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Es ist möglich, man kann kann es erleben und beim Leser findet es Anklang, es war so bei mir.

Das neue Heft " Widerspruch" zum Thema Integration und Menschenrechte besitzt bereits eine Einführung die so neugierig macht und wo soviel zum Thema der Zeit gesagt wird, wo dann die einzelnen Artikel dieses nur noch im Detail untermauern.

Editorial, es beginnt mit der Zustandsbeschreibung, nämlich:

Wrtschaftliche Globalisierung, militärische Gewalt und Umweltzerstörung zwingen Menschen weltweit zur Suche nach wirtschaftlichen Existenzmöglichkeiten, zur Flucht vor Not und Krieg.

Alleine diese These kommt kaum einen Politiker in der EU überseine Lippen, doch es ist die tatsächliche Zustandsbeschreibung.

In der Einleitung zum Themenheft geht es noch weiter, der Autor beschreibt den Anteil der Mitverantwortung der westlichen Industrienationen an der Migration und kommt zu den meinungsmachenden Medien, die wiederum auf Alarmismus setzen und nicht das Problem kritische analysieren und Lösungsansätze bieten.

Man interpretiert den Spiegel, 50/10 , man spricht hier in diesem Medium von einer generellen Flüchtlingswelle, erwartet einen Ansturm auf Europa, gleichzeitig allerdings spricht auch der Spiegel von einem Einwanderungs- Dilemma.

Besser und deutlicher kann man den Zick Zack Kurs des Spiegels nicht blankstellen.

Zudem wird die FAZ zittert, die FAZ vom 7.12.10, Einwanderer kommen und das sind Zehntausende von Geringqualifizierten, überwiegend Unterschichtenangehörige, soweit die FAZ.

Also bauen die politisch Verantwortlichen uns Schreckbilder auf, so wie es manche Medien es haben wollen, der in der Politik geprägte Unsinn einer Parallelgesellschaft verlangt also gem. des politischen Automatismus nach schärferen Sanktionen.

Man justiert die Einwanderungspolitik gegen Integrationsunwillige möglichst mit muslimischen Migrationshintergrund und findet dabei Resonanz.

Man bedient die bürgerliche Mitte mit dumpfen Stammtischparolen, man besetzt ein bis dahin ergebenes Tabuthema, man entlädt die Stimmung in der derzeit noch immer vorherrschenden Krise am Thema Zuwanderung.

In diesem Heft, gehen einige Autoren direkter und detailierter auf diese Themen ein, z.B. Christoph Butterwegge, spricht von der Demontage des Sozialstaates und nennt dabei Arme und Migrant/innen im Visier von Guido Westerwelle , Thilo Sarrazin und anderen.

Annemarie Sancar, schreibt über eine Grundrechtsbasierte Integrationspolitik.

Man erfährt mehr, am sog. Tabu Thema "Zuwanderung" endlädt sich in der gegenwärtigen sozialen Krise eine fremdenfeindliche Stimmung, die in Ausländerhass kippt und alte wie neue Formen von Rassismus hervorbringt, man geht auf das Jahresgutachten Einwanderung SDZ vom 11/12.9.10 ein.

Es ist mehr als eine Buchempfehlung, es ist der Schlüssel zur politischen Vernunft, damit Sozialdarwinismus a la Sarrazin keine Chance in unserem Lande haben darf, wenn andere Bücher verfassen wollen, steht hier bereits das womit man sich politisch positionieren kann.

Der Widerspruch ISSN 1420-0945 oder www. widerspruch.ch

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 06. Mai 2011 um 04:20 Uhr  

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