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Gegen den Weiterbau der A 100 in der bisher geplanten Form

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Die Koalistionsverhandlung von SPD und Grünen sind wohl hauptsächlich an der A100 gescheitert.

Ich habe während der Koalitionsverhandlungen und einer intensiveren Beschäftigung mit dem Thema meine Meinung zur A100 geändert.

Ich bin jetzt gegen den Weiterbau in der bisherigen, geplanten Form, habe aber trotzdem keinerlei gemeinsame Schnittmenge mit den Grünen.

Die A100 bis zum S-Bahnhof Frakfurter Allee weiterzubauen macht für mich keinen Sinn.

Solange das Schließen des Autobahnrings und der Anschluss an die zuführende Stadtautobahn im Nordosten aus dem Flächennutzungsplan heraus ist, wäre der Weiterbau der A100 ökologischer Unsinn.

Der Zweck der A100 ist in erster Linie, den Verkehr aus den innerstädtischen Bereichen heraus zu ziehen.

Dieser Zweck wird im Falle der City Ost nur bei vollständigem Schluss des Autobahnringes erreicht.

Niemand würde einen relativen Umweg über die Stadtautobahn in Kauf nehmen, wenn er am Ende doch wieder an einer normalen Stadtstraße herauskommt, die ihm die Fahr durch die City-Ost aufzwingt.

Besonders absurd an der derzeitigen Planung erscheint mir, dass eine Stadtstraße ab Frankfurter Allee entlang des S-Bahn-Ringes zusätzlich gebaut werden soll.

Es wird also ein zukünftiges Nadelöhr bautechnisch vorbereitet und finanziert, das jetzt noch gar nicht existiert.

Jetzt meiden alle Autofahrer die City-Ost, wo sie können.

Was wenn die A100 wirklich bis zur Frankfurter Allee führt und dann in einer Ampel-Party endet?

Dieser Unsinn ist wirklich sein Geld nicht wert.

Dennoch absolute Gegenposition zu den Grünen.

Ein konsequenter Schluss des Ringes der A100 würde für die innerstädtischen Bereiche ganz neue ökologische Möglichkeiten eröffnen.

Der Verkehr in beiden Cities könnte deutlich ausgedünnt und beruhigt werden.

Fahrradwege wären in ganz anderem Umfang möglich, weil ganze Fahrspuren nicht mehr benötigt werden.

Die Abgasbelastung würde sinken.

Ein Problem gibt es beim Schluss des Ringes und Anschluss an den Zubringer Nord-Ost aber doch.

Wie hält man den Durchgangsverkehr davon ab, die A100 zu belasten?

Hier sehe ich drei Maßnahmen.

Eine teure Maut für durchlaufenden Verkehr.

Das Prinzip ist relativ einfach und könnte folgendermaßen aussehen:

An den ehemaligen Grenzübergängen werden achtspurige Mautstationen in jeder Richtung eingerichtet.

Dort wird beim Einfahren keine Gebühr erhoben, sondern ein Karte ausgegeben.

Beim Aufahren innerhalb eines Zeitraumes von 3 Stunden aus einer anderen Mautstelle wird der Höchstbetrag der Maut erhoben.

Beim Ausfahren an einer anderen Mautstelle innerhalb von 5 Stunden ein reduzierter Betrag und beim Ausfahren aus derselben Mautstelle kein Betrag.

Nach 8 Stunden wird die Magnet-Karte bedeutungslos und kann weggeworden werden.

Im Ergebnis lohnt sich reines Durchfahren überhaupt nicht mehr.

Der Lieferverkehr bleibt kostenlos, wenn er an derselben Mautstelle wieder zurückfährt und damit deutlich macht, dass es sich nicht um eine Durchfahrt handelt.

Wenn der Lieferverkehr nach 3 Stunden woanders ausfährt, handelt es sich um eine bedingte Durchfahrt, die auch bedingt gebührenpflichtig ist.

Nach 5 Stunden ist die Sache erledigt, weill dann umfangreiche Liefertätigkeit vorlag, die die Benutzung des Stadtringes rechtfertigt.

Zwei weitere Maßnahmen wären.

Die Sperrung für Durchgangsverkehr mittels Verkehrsschild, oder die selektive Sperrung für LKWs im Durchgangsverkehr und die Reduzierung der Höchstgeschwindigket auf 60 km/h für LKWs.

Dann könnte ein geschlossener Stadtring nicht mehr so leicht als Durchgangsstraße missbraucht werden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 11. Oktober 2011 um 15:57 Uhr  

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