Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start

Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit wichtiger, als gegen Ausländerkriminalität?

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Bezüglich der Ausländerkriminalität werden wir von den Medien und der Politik an der Nase herumgeführt.

 

Desinformation vom Feinsten, gefakte Statistiken statt Fakten.

Egal ob Richter und Staatsanwälte immer wieder berichten, dass sie es fast nur noch mit Gewaltverbrechen von Tätern mit Migrationshintergrund zu tun haben, egal ob in unseren Gefängnissen zwischen 40 und 50% Straftäter mit Migrationshintergrund sitzen. Egal, ob unsere Medien jeden Tag eine Flut von Gewalttaten berichten, die eindeutige Merkmale von Ausländerkriminalität aufweisen, insbesondere, bei Straßenkriminalität, bei der Migranten aus muslimischen Ländern prozentual weit vorne liegen. Egal, ob 90% der organisierten Kriminalität in Deutschland in den Händen von Banden mit Migrationshintergrund ist und egal, ob gewalttätige Übergriffe gegen Polizisten, die drastisch angestiegen sind, fast nur durch Gruppen mit Migrationshintergrund begangen werden (vorwiegend muslimisch), das Hauptaugenmerk der Politik und der Medien liegt auf der Vermeidung von Ausländerfeindlichkeit.

Dies geht so weit, dass sämtliche SPD-geführten Bundesländer die Herkunft von Straftätern nicht mehr in das bundesweite System zur Kriminalitätserfassung (EASY) einspeisen und es in NRW, einen Monat vor den Landtagswahlen, einen Erlass gibt, die nationale Herkunft von Straftätern überhaupt nicht mehr zu erfassen.

„Auf die Zugehörigkeit zu einer Minderheit wird in der internen und externen Berichterstattung nur hingewiesen, wenn sie für das Verständnis eines Sachverhaltes oder für die Herstellung eines sachlichen Bezuges zwingend erforderlich ist.“

So ermöglicht man statistische Erfolgsmeldungen, wie die aus NRW von diesem Monat, in denen sogar von einem Rückgang der Kriminalität gesprochen wird, wenn dann nicht doch durchsickern würde, dass die Gewaltkriminalität sprunghaft gestiegen ist. Haupttätergruppen sind Männer mit Migrationshintergrund. Sexuelle Delikte sind dabei um 24,5% gestiegen. Wegen der fehlenden Erfassung der Herkunft der Täter in NRW lässt sich diese Zahl allerdings nicht weiter analysieren. Allenfalls im gesamtdeutschen Kontext muss von einem Ausländeranteil bei diesen Verbrechen in Höhe von 30-40% ausgegangen werden. Das entspricht auch den derzeit existierenden Studien, die bei Migrationshintergrund, insbesondere aus islamischen Ländern, eine dreifach höhere Straffälligkeit in Bezug auf Gewaltdelikte feststellen, als bei Deutschen ohne Migrationshintergrund.

Anteil Ausländer an ausgewählten Straftaten

Gewaltkriminalität insgesamt (181.386 Fälle): 33,2%

Mord und Totschlag (2.116 Fälle): 36,1 %

Totschlag und Tötung auf Verlangen §§ 212, 213, 216 StGB : 39,3 %

Vergewaltigung und sexuelle Nötigung: 33,1 %

Diebstahl unter erschwerenden Umständen: 43, 3 %

 

Schwer zu ertragen, wenn man als Bürger derart hinters Licht geführt wird, damit man keine ausländerfeindlichen Einstellungen entwickelt, dafür keine Argumente finden soll und natürlich sein Kreuz nicht bei rechtspopulistischen Parteien machen soll, obwohl uns die derzeit etablierten Parteien dieses Elend eingebrockt haben.

Wenn der Innenminister heute angesichts des Kriminalitätsberichtes und einer Pressekonferenz die Verrohung unserer Gesellschaft beklagt, liegt er goldrichtig. Die Tatsache aber, dass die hohe Kriminalitätsrate von Menschen mit Migrationshintergrund, die Statistik in die Höhe treibt, lässt sich wohl kaum, wie behauptet, nur dadurch erklären, dass dort junge Männer überrepräsentiert seien. Wenn das so wäre, müsste die Kriminalitätsrate in der gleichaltrigen originär deutschen Bevölkerung bei Männern vergleichbar hoch sein, was sie aber nicht ist.

