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Unsere Ernährung

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Seit einigen Jahren achten immer mehr Menschen auf ihre Ernährung.

Die Deutschen waren so dick geworden wie die Amerikaner.

Nun ist Öko angesagt.

Dabei gibt es seit der Zeit der Jugendbewegung der Jahrhundertwende und nach dem 2. Weltkrieg eine Bewegung ernährungsbewusster Menschen.

Vielleicht ging sie auch mit der Kleingartenbewegung der Arbeiterklasse einher.

Makrobiotische Kost bzw. Rezepte gab es bereits im alten Preußen.

Dr. Hufeland, der Leibarzt von der Königin  Louise von Preußen und auch Goethes Arzt schrieben ein Buch über das Thema.

So erschien beispielsweise 1798, Die Makrobiotik oder die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern.

Diese Ärzte griffen auf 5000 jährige Erfahrungen von bipolaren Kräften Yin und Yang aus dem fernen Osten zurück.

Also hat sich die Menschheit vermutlich schon immer Gedanken über die Ernährung gemacht.

Mit der Einführung der Haustiere sollen neue Krankheiten übertragen worden sein und die Menschen starben eine Zeit lang früher, bis sie entsprechende Heilmittel gefunden hatten.

Pest und Cholera haben wir überwunden, aber jetzt werden wir alle paar Jahre durch Schreckensnachrichten aus unserem Ernährungssystem aufgeschreckt.

Rinderwahn, Schweinepest, Vogelgrippe und nun die Infektion von Gurken u.a. Gemüse mit einem tödlichen Virus.

Wobei manche auch bestreiten, dass der Virus aus dem Gemüse kommt.

Er kann auch von außen auf das Gemüse übertragen worden sein.

Die Vegetarier hatten nicht geglaubt, dass sie auch mal betroffen werden könnten – nun ist es geschehen.

Russland u.a. Länder wollen kein Gemüse mehr aus der EU.

Die Gemüsebauern fürchten die Pleite und rufen nach Subventionen, wie einst die geplagten Tierzüchter, deren Herden reihenweise getötet wurden.

Ganze Gebiet wurden auch zur Vogelgrippenzeit abgeriegelt, sie waren nur durch ein Desinfektionssystem zu betreten.

Und ob die Zugvögel die Vogelgrippe noch immer herum tragen könnten, ist nicht 100% sicher.

Man hört jedenfalls nichts mehr darüber.

Impfstoffe wurden zu viel produziert, die Panik war nicht groß genug um sich impfen zu lassen.

Die Massentier- und Käfighaltung hat zur Ausbreitung von Krankheiten geführt, gegen die sich einige Menschen durch den Verzehr von biologischen Produkten wehren, wo die Wurst nicht mit Antibiotika gefüllt und das Hähnchen nicht mehr wie früher mit Fischmehl o.ä. gefüttert wird.

Der Verbraucher der ärmeren Schichten versucht wenigstens ab und zu sich die Bioprodukte von Aldi und Lidl zu leisten.

Der Mittelschichtler und höher verdiende Bürger kauft auf Bauernmärkten, aber bei den Gurken und Tomaten ist man da auch nicht sicher.

Bisher sind die Krankheitskeime des Darms bereits in 12 Ländern registriert worden.

Einige Menschen sind schon gestorben.

Der Verbraucher ist diesen Seuchen, Bakterien, Viren in der Gesellschaft der Massenproduktion ausgeliefert.

Er kann sich nur auf die Informationen von Gesundheitsbehörden, Verbraucherzentralen und die neuesten Forschungsinfos der Wissenschaftler über Gegenmittel verlassen.

Nimmt er nicht wenigstens ihre Ratschläge an, so kann er gefährlich leben.

Sind allerdings die Erreger von Wildtieren auf Haustiere und Gemüse oder Beeren übertragen, wie beispielsweise der Fuchswurm, ist die Menschheit geradezu machtlos.

Man kann nicht alle wilden Tiere impfen.

Viele Tiere und Gemüsearten sind auch genetisch überzüchtet.

Man sollte die Nahrungskette vielleicht um mehr ältere Pflanzen- und Tierarten erweitern, die auch den ursprünglichen ökologischen Gegebenheiten angepasst sind.

So hat man überall Tier- und Pflanzenarten verbreitet ohne die Folgen zu beachten.

Uralte Gemüsesorten gelten als Unkraut.

Die Zucht/Verwertung alter Pflanzenarten hat allerdings durch das ökologische Bewusstsein wieder zugenommen.

Und der Büffel der einst durch das Rind verdrängt wurde, wird auch wieder in USA etc. gezüchtet.

Kann man nur hoffen, dass durch die Züchtung einer größeren Artenvielfalt die Gefahren für Viren und Seuchen gesenkt werden.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 07. Juni 2011 um 06:39 Uhr  

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