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Theorie statt Praxis?

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Theorie statt Praxis?

Ist Theoretisches Denken unserer Politik schuld an der Politikverdrossenheit der Bevölkerung?

Eines fällt auf, es sind immer wieder die gleichen Politiker/innen die in den Talksendungen auftauchen und sich zu den Aktuellen Themen äußern.

Aber sich äußern, seine Meinung und Wissen ist zweierlei. Wissen kann ich nur was über eine Thematik oder einen Bereich wenn ich mit dem Problem gelebt habe. Patentrezepte die auf alle/s anwendbar sind gibt es nicht.

Wenn ein Politiker aus Überzeugung z.B. gegen Atomkraft ist wird er diese immer wieder ablehnen, obwohl er wahrscheinlich nie in dem Bereich gearbeitet oder gar ein Studium hat.

Die nachgewiesenen Vorteile (falls es welche gibt) wird er/sie nie nicht akzeptieren, weil er von vornherein dem Thema ablehnend gegenüber steht. Also wird er in der öffentlichen Diskussion immer die nachteilige Meinung vertreten.

Nehmen wir ein Beispiel:

Ein Autofahrer der überzeugt ist von einem Auto mit Schaltgetriebe, wird niemals von den Vorzügen eines Autos mit Automatikgetriebe überzeugt sein.

Ein Studium, macht ihn dadurch nicht automatisch zum Fachmann, es sei denn er ist Ingenieur und hat sich auf Motoren und Getriebe spezialisiert und er ist Jahre oder Jahrzehnte in diesem Bereich tätig gewesen.

Ist es nicht vielmehr so, dass einige Politiker/innen es verstehen ihre Meinung durch eine geschickte Rhetorische Verpackung den Menschen glauben machen wollen, das sie Fachleute sind?

Ist es nicht viel mehr so, dass unsere Politiker nicht in der Lage sind gut überlegte und genau Recherchierte Lösungen vorzulegen?

Jemand der eine Negativeinstellung zu Arbeitslosen, Behinderten, Kranken oder Menschen hat, die warum auch immer, keine Ausbildung, kein Studium hat, wird die Schuld immer den Betroffenen selbst geben, aber er wird sich nie eingestehen das er/sie nichts beitragen kann eine Lösung zu finden die dem Problem näher kommt.

Da kommt dann die Arroganz durch nicht zuzugeben dass er oder sie überfordert ist.

Nur wer selbst in Situationen lebt oder gelebt hat ist in der Lage diese oder die andere Situation zu beurteilen.

Ein Rechtsanwalt, Lehrer, Schauspieler oder Facharbeiter wird an Medizin oder Gesundheitspolitischen zusammenhängen immer wieder scheitern. Da braucht’s Fachleute, keine Fachlaien und schon gar keine Lobbyvertreter.

Oder gab es jemals einen Evangelischen oder Muslimischen Papst? Mann schickt Arbeitnehmer derzeit mit 65 in Rente oder Ruhestand auch das sollten Gewählte Politiker/innen beherzigen, auch in der Kommunalpolitik.

Routine führt zu Fehlern und Fehler haben immer weitreichende Folgen.

Ein gutes Beispiel haben wir in Frau von der Leyen, bei ihr klafft zwischen Theorie und Praxis eine riesige Lücke.

Über Mami wollen wir erst gar nicht Reden.

Übrigens, Leistung soll sich doch lohnen?

Wann fangen die 75%, der nicht Leistungsfähigen Volksvertreter, damit an etwas zu Leisten, was nicht nur einigen wenigen wie Hoteliers, Atomlobby, Bankiers und besserverdienenden zugutekommt?

Fehler einzugestehen ist keine Schande, Geldgier aber schon.

 

 

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