben wir zunächst einmal bei Max Weber, heute fehlt in unseren Parlamenten der charismatische Politiker.

Wollen die Parteien eigentlich einen solchen, opfert man die nicht gerne im Unterholz der Gremien?

Der traditionale Parlamentarier müsste also der sein, der ein Rückgrat hat- der verweisen und vermitteln kann.

Den sucht man auch mitunter vergeblich, die Mehrzahl unserer gewählten Parlamentarier bezieht sich auf ihre rationale Legitimation. Damit werden sie zu Abnickern, zu Zählmandaten und zu Mehrheitsbeschaffern.

Der Abgeordnete welcher sich im Parlament auf seine rationale Legitimität bezieht, entfernt sich von Karl Poppers demokratischer Legimitationstheorie. In dieser Theorie stand das Volk im Mittelpunkt.

In manchen Parteien unserer Republik steht noch nicht einmal die Basis der Partei im Focus, daraus entsteht jene rationale Praxis der justierten Delegierten.

Hier opfert man bereits den Willen der Masse, hier entwickelt sich Unzufriedenheit.

Was innerhalb der Parteien normal ist, ist dem Wahlvolk billig. Wen wundert es, dass der Wähler kaum noch zur Wahlurne geht?

Denn all dieses rationale innerhalb der Legitimität prallt im Volk ab.

 

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