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Bringt das Jahr 2012 der Homepage das Fundament ?

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Bisher kann man feststellen, linke Arbeitsgruppen innerparteilich und in der Zivilgesellschaft sind rege und ebenso aktiv in der Meinungstheorie, mittunter jedoch teilweise mit sich selbst mehr beschäftigt als mit der übertragbaren Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Fundament zu einer besseren Zukunft, einer Zukunft die Gerechtigkeit,Teilnahme am Leben und Solidarität zum Ziel haben sollte muß man eine Plattform bieten.

Die Plattform der Möglichkeiten als die dringend benötigte Alternative zur jahrelang vorherrschenden neoliberalen Kulturrevolution.

Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt begann die Ökonomisierung unseres Lebens, bewußt verpackt und dargestellt als Notwendigkeit zum zu überleben, die Demontage unseres Sozialstaates waren die Thesen der Freiburger Schule, doch sie fanden bereitwillige Nachahmer, sie hielten Einzug in Talkshows, sie justierten die Presse und machten Mahner mundtod.

Nun geht es darum mittels einer konsequenten Analyse die soziale Trümmerlandschaft die diese neoliberale Konterrevolution hinterließ darzustellen, es geht primär um die Deckelungen der Handlungen, es muß nämlich Schluß sein damit und alle Folgeerscheinungen der Privatisierung, der Selbstvorsorge und der Öffnung eines neoliberalen Arbeitsmarktes, auf dem die Beschäftigung vor der Entlohnung steht gehört aufgearbeitet in die Mottenkiste des untergegangenen Kapitalismus.

Die Wiederentdeckung der Staatsbedürftigkeit darf nicht nur der Rettungsschirm der Banken sein, kann nicht nur die Regierungsverordnung zum parlamentarischem Abnicken zur EURO Rettung bedeuten sondern muß sich der Fragestellen, was hat der betroffene Bürger im Staat davon?

Demzufolge funktioniert hier nur ein demokratisches Rädchen, die gewollte Demokratisierung unseres Denkens muß vor der ökonomischen Untersuchung treten.

Das Fundament dazu ist allerdings derzeit noch nicht zu erkennen, wie ernst betreiben die derzeitigen Regierungsparteien den gesetzlichen Auftrag zur Willensbildung des Volkes, der wiederum im Grundgesetz den Parteien mit auf dem Weg gegeben wurde?

Zur Willensbildung des Volkes zählt unmittelbar das Interesse am Volk zu erkennen, im Gegensatz dazu die Parteienprofilierung hin zum Wähler, was nicht immer ein Widerspruch sein kann.

Führt aber die dargestellte Profilierung eines Politikers zu dem Schluß einer Selbstdarstellung, werden mechanische Rädchen der Demokratie außer Kraft gesetzt.

Ein Ziel wäre die stetige mechanisierte Demokratie zu installieren, Bürger in die politische Verantwortung nehmen, was andererseits einen Schub von Elan im Parlamentarismus bedeuten würde, die Wiederentdeckung des Parlaments in einer stabileren Demokratie, was nichts anderes bedeutet als die Verringerung der Macht von Lobbygruppen und sog. Interessenverbänden.

Es geht im Prinzip um das Gleichgewicht der Kräfte, um die demokratisch dargestellte Waage der Gerechtigkeit, hier wurde mittels der neoliberalen Konterrevolution ausgeschleust, hier wurde selektiert und hier wurde Neid und Mißgunst salonfähig gemacht.

Hier sollten wir ansetzen und schonungslos eine Aufklärungsarbeit beginnen, eine Arbeit die das Fundament für eine bessere Zukunft sein könnte.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 16. September 2011 um 15:43 Uhr  

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