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Start Grimms Wörterbuch Das V sollte für Vorwärts stehen

Das V sollte für Vorwärts stehen

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Vorwärts,

 

 

 

die sozialdemokratische Monatszeitung in der steht vorwärts für vorwärts?

Der bessere Titel dieser gleichgeschalteten Hauspostille wäre " Wohin", nicht mit der Zeitung, die kaum gemacht wird von Zeitungsmachern, aber davon noch leben möchte.

Der verzweifelte Kampf der linientreuen mit Scheuklappen die Welt laufenden Papiertiger, ist es monatlich das Papier zu füllen.

Der Füllstand ist allmählich erreicht, das Trommeln im Wald der Verzweifelung zur Rente mit 67, so laut trommeln, daß man die eigenen Gesetze vergessen hat.

Der Lockruf der Macht, der Verbreitung einer nun wirklich nicht mehr gefragten Meinung, die Zementrierung einer Basta SPD, mehr als12 Monate nach dem Dresdner Parteitag, immer noch auf dem Kurs der Schleimspur.

Das sind keine Autorenleistungen die sich in der Presse und beim Leser nachhaltig bemerkbar machen, nein das ist eine Status Berichterstattung.

Die Statusberichterstattung mit der man das Papier füllt, denen sei gesagt und das mit Sorge und vollen Ernst, Freunde und Macher, Manager und Geschäftsführer, ihr bekommt Geld dafür und monatlich landet nicht gerade wenig auf eurem Konto, was mutet ihr dem Leser zu?

Gehen wir die Sache durch, es fehlt der leserwirksame Rote Faden, der Themen, es fehlt die Konzentration auf das betreffende Thema, es fehlt der aktuelle Bezug mitunter ebenso wie die Betrachtung des Zeitgeschehens.

Zum Artikel des Ausdruckes, mit denen man Leser begeistern kann braucht es die Freiheit und Vielfalt der Autoren, Autoren eines pro und kontras, die ergänzende Lebhaftigkeit mit denen die Artikel ansprechen, die Fehlanzeige im Vorwärts.

Berichte sollen dargestellt werden, Parteiaktivitäten herausgestellt werden, das Beispielhafte gesucht werden, aber ebenso wichtig ist die Förderung der kritischen Vernunft beim Leser.

Die Devise darf nicht das Plakatieren von austauschbaren linientreuen Schreibern sein, die Gleichschaltung ist zu offensichtlich, da wendet der Leser sich ab, die Vielfalt der Meinungen und der Strömungen in der SPD sollte das weite Feld des Vorwärts sein.

Es erfordert eine rege Informationsbereitschaft und Hintergrundwissen bei den Autoren, die in dieser Form sieht man nicht, die Herangehensweise der Reaktion ist dem Jubel verpflichtet, das eigentliche Hemmnis der zu entfaltenden Neuigkeiten.

Vielleicht auch Selbstzufriedenheit, dann ist der Vorwärts der Strategie der Netzwerker erlegen, dann ist der leuchtende Pfad der Seeheimer erkennbar.

Das sollte er nicht, das Beifallsblatt der Parteispitze sein, sondern er sollte zurück zu dem finden was er einmal war, ein geachtetes sozialdemokratisches Blatt.

 

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