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Start Hier spricht die Basis Entlang des Rudower Stichkanals

Entlang des Rudower Stichkanals

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Diesseits und jenseits des Kanals, eine sozialpolitische Wanderung mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung beider Stadthälften.

Diesseits liegt Neukölln und jenseits Treptow, neulich sagte mir einer bei der Projektbesprechung " diesseits Buschkowsky und jenseits Gysi".

Gehen wir dieser Thesen nach, starten wir dort wo der Stichkanal beginnt, gegenüber hatte einmal der Arbeitersportverein " Fichte Neukölln" sein Bootshaus, gegenüber liegt eigentlich Neukölln, Neukölln zieht sich entlang des Kanals und hin zur Buschkrugallee.

Gegenüber Treptow, gekennzeichnet von den Späths Baumschulen und der nahen Königsheide, ein innerstädtisches Waldgebiet.

Diesseits und jenseits des Kanals wohnen Menschen und das mitten in Berlin, das Berliner Multi Kulti endet m Jobcenter in der noch hier zu Neukölln gehörenden Sonnenallee, danach ziehen sich Bausünden der Vergangenheit bis zur Bezirksgrenze.

Prägend war hier der damalige wirtschaftliche Bezug, Neuköllns Hinterland war das Produktionscenter der Berlinförderungskassierer,etliche Unternehmer zogen weiter.

Unternehmer wurden hier zu modernen Normaden, mitunter hinterließen sie eine Brache.

Eine Industriebrache und einen sozialen Wohnungsbau am hinterem Ende der Sonnenallee, wer hier wohnen blieb ist gekennzeichnet.

Eine ganz besondere Härte fährt im 41 er Bus vom Hermannplatz bis zum Baumschulenweg, die Menschen die hier wohnen sind geprägt von ihrem Wohnort, von der Postleitzahl und ihrer Adresse.

Die Menschen die hier wohnen wissen das, sie ziehen weg und mit jedem Nachzug, der dem Wegzug folgt verschärft sich das Problem.

Ganz anderes im Gysi Land, es ist sein Bundestagswahlkreis, deshalb die Bezeichnung.

Hier erlebt man eine innerstädtische Konzentration um den Baumschulenweg, das Wohnen in der Genossenschaft und die Freizeit in den Kleingärten.

Neukölln ein Stück weiter südlicher, das nahe Britz war das Vorzeigeprojekt der Architekten der Weimarer Republik, prägend die Hufeisensiedlung, derzeit etwas in die Jahre gekommen und durchzogen von einem kleinstädtischen Vorstadtgeist, eben eine Buschkowsky Hochburg.

Es zieht sich weiter, vereinzelt tauchen auf Neuköllner Gebiet noch Produktionsbetriebe auf, überwiegend direkt zum Kanal bereits mit Eigenheimen zersiedeltes Land.

Treptow wandelte sich, man setzte auf Impulse, die Ausstrahlung von Adlershof, einem Nachwendeprojekt einer Denkfabrik, ein Industriestandort neuerer Prägung, großflächig und der Forschung aufgeschlossen, dazu der krasse Gegensatz auf dem Neuköllner Ufer, die teilweise verlassene Kanalstraße.

Das Kraftwerk, der Industriestandort der den Asbest bündelte und die Anlieger die hier ihre Reihenhäuser bauten, etwas den Gartenzwerg pflegen und in die Jahre kamen.

Rudow kam in die Jahre, Rudow im Schatten der Gropiusstadt, im Schatten der Neonazis.

Neonazis und Sießbürgertum evtl. das Markenzeichen dieses Vorortes, einem Vorort Neuköllns in dem sich die SPD immer schon schwer tat.

 

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