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Facebook Parties - die große Party kommt erst

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Der Partytrend des Sommers dürfte mit dem Namen Thessa verbunden bleiben.

Ein Teenager und eine unfreiwillige Idee, anonyme Massenparties am Geburtstag.

Die Facebook-Gemeinde feiert sich selbst und der Teenager gibt versehentlich den Vorwand.

Danach 1600 Leute im Vorgarten.

Jetzt ist es aber keine tragikkomische Geburtstagspersiflage sondern ein klarer Sommertrend.

Das ehrgeizigste Projekt: Fünzigtausend Partygäste in Bochum geplant, alles spontan und völlig unorganisiert.

Ist das jetzt die deutsche Jasmin-Revolution, auf die ich schon die ganze Zeit warte?

Ich fürchte nicht.

Hier wollen Jugendliche einfach trinken und feiern und wenn es am schönsten ist, mal die Sau raus lassen.

Wie keine andere soziale Plattform war Facebook in der Lage politische Demonstrationen zu triggern, die schllcihte Verbreitung war das Zaubermittel.

Genauso können sich jedoch Hooligans in Wuppertal zum Flaschenwerfen verabreden.

Facebook ist völlig wertfrei, wie viele andere soziale Netzwerke vergleichbarer Kategorie auch.

Die einzige Botschaft, die man in Hinsicht auf Facebook überdenken sollte ist die, sich an jedem Ort mit wievielen Leuten auch immer jederzeit treffen zu können.

Diese Freiheit darf allerdings nicht verboten werden.

Natürlich, die öffentliche Ordnung!

Aber wir Deutschen haben eher etwas zuviel davon.

Also, wo der Individualismus massenhaft auftritt und gefeiert werden soll, befinden wir uns direkt im Zentrum unserer Ideologie.

Warum also verbieten?

Unsere gesamte Gesellschaft beruht auf Egotrips von Atzen bis Ackermann.

Die Freiheit soll eben nur in geordneten Konsum einmünden und nicht in chaotische Randale.

Für die Chaotisierung Europas wird weiterhin der Finanzmarkt sorgen.

Griechenland macht es vor.

Dagegen sind Facebook-Parties ein Klacks.

Mach Dir keine Sorgen, Thessa, Du hast keine Revolution ausgelöst.

Aber wenn uns die Gelder schwinden, wie den Griechen, dann wird es Facebook-Parties an jeder Straßenecke geben.

Darauf kannst Du dich schon mal freuen und leg schon mal Dein Taschengeld in Schweizer Franken an, damit Du Dir dann auch was zu trinken kaufen kannst.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 04. Juli 2011 um 12:53 Uhr  

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