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Kriegstreiber auf der Münchener Sicherheitskonferenz!

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“An meinen Freund Mister Lawrow”, sagte er in Richtung des russischen Außenminister über die mutmaßliche Beeinflussung der US-Wahlen durch Russland.

“Ich hoffe, Sie werden die Konsequenzen zu spüren bekommen.”

“2017 wird das Jahr, in dem der Kongress Russland in den Arsch tritt”, so Graham. (Zitat Spiegel)

Lindsey Graham ist einer der beiden neokonservativen Senatoren bei den Republikanern, die Fundamental-Opposition gegen Trump und gegen Russland betreiben. Der andere Senator ist John McCain.

Die Möglichkeit, solche Äußerungen auf der Münchener Sicherheitskonferenz dieser Tage zu tun, ist beunruhigend. Denn beide Senatoren sind Strippenzieher für Kriege aller Art bestens bekannt und haben sowohl bei der Eskalation in Libyen, Syrien, als auch in der Ukraine (McCain) kräftig mitgemischt.

Es sind interventionistische Kriegstreiber, die für ihre Art von „amerikanischen Werten“, bereit sind, jedes Land der Welt ins Chaos zu stürzen, die mühelos Staaten mit Kriegen überziehen und während die Menschen sterben, noch für „Freiheit und Demokratie“ brüllen.

Es ist kein Zufall, dass die beiden sich gegen Trump und gegen Russland engagieren, denn beiden wird unterstellt, dass sie Hilary Clinton und die amerikanischen Demokraten zu Fall gebracht haben. Faktisch aber gehört auch Clinton zur Kriegstreiberpartei und hat sich in den Augen vieler amerikanischer Wähler selbst diskreditiert.

Für uns Europäer ist es nicht gut, dass solche Leute hier auf der Sicherheitskonferenz so viel Aufmerksamkeit bekommen. Denn von einem Krieg, Amerika gegen Russland, können wir nicht profitieren, so wie die amerikanische Rüstungsindustrie, für die die beiden Lobbyisten ebenfalls sprechen. Europa würde während eines solchen Krieges zerstört werden.

Jeder Mensch, sei er Demokrat, Gläubiger, Fanatiker oder Ideologe, Narziss oder Autokrat, Diktator oder Faschist, jeder Mensch, der für Krieg plädiert, der Krieg provoziert oder durch taktische Manöver herbeiführt, hat seine menschliche Legitimation verwirkt!

Wer nicht weiß, was Krieg bedeutet, der sollte die Alten fragen. Menschen, die heute um die achtzig bis neunzig Jahre alt sind und deren ganzes Leben durch die Kriegserfahrungen in ihrer Kindheit nur noch ein unwirkliches Dasein geworden ist, weil die Traumen der Kindheit sie nie mehr losgelassen haben.

Wer solche Menschen kennengelernt hat, egal wo in Europa sie leben, egal auf welcher Seite sie standen, begreift schnell, dass Krieg ein „NoGo“ ist, dass diejenigen, die den Krieg als politisches Mittel betreiben, das Werk des Teufels betreiben, egal aus welchen Gründen sie das tun.

Das haben wir in den letzten Jahren vergessen. Wir haben Syrer aufgenommen, die vor einem Krieg flohen, der maßgeblich von westlicher Seite angezettelt und gefordert wurde. Wir sehen deren Traumen und hören zugleich Politikern zu, die Krieg wieder als letzte Möglichkeit betrachten, an die wir uns lieber gewöhnen sollten.

Wir dürfen diesen Leuten nicht zuhören, auch nicht den Scharfmachern gegen Russland, obwohl wir wissen, dass es in Russland massenhaft solche Scharfmacher gibt. Wir bei uns müssen diese Leute konsequent abwählen, dazu gehören bei uns grüne Politiker, die ebenso zu den Kriegstreibern gehören und trotzdem im Vorstand der Partei sitzen und eifrig ihre guten Beziehungen mit den amerikanischen Neocons pflegen. Leute wie McCain und Graham, die hier nichts zu suchen haben und zurück in ihre Bundesstaaten ziehen sollten, wo ihnen offensichtlich die Welt zu klein geworden ist. Solche Amerikaner sind nicht nur Feinde des Volkes, sondern Feinde der Völker und gehören abgewählt.

Wer Krieg befürwortet, legitimiert oder provoziert hat jede Berechtigung verwirkt für ein Volk zu sprechen.

Krieg ist die Zerstörung und nicht die Verteidigung von Völkern, Krieg dient den Interessen derer, die dadurch keinen Schaden nehmen und auch noch profitieren. Krieg ist aber auch die Ursache, dass unsere derzeitigen Eliten schrittweise abgewählt werden. Denn der Krieg hat Europa vergiftet (Ukraine), hat die arabische Welt zerstört und droht nun zu einer universalen Katastrophe zu werden.

Diejenigen, die Interventionskriege befürworten, sind in Amerika gerade abgewählt worden. Das Entsetzen der europäischen Eliten  über diese Abwahl rührt aus der Angst, nun selbst abgewählt zu werden. Eine ehrliche Angst, dass die Nato nun zu schwach und ein Opfer einer russischen Aggression werden würde, gibt es bei ihnen nicht. Das sind propagandistische Winkelzüge, die eigene Macht zu behaupten.

Wir sollten dazu übergehen, Politiker und Menschen ganz allgemein, danach zu beurteilen, ob sie Krieg befürworten, rechtfertigen oder von Zaun brechen würden oder nicht. Gesprächspartner können nur diejenigen sein, die Krieg wirklich aus vollem Herzen ablehnen.

Ein Hauptkriterium auch für zukünftige Wahlen!

 

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