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Auf ein offenes Wort

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Auf ein offenes Wort.

Welch politisch Verantwortlicher traut sich eigentlich von einem geplanten Abstieg zu sprechen?

Ein planbarer Abstieg bedeutet mitunter durchaus einen nachträglichen Erfolg zu dokumentieren, aber stattdessen wird geredet, es werden erkennbare Zusammenhänge eines vollzogenen Abstieges schöngeredet

Sind wir umgeben von Schönwetterpolitikern, Schönwetterpolitiker die ihren Träumen hinterherliefen, die den Bezug zum realen Leben in der Gegenwart ihren Träumen opferten?

In einer vorgegaukelten Welt der Besserwisserei, der Verteidigung von Beständen, von Ansprüchen des Besitzes kommt der planbare Abstieg nicht vor, in einer Fabelwelt der Gaukler geht es nur aufwärts.

Die Aufwärtsdenker vieler Politiker, Manager, Redakteure, Professoren und anderen Meinungsmachern steht im krassen Widerspruch zur realen Lage der Mehrzahl unserer Bürger in Europa.

Es geht nicht nur um Nationalstaaten, es geht dabei auch nicht um die Ausrichtung der Nationalökonomie allein sondern es ist die dargestellte Strategie der Gewohnheitsdenkens, es ist die Neigung zur Schönfärberei, es ist die Machenschaft des Ausklammerns, das Prinzip des Aussitzens von Problemen wird zur politischen Theorie einer Systemdemokratie.

Das Kennzeichen dieser Systemdemokratie ist der Tunnelblick, der sich auf Lebenslügen bezieht.

Eine dieser Lebenslüge ist Amerikas Wirtschaftspolitik, eine demokratische Offensive die vor mehr als 20 Jahren zum umjubelten Exportschlager nach dem Verfall der Sowejtunion der Welt vorgesetzt wurde.

Eine Demokratie der angeblichen Freiheit, die aber die operierende Basis zur Freiheit beinhaltete und durchaus jene an den Rande drückt, denen die Mittel zur Festigung in dieser Basis versagt werden.

Das ökonomische geplante Leben auf Verdacht, begründet auf der Hoffnung eines anhaltenden Aufstiegs zauberte Nimmersatt Bürger der Gegenwart.

Die Welt der Nimmersatt Bürger, der mächtigen globalen Konzerne, der operativen westlichen Vollstrecker erzeugte nicht nur Neid sondern erwies sich in der Tat als den Widerspruch zu den freien Werten der Demokratie.

Ist es nun ein Missverständnis in der Interpretation des Begriffes Freiheit, wenn manche darunter ihren Alleingang zum sozialen Aufstieg sehen und wiederum andere an den Rand drücken oder ist das die Praxis einer ungewollten Demokratie?

Das Überleben in einer dieser so ausgerichteten Demokratie benötigt Feindbilder zur Darstellung und zum Glauben.

Der Glaube in einem Land der Möglichkeiten zu leben ermöglichte den Traum der Freiheit, wird die Möglichkeit der Freiheit nur genutzt zur weltumspannenden ökonomischen Stärke zu erreichen, zeigt man einseitiges Interesse und Abhängigkeit zur wirtschaftlichen Verpflechtung, dessen Feindbilder allerdings vor mehr als 20 Jahren von der politischen Bühne der Welt verschwanden.

Der neue Feind heißt nun der der auf dieser Welt der Technik sich versagt, der der seinen eigenen Weg gehen möchte, der Staat der seine Freiheit anders interpretiert.

Man droht ihn, die Bedrohung im 21.Jahrhundert ist nicht mehr der kalte Krieg, die Auseinandersetzungen an den Flanken sondern man erfährt von Kapitalflucht.

Der Indikator der Auseinadersetzung war stets eine Fluchtbewegung, es flüchteten Menschen, bereits im Alten Testament der Bibel beschrieben,

Menschen die berechtigte Gründe zur Flucht hatten, heute flüchtet das Kapital.

Fürchtet sich das Kapital vor der Demokratie, dessen Wille das Volk ist oder definiert das Kapital die Demokratie anders?

Das Denken in der gesetzten Ökonomie vollzieht sich nur im eigenem Interesse, ein ökonomisches Querdenken ist in dieser relativ jungen Wissenschaft nicht willkommen, man speist sie ab als technikfeindlich und als fortschrittshemmend.

Fortschritt bedeutet nicht mehr die Meßlatte der staatlichen Wohlfahrt sondern die Vermehrung des Kapitals, eigentlich eine bejammernswerte Vorstellung aber eine der bisher kaum jemand widersprach.

Demzufolge besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Staat und Ökonomie, man nennt dieses Modell den trügerischen Glanz der Demokratie.

Ein Modell was nach Gegenmodellen sich sehnt, was nach Demokratie ruft und was eine nichts aussagende Schönfärberei als politische Unfähigkeit der Regierungen entlarvt.

Im Zeitalter der Vernetzung kann diese These der Technikfeindlichkeit von den Managern der Banken zur Lenkung der Finanzströme nicht mehr aufgehalten werden, der vernetzte Bürger dieser Welt hat den ungehinderten Zugang zur freier Information und er fragt, denn er sieht wem eigentlich was nutzt.

Er hinterfragt Zusammenhänge und analysiert Untaten der Ökonomie, den sozialen Abstieg ganzer Regionen, die Umweltzerstörung, das Sterben unserer Städte, das Hungern in Afrika und er sieht den scheinbaren Glanz der Operetten, in vielen Parlamenten und die Paläste der Banken.

Ein nicht mehr vermittelbarer Widerspruch in der Ökonomie, viele an den Rand zu drücken damit es weniger gut geht.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. November 2011 um 10:34 Uhr  

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