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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Wir alle haben uns innerhalb von 2 Jahrzehnten an einiges gewöhnt, was wir eigentlich mal abweisend gegenüberstanden.

Passte man uns nun an oder ließen wir uns anpassen?

Manche meinen „man ging nur mit der Zeit“, es ist aber daraus jene Zeit der Oberflächlichkeit und der des schnellen Vergessens geworden.

Generell sind wir alle viel zu oberflächlich geworden, wir kommentieren anstatt zu argumentieren, wir überleben mehr als das Leben herauszufordern.

Unser Alltag wurde zu einem System, in dem alles Humane lästig wurde, wo man beginnt unsere Kultur zu ökonomisieren.

Dabei wird mancher Kulturgenuss zum Stress, es gilt der Schein vor dem Sein.

Wobei die Vielfalt verwechselt wir mit der Freiheit, Vielfalt ist der Begriff auf der Angebotsseite, Freiheit allerdings ist stets die Suche nach der Alternative.

Wir finden uns wieder auf einem systemorientierten Markt und entwickelten uns rückwärts vom Staatsbürger zum Konsumenten.

Es ist die Rede vom kleinen Mann, von dem Mann mit dem man alles machen kann.

Der eigentlich seine Orientierung verloren hat, er ist uninteressant in der ehrenwerten Gesellschaft der Macher, der Banker, der Manager, der Vermögensberater, der FIFA, der G7 Experten, der Bilderberger, der Eliteuniversitäten und der Hochglanzbroschüren im Wartezimmer des Zahnarztes.

Durchschnittlich ist in dieser Welt der Bilderberger der sog. Otto Normalverbraucher nur noch als der Mehrwertsteuerzahler relevant.

Den umwerben nicht nur Banken sondern bekanntlich auch Parteien, wer Aldi nicht von Lidl unterscheiden kann, soll nun die Partei A von der Partei B unterscheiden.

Wobei sich die Oberflächlichkeit ähnelt, man opferte die politische Bildung einer parteiinternen Politshow und befand sich damit in einem Trend.

Der Trend hieß, gewöhnt euch dran- wir machen einiges besser aber nicht anders. Anderes sicherlich, nur besser für wen?

Alleine diese Frage wird für viele zu einer Provokation, das hätte man sich vor mehr als 2 Jahrzehnten nicht vorstellen können- wir entfernten uns von der gesellschaftlichen Sachlichkeit.

Man wurde fixiert auf oberflächliche und im Trend liegen Aussagen, damit nahm man und das nicht unbewusst der Demokratie ihre Dynamik.

Wir befinden uns in einer gesellschaftlichen Epoche der ökonomisierten Auseinandersetzung, in der die Patriarchen das Spiel bestimmen möchten.

Das Ergebnis ist der gehemmte Staatsbürger, der seine eigene Meinung fürchtet, der sich umgeben fühlt von einem Netzwerk der Auswerter und Informanten, von denen eigentlich Erich Miehlke nur träumen konnte.

 

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