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Der Neoliberalismus, ein Scherbenhaufen...

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Interview in der Frankfurter Allgemeinen Rundschau


Herr Gabriel, Sie als Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland kritisierten im Vorfeld des 3. Oktober die Deutsche Bank als Gierhalsunternehmen (?)

 

So habe ich das nie gesagt.

Die alles mögliche – sinngemäss formuliert - generiert, nur keine Werte.

Werte sind in Worte implizierte Scheinkonstruktionen.

Das haben wir nun geklärt. Was halten Sie vom aktuellen Wetter?

Man mag der SPD manches vorwerfen, das Wetter ist gut zur Zeit, leichter Regen in Niedersachsen, wichtig nach diesen trockenen Tagen.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ach, die doofe Arbeitgeberfragerei, wo sehen Sie sich denn 2021 ?

Keine Ahnung.

Donald Trump, Putin und Kim, mit wem möchten Sie im Fahrstuhl steckenbleiben, 14 Stunden auf Hilfe warten müssen und diskutieren?

Natürlich sehr gerne mit allen drei gemeinsam, im Hochsommer bei 33 Grad und ansteigenden Innentemperaturen. Was für Diskussionen jenseits des politischen Alltagsbetriebs da möglich wären, und Stuckrad- Barre würde das alles fiktionalisieren.

Sollte Andrea Nahles auch im Fahrstuhl sein, bei mittlerweile 46 Grad ?

Ausdiskutieren könnte man da sicher vieles.

Als Bundeskanzler, würden Sie selbst noch spülen und abtrocknen ?

Spülen und abtrocknen sind elementare Essenzen der mitteleuropäischen, vom Spültrieb geprägten Identität- ohne Spülen und Abtrocknen entsteht kein neuer Wunsch nach Kochen und Essen, um es mal profan auszudrücken. Essen verwirklicht Verdauung, Verdauung schafft neue Bedürfnisse, siehe Deutsche Bank, man dreht sich da argumentativ im Kreis des Neoliberalismus- Wu Ping, ein Konfuzisianer, sagte letzte Woche in Osnabrück: Am schramm, pa domm wra ping.

Nein.

Doch.

Rauchen Sie wirklich die ganzen Mentholzigaretten, die Ihnen Helmut Schmidt vererbt hat ?

Tja, die Dinger werden ja verboten in zwei oder drei Jahren. Helmut hatte 50 Stangen gekauft. Und ich halte mein Versprechen, einem politischen Weltstar widerspricht man nicht.

Darf ich mal kurz lüften?

Selbstverständlich.

Danke.

Als ehemaliger Pop- Beauftragter der SPD, wie sehen Sie die aktuelle Situation der populären Musik in Deutschland und global ?

Differenziert. Bruce Springsteen hat soeben seine Autobiographie veröffentlicht, die Arbeiterbewegung im mittleren Westen der USA wird dort durchaus thematisiert.

Was die Hip Hop – Szene in Neukölln dazu reminiszieren könnte, mag fraglich sein. Das Wort 'Bitch' ist allerdings problematisch, cool ist sowas nicht.

Warum ?

Weiss ich nicht, Sozi-Gefühl halt.

Danke, Herr Gabriel.

Gerne, Herr Stuckrad- Barre.

 

 

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