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Clinton wird nicht dadurch besser, dass Trump schlecht ist

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Hilary Clinton ist für uns Europäer die schlechtere Präsidentin, als Donald Trump es, als Präsident der Vereinigten Staaten, wäre.

Sie hat unsren Kontinent bereits maßgeblich destabilisiert und musste als Außenministerin Obamas in der zweiten Amtszeit gehen.

Nicht ohne Grund!

„Trump ist nicht ein Mann der Ideen. Er ist ein Demagoge, ein Fremdenfeind, ein Sexist, ein Nichtswisser und ein Lügner. Er ist auf spektakuläre Weise ungeeignet für das Amt“ (The Atlantic)

Hilary Clinton ist keine Frau der Vernunft. Sie pflegte eine intime Feindschaft zu Obama, hat diesen vom State-Department aus solange ausgehebelt, bis Obama sich von ihr verabschieden musste. Bekannt sind öffentliche Hass und Feindschafts-Bekundungen Clintons aus der Zeit vor der ersten Präsidentschaft Obamas.

Sie pflegt einen hypermoralischen Interventionismus, neokonservativer Prägung, der hauptsächlich den Interessen der amerikanischen Konzerne dient, die Welt „marktreif“ zu schießen. Bei Clinton ist schon alles bewiesen, was man Trump erst mühsam anlasten muss. Sie ist als Lügnerin entlarvt, war als Außenministerin in jeder Hinsicht leichtfertig, arrogant und gefährlich für Amerika. Die E-Mail-Affäre ist nur ein Beispiel, das inhaltlich überhaupt noch nicht voll aufgearbeitet ist. Den Tod des amerikanischen Botschafters in Libyen verschuldet sie indirekt, genauso, wie den Bürgerkrieg in Libyen. Clinton hat maßgeblich die Aufrüstung der Rebellen in Syrien betrieben und damit den Bürgerkrieg in seiner jetzt erlebten Härte ermöglicht. Clinton hatte erheblichen Anteil an der Destabilisierung der Ukraine, die Clinton-Connection beschreibt eine intensive Zusammenarbeit mit ukrainischen Oligarchen des Pinchuk-Klans zur Vorbereitung des Putsches in Kiew. Diese Verbindung, die inzwischen gut recherchiert ist, hatte annähernden „Verschwörungscharakter“.

Clintons Leistungen als Außenministerin unter Obama sind armselig, ihre Kenntnisse in außenpolitischen Fragen stammen in erster Linie aus den Think-Tanks der Neokonservativen und der Scharfmacher beim CIA und dem Pentagon. Eine eigene außenpolitische Expertise und vor allem Entscheidungsfähigkeit hat Clinton niemals besessen. Obama hat sich auch wegen ihrer katastrophal schlechten Leistungen als Außenministerin von Clinton getrennt.

Es macht keinen Sinn Trump zum Teufel aufzubauen, um Clinton daneben gut aussehen zu lassen. Während man von Trump annehmen kann, dass er für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht geeignet ist, hat Clinton diese mangelnde Eignung längst bewiesen.

Für uns Europäer wären aber die außenpolitischen Ansätze Trumps wesentlich günstiger, als die Clintons! Clinton würde uns noch tiefer in den Kalten Krieg mit Russland führen und weiterhin Länder destabilisieren. Ihre Devise heißt Regime-Change. Trumps Devise heißt Nichteinmischung.

Wir dürfen entscheiden, ob wir der hiesigen Pro-Clinton-Propaganda folgen wollen oder nicht.

Wählen können wir keinen von beiden. Unser Glück. Denn gute Kandidaten sind beide nicht.

 

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