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Start Lobbyismus Meseberg am 18.6.2010

Meseberg am 18.6.2010

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Der Sommergipfel der Deutschland AG hat zumindest ein paar perspetivische Probleme deutlicher gemacht.

Für die Lösung wird allerdings eine Arbeitsgruppe gebildet.

Besonders errwähnenswert:

Der Fachkräftemangel in den wir hineinlaufen, wenn wir nicht bald etwas tun.

Wie gesagt. Leider blieben die Antworten aus.

Ich glaube, wir wissen auch warum.

Die Antworten sind nämlich unbequem.

Der Fachkräftemangel lässt sich nicht, definitiv nicht, mit bildungspolitischen Anstrengungen in den Griff bekommen.

Auch nicht durch die Erhöhung der Altersstruktur in der Arbeit, sprich Senioren-Offensive! Wie die Kanzlerin andeutete.

Nein, wir müssen weg von dieser Ideologie:

Erst wenn der letzte Deutsche Arbeit hat, fördern wir die Zuwanderung.

Tatsächlich müssen wir aber den Wechsel von der deutschen Abriegelungs- zu einer aktiven Zuwanderungspolitik in Kürze schaffen!

Wenn wir nicht endlich anfangen, gezielt um Zuwanderung ausländischer Fachkräfte zu werben, werden wir an dieser Aufgabe wieder einmal scheitern.

Auf diese Weise haben wir übrigens vor zwanzig Jahren den Wettlauf um die Software-Branche verloren.

Halbherzige Versuche mit der "Green-Card" hatten uns eine Nettozuwanderung von ca. 300 Fachkräften in 2 Jahren gebracht.

Geplant waren allerdings 20 000. Dies war das Ende des Software-Standortes Deutschland.

Mal sehen, ob sich die Bundesregierung diesmal traut, den Deutschen die Wahrheit zu sagen:

Wir müssen ein Einwanderungsland werden.

Heute in Meseberg hat sie dies schon mal geschickt vermieden, um rechts konservative Wähler nicht zu verunsichern.

Von der dringend notwendigen Zuwanderung jedenfalls kein Wort.

Nicht zu erwarten, dass die geplante Arbeitsgruppe ehrlicher agiert.

Fakt bleibt dennoch Fakt.

Wir werden weiterhin viele Deutsche in der Arbeitslosigkeit sehen, während wir qualifizierte Kräfte aus dem Ausland anwerben müssen.

Hier auf Vollbeschäftigung oder die Ergebnisse irgendeiner Bildungsoffensive zu warten, wäre volkswirtschaftliches Harakiri.

 

 

 

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