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Der Trampelpfad ins Verderben

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Auf einem Pfad des Unbekannten.

Oder der Traum von ewiger Steigerung, der Traum wurde Wahrheit am 9. November 1989.

Man setzte den Sieg der westlichen Demokratien über den Begriff der Perestroika, zuvor bezogen sich viele die sich wieder einmal die Vorreitermeinung gönnten auf Perestroika, nur hatten sie das Buch je zuvor gelesen noch dachten sie am 1.November 1989 an Günther Schabowski und seinen berühmten Zettel.

Über Nacht erfüllte sich der Traum einer westlichen Marktwirtschaft vom Zugang der Märkte, es ging im Prinzip um die neuen Märkte, weniger um das Exportieren einer lebendigen Demokratie, Eine lebendige Demokratie hätte informierte Bürger vorausgesetzt, man informierte nicht sondern formierte.

Die neue Formation der Welt sah nur den Westen und an der Spitze die USA als Sieger im Wettlauf der Systeme, es entwickelte sich ein Elan auf dem man feierte.

Allerdings hatte die Feier ein rasches Ende, denn die formatierten Märkte hatten den brachliegenden Arbeitsmarkt bekommen als Folge des Exportwahns, hier ging man auf den Pfad der Untugend und eröffnete den Einstieg in den Arbeitsmarkt nach westlich kapitalistischerweise durch Öffnung nach unten.

Man delegierte nicht man deklassierte, es entstanden klassierte Arbeitsmärkte, mit der Tendenz einer neigenden Lohn- bzw. Gehaltsrate.

In einer Phase des Übergangs wäre es die Pflicht jener Regierungen gewesen, das Nettoeinkommen mit dem Nettosozialprodukt zu vergleichen.

Ein entsprechendes aussagefähiges Nettosozialprodukt zu errechnen beschäftigte mal ganze Semester der Volkswirtschaftslehre in einer Epoche unserer Republik wo man noch den Vergleich als Maßstab des Wertes der Arbeit ansah.

Den Nettoeinnahmen wurde der Einkaufswarenkorb gegenübergestellt, die Schaubilder zeigen den Trend in einem bestimmten Zeitraum.

Mit der Invidualisierung der Nettoeinkommen, der erste Erfolg einer vom Neoliberalismus sich zuneigender Betrachtungsweise, galt dieser Vergleich nicht mehr als transparent.

Es wäre aber an der Pflicht gewesen, mittels dieser transparenten Darstellung den Bürger in den neuen Ländern sowie den jetzigen neuen EU Bürgern den Gegenwert ihrer Arbeit zu untermauern.

Anstatt dessen vollzog sich der Trend zum sozialen Abstieg, in der derzeitigen Form wurde er zum Exportartikel der neuen Länder für die alten Länder.

Der eingeschlagende Pfad eines Unbekannten kann in einem sozialen Abstieg enden, vor mehr als 3 Jahrzehnten wechselten 30 % aller Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber um sich in erster Linie finanziell zu verbessern.

Im Jahre 2011 sind Arbeitsplatzwechsel dieser Art kaum noch möglich, nach ersten Berechnungen im Jahre 2000 waren das in NRW unter 6,5% von allen die innerhalb von 12 Monaten ihren Arbeitsplatz wechselten.

Ein weiteres Merkmal was den Trend zum Abstieg darstellt,sind sog. Einstiegsgehälter für Akademiker.

Betrachten wir den Sektor der Ingenieurwissenschaften, lassen dabei mal 20% des Marktes außer Betrachtung, also jene Regionen der sog. Boomzone, im Jahre 1987 bis 1990 waren hier Einstiegsgehälter zw. 5000 und 6500 DM monatlich Brutto keine Seltenheit, 20 Jahre danach stellt man gleiche ein zu einem Anfangsgehalt von 2500 bis 3300 Euro monatlich.

Ebenso zugenommen hat die Zahl der Zeitverträge, unter Facharbeiten sowie unter Akademikern, fast jeder dritte neuabgeschlossene Arbeitsvertrag ist mittlerweile ein Zeitvertrag.

Ein jeder von uns kennt im Berliner Tiergarten die CDU Zentrale in der Hofjägerallee, direkt gegenüber des Machtzentrums einer Angela Merkel erbaute die KPMG ihre Zentrale.

Ein Herzstück der Manager wenn es um Wirtschaftsfragen geht, der Treuhänder von Format, kompatibel des Systems der wirtschaftlichen Großmacht USA und hier vollzieht man gleiches im Schatten des Konrad Adenauer Hauses.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. November 2011 um 06:56 Uhr  

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