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Die Frage nach der Bildung

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Eröffnet Bildung bisher unbekannte Tore, platziert sich ein Mensch mit Bildung anders in dieser Gesellschaft?

Dazu die Gegenfrage wieviel Bildung benötigt diese Gesellschaft?

Zunächst sollte es um den Stellenwert der Bildung gehen, die ersten Schritte dazu werden im Elternhaus gelegt, was interessiert die Eltern und welchen Stellenwert in der Familie haben die Kinder?

Zwischen geliebt werden und mit Kindern umgehen, so dass nicht nur die Eltern etwas davon haben, sondern es den Kindern dient, ist für manche Eltern der Balanceakt.

Es gelingt mit einen Zurückschrauben der eigenen Interessen, man muß das Gemeinsame wiederfinden, ein Pfad voller Tücken und voller Nettigkeiten, dazu benötigt man Geduld sowie mitunter Nerven.

Hat das unsere Gesellschaft, in der time money ist undsich kindergerecht gibt und eigentlich wiederum Kinder an den Rand drückt, wenn sich Eltern mehr für das Interesse ihrer Kinder interessieren würden, wären wir ein Stück weiter.

Ist das erkennbare soziale Verhalten der Kinder wesentlich ausgeprägter, wenn diese aus Familien mit einer gehobenen Bildung kommen oder grenzt bereits diese andere Kinder sozial aus?

In diesem Spiegelbild erkennt man die wahre Erziehung im Elternhaus, manche wiederum verschieben das Problem auf den Kindergarten und die Vorschule, denen sei gesagt Kindergarten und Vorschule können das Elternhaus nicht ersetzen, ebenso gehört die Kultur des Erlebens dazu, die Sport- und Freizeitangebote nutzen.

Die Kultur des gemeinsamen Erlebens stärkt die soziale Bindung und macht Kinder neugierig, deshalb sind Kindergärten und Vorschulen wichtig, für das Miteinander und für das Zueinander, Kinder sind Kinder und bleiben Kinder und werden niemals kleine Erwachsene.

Kinder suchen Vorbilder, Kinder sehen ihre Welt mit ihren Augen, man sollte ihnen nicht die Augen öffnen, sondern sie heranführen.

Mehr oder minder sind Kinder gleich nur einigen fehlt es an der Konzentration und anderen an den sozialen Kontakt, diese Schwächen der Kinder dürfen nicht in die Grundschule transferiert werden.

Die Grundschule muß jedem Kind offenstehen und als die Schule der Nation angesehen werden, wenn man es alsden Campus Grundschule ansieht und diesen mit leben füllt, innerhalb und außerhalb der Schule, entwickelt sich ein Gefühl des Wohlfühlens bei den Kindern.

Primär lautet diese Forderung:

Unsere Kinder müssen sich in unseren Schulen wohlfühlen.

Mit diesem Gefühl läßt sich leichter eine Bildungsaufgabe anzugehen, die Grundfächer in der Schule zu beherrschen ist das Rüstzeug für das weitere Leben, nicht pauken der Wissensvermittlung wegen, sondern der Einsicht wegen und das Interesse locken.

Langweile muß das Fremdwort der Grundschüler sein, neugierige und fragende sollte das Markenzeichen sein, hier stehen nicht nur Lehrer mit in der Verantwortung sondern all jene die den Campus Grundschule mit Leben füllen.

Lernziele gilt es anzustreben, Erlerntes sollte man prüfen und benoten, nur man muß wissen wie, wer mit Lust und Liebe im Programm ist wird keinerlei Angst vor Prüfungen haben.

Doch sollten wir uns die Frage stellen, prüfen wir mitunter nicht zu viel, Lehrstoffvermittlung kann man nicht mit Prüfungen vergleichen, benoten wir mitunter nicht zu leichtfertig?

Sind wir nicht alle bestrebt gut abzuschneiden und vergessen dabei den hintergründigen Sinn, nämlich verstanden wir eigentlich den Stoff ?

Man kann einerseits üben, Übung macht den Meister aber versteht mancher Meister was er eigentlich macht und was er anrichtet ?

Bildung ist nämlich etwas anderes, es ist das was man einsetzt im Leben, Wissen ist das was man anwenden möchte, setzen wir mehr unsere Bildung ein ?

Wir sollten es tun, wir sollten es machen untereinander und bewußt mit unseren Kindern, Wissen sollten wir wieder vermitteln, ans Wissen andere heranführen und weniger selektieren, die Neugier erwecken und uns weniger berieseln lassen, es ist unsere Zeit und die sollten wir nutzen.

 

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