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Herstellungskennzeichen

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Der Vorschlag der Umweltorganisation Germanwatch, klare Angaben über Herstellungsart und Herkunft auch für Fleisch und für pflanzliche Lebensmittel einzuführen, stößt bei der SPD-Landtagsfraktion auf große Zustimmung.

Der SPD-Verbraucherschutzexperte Florian von Brunn: „Das ist ein sehr interessanter Vorstoß, den wir begrüßen. Was bei den Eiern bereits gut funktioniert, sollten wir auch für Fleisch, Obst und Gemüse umsetzen. Wir brauchen ein einfaches System, das den Verbrauchern hilft, sich im Label-Dschungel zurechtzufinden.“

Von Brunn verwies darauf, dass solche Initiativen bislang bei den CSU-Landwirtschaftsministern im Bund und in Bayern „stets auf taube Ohren gestoßen“ seien.

Der SPD-Landtagsabgeordnete erinnerte an Tierwohl-Kennzeichnungen für Fleisch oder auch an die Einführung einer Nährwertampel für Lebensmittelverpackungen.

Der SPD-Umweltpolitiker Klaus Adelt betonte zugleich, die Einführung neuer Kennzeichnungen müsse praxisgerecht erfolgen und dürfe Hofläden und kleines Nahrungsmittelhandwerk nicht überfordern.

Germanwatch schlägt vor, Produkte mit Zahlen zu markieren, die für Bio- oder konventionelle Produktion stehen und auch das Herkunftsbundesland des Lebensmittels anzugeben.

Dadurch würde Fleisch aus Massentierhaltung genauso schnell erkennbar werden, wie heute schon Käfig-Eier.

 

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