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Eingeschränkte Entscheidungen des Bürgers

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Die

 

 

 

Eingeschränkten Entscheidungen des Bürgers können das Ereignis eines staatlich verordneten Entzuges an der gesellschaftlichen Teilnahme bedeuten.

Die Disposition um die Handlungsfähigkeit eines funktionierenden Alltagsgeschäfts verläuft bei erwachsenen Bürgern über die Schiene der Dispositionsbereitschaft, eine ständige Herausforderung an den einzelnen betroffenen Bürger.

Eine vielleicht gewollte einseitige Belastung, die im Leben eines Bürgers mit eingeschränkter Entscheidungsmöglichkeit die Rolle eines Menschen der 2. Klasse einnimmt.

Aber wenn Erwachsene dieses staatlich verordnete Kunststück meistern müssen, wie sehen das Kinderaugen und wie fühlen die Kinder der Betroffenen?

In einem Leben voller Sorgen und voller Zurückhaltung, wird dabei das Leben der Kinder nicht geprägt von einem Schlüsselerlebnis, ein Schlüsselerlebnis, was da heißt:

Der Entzug der gesellschaftlichen Teilnahme.

Niemand in diesem Staat hat das Recht, den Kindern unseres Staates die Praxis einer sozialen Selektion zu unterziehen.

Eine freiwillige Einschränkung aller zugunsten unserer Kinder ist ganz etwas anderes, das wäre nämlich eine darstellbare Tugend.

Die Tugend aller sollte ein vorbildhaftes Bild der Regierung sein, wenn aber die Regierung eines Staates dazu verkommt, den Bürger eines Staates als einen zu regierbaren Bürger deklassiert bezeichnet man das als eine staatlich verordnete soziale Aus grenzung.

Staatlich vollzogene soziale Ausgrenzung des Bürgers beginnt mit der eingeschränkten Entscheidung des Bürgers, in diesem konkreten Fall mit der Hartz Gesetzgebung.

Hier vollzieht der Staat seinen sozialen Offenbarungseid, er züchtet sich vom Gesetz her eine Zweiklassengesellschaft, welche Auswirkungen vollzieht sich in den Kinderstuben der Betroffenden?

Eine berechtigte Frage, eine Frage die arogante und selbstherrliche Volksvertreter vergessen zu beantworten, denn vor lauter plakativer Tagesordnungspunkte im Maßanzug und Schlips sowie mit wichtigem Laptop entfernten sie sich kosequent von den Gefühlen der Beteiligten.

Allein das ist nicht das Ergebnis der Arbeit einer wilden Horde der neoliberalen Praktikanten, sondern bereits historisch und gesellschaftlich aufgearbeitet, man bezeichnet diese dargestellte Praxis als Erkennungsmerkmal eines Wandlitz Syndroms.

Das sozialpolitische Wandlitz Syndrom hat unsere Volksvertreter erreicht, sie haben sich von ihrer Gesellschaft, die sie vertreten möchten entfernt.

Interne Studien beinhalten, dass innerhalb der letzten 10 Jahren Volksvertreter die mit dem Wandlitz Syndrom behaftet sind von 8 auf 28% gestiegen sind.

Das hat mit der geringen Wertschätzung des Anderen in unserer Gesellschaft zu tun und ist ebenso als ein Rückzuggefecht des Neoliberalismus zu sehen, der wiederum sich und seine gesellschaftlichen Impulse auf der Verliererstraße sieht.

Die Thesen der neoliberalen Ausrichtung sind nicht mehr vermittelbar, denn sie bewahrheiteten Unglaubwürdigkeiten und reine Lobbybedienungsvollzugspolitik.

Eine solch angeschlagende politische Ausrichtung bedient sich eines Feindbildes, daher in Hayeks Theorie die soziale Verantwortung keine Rolle spielt, ist das Feindbils bereitsausgemacht, nämlich der sozial Schwächere.

Sozial Schwache werden demzufolge mit einer eingeschränkten Entscheidung belegt,zur Bedienung ihrer eigenen Klienten wegen, die 2. Klassengesellschaft des Neoliberalismus ist das erkennbare Staatsziel.

Nun liebe Leser gilt für den Autor, der bereits mehr als 40 Jahre seines Lebens die Politik kritisch begleitete, folgendes:

Nach wie vor muß die Politik der jeweilig Regierenden dem Leser erklärt werden, aber ein Autor kann nicht die Probleme die sich die Politiker schaffen für sie lösen.

Ein politischer und gesellschaftskritischer Autor darf sich niemals instrumentieren lassen, er muß anklagen der Demokratie wegen, er muß sich erkennen geben und nicht der geistige Aktentaschenträger eines politisch abhängigen Volksvertreters werden.

Wer sich als Aktentaschenträger betätigt verliert seinen historisch fundamentierten Auftrag politische Probleme zu beschreiben.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 06. November 2010 um 09:42 Uhr  

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