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Raus aus dem Filz!

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Thomas Gottschalk verdient mit seinem Wechsel zur ARD jetzt 6 Millionen Euro im Jahr.

Das allein sind die Jahresgebühren von 30 000 Rundfunknutzern.

Für seichte Unterhaltung und eine allseits gemäßigte und zensierte Berichterstattung werden wir zur Kasse gebeten.

Der öffentlich rechtliche Rundfunk und sein aufgeblasener Eintreiber, die GEZ, werden zu einem Ärgernis, dass immer mehr Leute nachdenklich macht.

Sollen wir für den Unterhaltungs-Müll, der Thomas Gottschalk und Konsorten ein Leben zwischen Hollywood und Florida ermöglicht, uns wirklich weiter zwangsveranlagen lassen?

Beruhigende Unterhaltung für den Mainstream zur Stabilisierung der Staatsräson?

ARD und ZDF werden immer unappetitlicher, die politisch brisanten Sendungen laufen inzwischen bei den Privaten und das gleiche gilt für die anspruchsvollere Unterhaltung.

Das bisschen Intellektuellen-Fernsehen zwischen Dreisat und Arte rechtfertigt diese Unsummen nicht, die das System verschlingt.

Durch das föderale Prinzip gibt es beim öffentlich rechtlichen viel zu viele Stakeholder, die am Erhalt dieses gewaltigen Geldvernichtungsprogramms interessiert sind.

Übrigens ist dies nicht der einzige Bereich in dem wir in der Föderalismus-Falle sitzen.

Auch das Bildungssystem ist zu einem Grad der Ineffizienz angeschwollen, der sich nur durch die Vielzahl der Stakeholder mit unterschiedlichen Interessen und Ideologien erklären lässt, die alle bezahlt werden und dabei nichts verändern wollen.

Wie beim Öffentlich rechtlichen Rundfunk müssen Fürstentümer geschützt werden anstatt Effizienz herzustellen.

Wir leben in einer Republik der Besitzstandswahrer und die schlimmsten Parasiten sitzen ganz oben.

Die SPD hat sich mit recht harten Bandagen an den Sozialhilfeempfängern versucht und ihnen die Besitzstände ebenso streitig gemacht, wie den Beziehern von Abrietslosenhilfe und den Menschen, die früher noch auf ihren Berufsschutz verweisen konnten.

Zur Abwechslung könnte die SPD nun mal den Medienfilz unserer Republik ins Visir nehmen und dabei sehr sehr viele Sympathien bekommen.

Denn die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger lehnt das öffentlich rechtliche Rundfunksystem ebenso ab, wie den Bildungsflicken-Teppich, den unsere Kultusminister mit Zehen und Klauen verteidigen.

Das alles sind verfilzte und längst überfällige Sanierungsfälle.

Wo bleibt der Mut der SPD, nicht nur nach unten, sondern auch mal nach oben und direkt zur Seite zu treten?

Die SPD selbst ist Teil dieses Filzes und muss sich für eine echte Modernität manches Pflaster schmerzhaft abreissen.

Das tut weh, bringt aber auch Erfolge.

Ran jetzt!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. August 2011 um 05:15 Uhr  

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