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Die Frage nach der politischen Platzierung,

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Gehen wir dem Grund einmal nach, zunächst übernimmt man unbewußt etwas aus dem Elternhaus, die Frage steht zur Diskussion, auf welcher Seite der Straße man geboren wurde.

In einer offenen und weitsichtigen Familie oder hinein in ein gespanntes Umfeld, die übertragbare Ruhe und das Verhalten untereinander wirkt ein und gibt Harmonie.

Eine Harmonie die den Grundstock zum Planen ermöglicht, in einer Phase wo jene jenseits der Straße auf der vergeblichen Suche nach der Harmonie sind.

Eine fehlende Harmonie regt zu spontanen Reaktionen, erweißt sich im weiterem Verlauf als kontraproduktiv.

Zu einer politischen Platzierung ist ein Fundament die innere Ruhe, man wirkt überzeugender in einer übertragbaren Ruhe.

Ebenso sollte man auf sich verweisen, auf seine eigene Biografie, in der auch nicht alles immer glatt verlief, es gibt nämlich nicht die aalglatten Biografien.

Wer diese vorspielt wirkt weniger überzeugend als wenn er sich zu seinen Fehlern bekennt, denn aus Fehlern lernt man.

Eigentlich ist das ganze Leben ein Lernprozeß, wer schafft es eigentlich einmal offen aus seinem Leben zu berichten?

Er sagt wie er wurde was er ist, wer wagt sich zu einer Darstellung im Licht der Öffentlichkeit, wo immer wieder Zeitzeugen sich melden, denen es ähnlich erging.

Ist es nun negativ wenn man sich erinnert an Situationen die einen herausforderten, für mich ist es stets angenehm dann zu erfahren, das sahen einige ebenso.

Mitstreiter finden ist die eigentliche dauernde Herausforderung für die Sache, wer Mitstreiter für sich sucht wird sich irgendwann isolieren, denn auch noch so gute Freunde durchschauen einen.

Demzufolge steht die Diskussion zur Sache, stets nach der erstellten Idee, Ideen finden durch Nachdenken, die politische Tugend.

Allerdings benötigt man dazu den Freiraum des Schaffens, der Freiraum der Gedanken , der eigentliche Inhalt einer politischen Organisation, d.h. der denkende Genosse kann zur Herausforderung der Gesetzten werden.

Es wird in einem vernetzten Zeitalter der schnellen Informationen nicht mehr die standardisierte Leitmeinung von oben nach unten geben, das Internet und die Verknüpfungen schafften Bewegungsfreiräume, Übertragungsgeschwindigkeiten und Informationsanschübe.

Allerdings umfassen sie kaum die politische Platzierung, sie geben nur einen unerhofften Rahmen, eigentlich einen Freiraum den man besetzten muß. Besetzen heißt stetiges Arbeiten, bedeutet sich an sich zu erinnern und dabei den eigentlich tieferen Wert seiner politischen Platzierung erkennbar darzustellen.

Die Herausforderung der Zukunft lautet, stets und ständig Farbe zu bekennen, die Zeit des politischen Mitläufers neigt sich dem Ende entgegen.

Ein sog.politischer Mitläufer war der sog.zu aktivierende Zählgenosse, den man abrufbar jederzeit repolitsieren konnte, die sog. bereitwilligen Schläfer.

Ich glaube die Zeit ist abgelaufen für jene die sich ihrer selbst wegen in die Politik wagten und sich dabei ihrer Schläfer bedienen konnten.

Beide können zu den Verlierern zählen, denn der Prozeß des aktiven und denkenden Genossen benötigt weder den einen noch den anderen.

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 28. Oktober 2011 um 08:28 Uhr  

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