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Patex das Wahrzeichen der heutigen SPD

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Die Partei von Heute klebt mit Patex behaftet derzeit zwischen 20 und 25% der Wählergunst.

Woran liegt es, es kann nicht nur an den Führungsetagen liegen, es kann nicht an der Schwäche des politischen Gegners liegen, es kann nicht nur an der Rolle als Opposition liegen ?

Wobei man mittlerweile mit 25% von Wählerstimmen Wahlen gewinnen kann, damzufolge vergißt der Wähler von Heute weniger als Jener vor mehreren Jahren.

Ist diese Schwäche der SPD nicht eigentlich bereits im Jahre 2002, also fast vor 10 Jahren erkennbar gewesen, erkannte man hier nicht bereits die Politik der postliberalen Ausrichtung?

Etwas was vielleicht vor 20 Jahren Eckpfeiler gesetzt hätte gegen das Werk der ungebändigten Neoliberalen, traf im Jahre 2002 den eigentlichen Stammwähler der SPD, der wendete sich ab.

Der frohlockende Sonntagsnachmittagsspruch "dann gibt es im Herbst Neuwahlen" , verstand der Wähler richtig.

Denn es war richtig verstanden worden im Jahre 2005, die Partei wollte sich nicht korregieren, sie suchte die Entscheidung, die Entscheidungssucher von Damals sind noch die Strippenzieher von Heute.

Die Entscheidung fiel durch den Wähler im Herbst des Jahres 2005, nahm man diese Entscheidung als Notiz um eine soziale Korrektur zu veranlassen?

Den Denkzettel gab der Wähler nur darüber nachdenken war nicht angesagt, man blieb in einer Regierung.

Zwar formierte sich die Partei in einem glazvollen Hamburger Parteitag, wo man hoffnungsfroh Neuland betrat und mit einer neuen Führung etwas bewegen wollte.

Bewegung mißt man an der Basis und diese stand hinter dem gewählten Bundesvorstand, die Basis ist weder mutlos noch träge, vielleicht mitunter etwas schwerfällig und diskussionsfreudig, die Basis praktiziert Demokratie.

Eine Praxis unmittelbar am Bürger undin all den Gesprächen erfährt man über die Sorgen und Nöte mehr als in abgehobenen Etagen.

Es wäre an der Zeit gewesen die Umkehr von der Agenda 2010 zu versuchen, mittels eines länger andauernden Denkprozesses, die Zeit gewährte man der Basis nicht.

Was folgte war der Putsch vom Schielowsee, ein erfolgreiches Aufbäumen des postliberalen Flügels.

Der Wahlkampf des Jahres 2009 stand im Schatten des postliberalen Flügels der Partei und man tat sich schwer die Stammwähler zu mobilisieren.

Im Frühjahr des Jahres 2011 funktionieren Ortsvereine, funktionieren linke Netzwerke und der Wähler stimmt immer noch überwiegend links.

Doch wen nützen linke Mehrheiten, wenn man sie nicht politisch umsetzt?

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 25. März 2011 um 07:09 Uhr  

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