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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Eine Folge dessen kann nicht nur die Bosheit von wenigen sein

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Auf das was man kennt folgt eigentlich das was man möchte, mit dieser Erkenntnis werde ich in das Jahr 2016 starten und dabei können mich einige, die immer noch voraus setzen, ich würde alles und jeden politisch unterstützen.

Dem war nie nie so und es wird auch nie so werden, weil ich jenes Aktive in der Politik nicht mehr sehe, was mich begeistern könnte.

Wobei ich allen denen die sich temporär der Politik als Beruf widmen sicherlich viel Erfolg wünsche, inwieweit manche ihrer Arbeiten in die Gesellschaft transferieren kann ist ein ganz anderes Thema.

Eigentlich ist das für alle Aktive das primäre Thema, ich wich dieser Angelegenheit auch über Jahre hinweg aus, dann wurde ich irgendwann man 60 Jahre alt und das wiederum der Grund für mich ein paar von denen einzuladen mit denen ich etliche Jahre zu tun hatte.

Denen stellte ich zuvor die Frage, „ wie habt ihr den Krüger in Erinnerung?“ Ich wollte nicht positiv oder negativ hören, sondern mehr dieses etwas besondere.

Es entstanden zuvor die Dialoge, denn ich wollte sie ja alle einladen und dann sollten sie das allen sagen, ungefiltert und pur nur was für starke Nerven.

Es war so, zunächst erinnerte sich ein alter Arbeitskollege an mich, der stammte aus Germering und hatte mich wahrhaftig in nicht so guter Erinnerung, DFB Pokalendspiel im Olympiastadion als Uerdingen den FC Bayern besiegte, soll ich der gewesen sein der ihn auf die Oberschenkel schlug.

Dann erinnerte er sich allerdings an den Menschen namens Krüger, ich erinnerte mich auch genau an diesen Abend in der Hochschule für Technik im Wedding.

Es war vielleicht nur aus daffke, vielleicht war es nur eine Herausforderung aber der Krüger war es , der das Projekt mit der Schwebebahn über Teltowkanal ins Leben rief.- Man da wurden Erinnerungen wach, positive sowie negative.

Dann kam ein anderer zu Wort und der sagte ganz einfach, der Krüger war mal mein Vorgesetzter und seine Bürotür stand immer offen, er war nämlich einfach unpolitisch dieser Krüger, ihm interessierte nur was aus den Menschen wurde.

Super, dachte ich mir- jetzt geht es weiter, irgendeiner war der Meinung, der Krüger der wusste auch nicht weiter- wenn es um innere Probleme ging, lud der mich zum Wandern ein.

Dann kam noch einer, der sagte die Wahrheit, „ mich wollte der Krüger mal in den Hintern treten“- das löste die Stimmung, einer meinte, „ mich wollte er nach 3 Wochen wieder bereits entlassen.“ Es ist einfach herrlich, weshalb wollte ich nun den in den Hintern treten?

Der wiederum hatte alles innerhalb von 3 Monaten so erledigt, dass er sich nicht nur für eine spürbare Gehaltserhöhung profiliert hatte sondern auch für diesen Tarifgruppensprung.

Er sah es auch, sein unmittelbarer Vorgesetzte allerdings nicht, was macht man da- man sucht das Gespräch mit dem Chef. Das Ergebnis nahm ich erstaunt zur Kenntnis und das war der Grund, weshalb ich ihn in den Hintern treten wollte.

Mittlerweile erkannte er seinen Fehler an, es geht also nicht immer um die Fehler der Anderen sondern im Laufe der Jahre hat sich der Zweck dessen was uns mal auszeichnete einfach abgenommen, die Sorgen und Nöte der Anderen zu erkennen und auf die Solidarität zu setzen.

Nicht ich habe mich entfernt, sondern Jene haben sich entfernt von den Werten der Gemeinschaft die meinen mittels ihrem Ego ihren Platz zu beanspruchen, damit radiert man innerhalb von politischen Organisationen nicht nur den Pluralismus aus sondern macht die Basis zum Abstimmungsvieh. Nimmt man heute die Mitgliederzahlen von CDU/CSU, SPD und den Grünen dann ist das genau die Summe, die die SPD vor 25 Jahren alleine hatte.

Korrekt heißt das mathematisch auch, etliche Bürger in unserem Land haben erkannt, dass eine Willensbildung des Volkes innerhalb der Parteien nicht der richtige Weg ist.

Etwas was eigentlich ankommen müsste in Zentralen der Parteien, geht aber nicht- dieser Weg leidet an Funktionsstörung, umgekehrt funktioniert es allerdings noch.

Gesellschaftswissenschaftlich spricht man von einer Mandatsträgerdemokratie, die gefährdet zwar nicht die Demokratie, gefährdet allerdings den politischen Transformationsprozess.

Ich werde dazu niemanden mehr Ratschläge geben, ich werde mich im Alter etwas politisch neutralisieren, dabei geht es weniger um meine Meinung, nur mit dem Pro oder Kontra wird es etwas feinsinniger, denn auch nicht alles was ich bisher machte war richtig.

Sich selbst einmal in Frage stellen, das war eigentlich mal mein Ziel, dazu wurde ich einmal förmlich mit Begeisterung eingeladen.

Zu dieser Zeit lief in der evangl. Akademie in Berlin das Forum „ die Rückkehr des Parlamentarismus nach Berlin“ , es gab stets Jene und jene, leider bekennen heute zu wenig von all denen Farbe, mittlerweile sind etliche Politiker in welchen Parteien auch immer einfach nur böse geworden.

Damit sichern sie zwar temporäre Mehrheiten in den eigenen Reihen, klammern aber bewusst wiederum etliche aus.

Man lebt mit der großen Unbekannten der Nichtwähler und bemüht sich auch nicht um dessen Gunst, was wiederum ein demokratisches Manko ist und das wiederum von beiden Seiten.

Wobei das wiederum nicht nur mit der politischen Glaubwürdigkeit zusammen hängen könnte sondern vielleicht mehr mit der Entfernung zwischen dem Wähler und dem Bewerber.

Es könnte also ein spannendes Zeitalter werden, wenn die Parteistrategen erkannt haben, der Wähler dreht nun den Spieß um und nimmt die Parteien nicht mehr ernst.

 

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