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Bilderberg und andere Zirkel

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Zur Bilderberg-Konferenz gibt es einen sehr interessanten Artikel bei Wikipedia. Unbedingt lesen!

Man braucht allerdings keine Verschwörungstheorien, um zu verstehen, was dort stattfindet.

Wenn George Sorros auf Olaf Scholz trifft, weiß man, wer wen beeinflusst.

Die Aussage, dass zwischen Politik und Wirtschaft auf solchen Konferenzen kein Blatt mehr geht, trifft mit Sicherheit zu.

Die Tatsache, dass neben einem Drittel Politikern etwa zwei Drittel der Teilnehmer Wirtschafts- und Finanzbosse, Spezialisten und einflussreiche Intellektuelle aus dem konservativ-liberalen Lager und nicht zu vergessen der europäische Adel sind, zeigt die angestrebte Gewichtung der Macht in solchen "privaten" Konferenzen.

Demokratie wird hierdurch relativiert bis ausgehebelt.

Nicht größer und nicht kleiner ist die Ambition die dahinter steht.

Eine elitäre, oligarchisch dominierte Weltregierung.

All das ist weder neu noch originell, aber funktioniert seit Jahrzehnten.

Natürlich müsste man diesen Leuten, die teilweise vom Volk gewählt sind, in den Arsch treten.

Auch Angela Merkel war 2005 dabei und Guido Westerwelle 2007.

Ein Bildersturm auf dem Bilderberg hilft jedoch wenig, solange die Machtverhältnisse weltweit durch die Wirtschaftseliten festgelegt werden.

Die militärische Macht nicht zu vergessen.

Die Nato ist immer vertreten. Da lässt sich im Augenblick nichts machen.

Aber unsere Politiker können wir zurückpfeifen.

Die haben dort auch als "Privatpersonen" nichts zu suchen.

Solche Zirkel sind im Prinzip verfassungsfeindlich, weil sie rechtsstaatliche und demokratische Prinzipien aushebeln.

Deshalb müssen sie von demokratisch gewählten nationalen und internationalen Parlamenten (auch durch das EP) geächtet werden.

Die Lust am Elitären werden wir unseren Politikern nicht abgewöhnen.

Aber in die Zange nehmen müssen wir sie dennoch.

Wir brauchen eine radikal demokratische Internationale, die ein Gegengewicht zu den oligarchischen Tendenzen in der Weltpolitik darstellt.

Wie wäre es mit eine demokratischen Weltkonferenz, or ganisiert durch Attac, SPD und Gewerkschaften, die einige Erfahrungen haben.

Einladen können wir dann auch Obama, Putin und Merkel, Ackermann, Sorros und Helmut Schmidt dürfen auch kommen und die erste Veranstaltung kann in Berlin stattfinden.

Dort können alle ganz ungehindert von Geheimhaltung und Maulkörben miteinander diskutieren, wie eine Welt-Demokratie aussehen könnte.

 

 

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