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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Merkels Mundstuhl

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Das Merkel keine Ahnung hat und das jede Menge, ist keine wirklich neue und bahnbrechende Erkenntnis!

Dass sie sich jetzt aber erdreistet, mit unverschämten Behauptungen die Menschen anderer Länder zu beleidigen, zeigt deutlich, dass sie sich – nach einer Periode des Nichtregierens durch Ignorieren der Realität – endlich auf das Niveau der schwarzgelben Regierung herabgelassen hat, die sich bisher nur unwesentlich über den IQ eines Knäckebrots zu erheben vermochte!

Was unser aller Bundeskanzlerin so von sich gibt, dürfte so manchem, bis heute dem deutschen Volke noch freundlich gesinnten südeuropäischen Politiker zu massivem Brechreiz erregt haben!

Die Griechen, die Portugiesen und erst Recht die Spanier sollten sich, so tönte es markig aus einer Parteiveranstaltung, etwas fleissiger Arbeiten und nicht so früh in Rente gehen!

Ja, so soll es sein, am merkel´schen Wesen soll Südeuropa genesen.

Blöd nur, dass ausgerechnet in den gescholtenen Ländern das Renteneintrittsalter sowieso schon deutlich über dem in Deutschland liegt und die die Zahl der Urlaubstage zum Teil deutlich darunter.

Es ist also echt Scheiße, wenn man keine Ahnung hat und das dann auch, für jedermann hör- und nachlesbar, lauthals verkünden muss!

Ihre Kumpane in der Union mag sie mit solch dumm-naivem Geschwafel beeindrucken können, denn die halten Stammtischpolitik und Latrinenparolen sowieso für die beste Politik.

Aber der Eindruck, den sie damit im Ausland hinterlässt, sollte man auch nicht unterschätzen.

Und ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, wo Frau Merkel mit stolzgeschwellter Hühnerbrust die alleinseligmachende Wirkung des deutschen Renteneintrittsalters von 67 Jahren als das Maß aller Dinge preist, verkünden die Wirtschaftsweisen (die offenbar zu lange in der Wirtschaft gesessen und einen über den Durst getrunken haben – vermutlich nicht mal auf eigene Rechnung, sondern auf Kosten edler Spender aus der Wirtschaft!), das Rentenalter sei von 67 auf 69 Jahre herauf zu setzen!

So lange kann man vielleicht "arbeiten", wenn man einen Job in der Politik hat und sich die aufreibenden Tätigkeiten in eifrigem Intrigenspiel und gelegentlichen Dummschwätzattacken erschöpfen – so wie bei Merkel eben.

Aber wer sich den Lebensunterhalt mit seiner Hände Arbeit verdienen muss, auf dem Bau, im Pflegeheim, in der Werkstatt oder der Fabrikhalle und im Schichtbetrieb, der sollte sich nun langsam mal überlegen, ob er dieser Regierung nicht den Mittelfinger zeigen sollte und endlich für seine Interessen auf die Straße gehen!

Solidarisiert Euch, schreit der Regierung Euer NEIN! entgegen und wählt dieses asoziale Gesockse endlich ab!

Tretet die Gewerkschaften in den Arsch und macht ihnen klar, dass es nicht ihre Aufgabe sein kann, den Konsens mit den Arbeitgebern zu sichen, sondern dass sie Eure Interessen zu vertreten haben!

Und ja, tretet auch die SPD in den Arsch, damit endlich ein Wechsel stattfindet, der im Endeffekt aus dieser Partei wieder eine Partei der kleinen Leute macht!

Proletarier aller Länder vereinigt Euch!

 

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