Auch der Versuch, die Kriminalität von Menschen mit Migrationshintergrund klein zu rechnen, indem man sie grundsätzlich auf die gesamte deutsche Wohnbevölkerung hochrechnet, wurde ebenfalls verschiedentlich kritisiert. Insbesondere wenn man die Gewaltkriminalität (Stichwort Verrohung) auf die jeweiligen Volksgruppen mit Migrationshintergrund statistisch bezieht, sind diese eindeutig krimineller und das nicht, weil es dort mehr junge Männer gibt.

Auch wenn in Bezug auf die Gewalttätigkeit gegenüber Polizisten keine Hintergrundsstatistiken vorliegen, weisen viele Medienberichte darauf hin, dass es hier ebenfalls überwiegend Menschen (nicht junge Männer, sondern teilweise ganze Großfamilien) mit muslimiischem Migrationshintergrund sind, die in den letzten zwei Jahren zunehmend gewalttätig gegenüber der Polizei auftraten.

https://www.welt.de/vermischtes/article163972075/Hameln-soll-brennen.html

Kleinreden des Problems gilt nicht! Ehrlich untersuchen verschafft Respekt in der Bevölkerung und bei den Sicherheitskräften.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article163970064/In-Deutschland-ist-etwas-ins-Rutschen-geraten.html

Statt den Eindruck von Ausländerfeindlichkeit zu vermeiden, sollten wir lieber postive Akzente der Freundlichkeit setzen und kriminelle Tendenzen gleichzeitig hart bekämpfen.

Warum vertuschen die etablierten Parteien auf der einen Seite Ausländerkriminalität, wo es nur geht, sind aber auf der anderen Seite nicht bereit auf muslimische Migranten mit positiven Angeboten zuzugehen?

Geht es hier nur um Wählerarrhithmetik?

Würde man beispielsweise mit einem muslimischen Feiertag in Deutschland tatsächlich so viele deutsche Wähler abschrecken?

Ein muslimischer Feiertag der gleichberechtigt neben christlichen Feiertagen, von denen wir ja genug haben, stehen könnte, wäre ein starkes Zeichen, vor allem an die Muslime in Deutschland, die bereit sind, sich mit unserem Land zu identifizieren. Das könnte vielleicht die Mehrheit der Muslime in unserem Land sein. Viele Leben seit Jahrzehnten bei uns, noch mehr sind hier geboren.

Also warum setzen wir keine Zeichen der Freundlichkeit und vermeiden immer nur, politisch korrekt und mit äußerster Akribie Äußerungen, die als ausländerfeindlich gewertet werden könnten?

Wer immer nur so behandelt wird, dass man negatives vermeidet, fühlt sich am Ende negativ behandelt. Das Gefühl, das beispielsweise häufig von türkischstämmigen Deutschen und Türken geäußert wird.

Also wo, bleiben die positiven Zeichen, mit denen wir auf Muslime zugehen?

Fazit: Ausländerkriminalität, auch muslimischer Provenienz schonungslos bennenen, zum Problem erklären, ernst nehmen und bekämpfen. Den Eindruck der Ausländerfeindlichkeit, der dadurch entstehen kann, nicht fürchten. Stattdessen positive Zeichen an die mit uns lebenden Muslime senden, mit denen wir zeigen, dass sie wertvoll für unser Land sind.

Ein muslimischer Feiertag, den wir offiziell aufnehmen, könnte so ein Zeichen sein (nur eines). Bayram (Zuckerfest) würde sich dafür gut eignen. Unsere weltoffenen und toleranten Kirchen könnten dafür auf den Pfingstmontag als offizieller Feiertag verzichten.

Wie wäre das?


 

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 337
Beiträge : 5710
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13618237

Verwandte Beiträge