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Start Archiv 2011 Das Umdenken der CDU, mehr schein als sein ?

Das Umdenken der CDU, mehr schein als sein ?

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Als ich zum ersten Mal hörte das die CDU jetzt doch für Mindestlöhne konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen.

Eine Partei, die immer wieder gesagt hatte, dass ein einheitlicher Mindestlohn Arbeitsplätze kosten würde und es doch lieber den Tarifparteien überlassen sollte diesen zu vereinbaren.

Bei der CDU heißt es ja auch nicht Mindestlohn, sondern eine Lohnuntergrenze soll eingeführt werden. Aber warum dieses Umdenken auf einmal und vor allem heut auf Morgen?

Nachdem so viel Geld für Bankkrise und jetzt aktuell die Eurokrise ausgegeben wurden, sind, dachte wohl die CDU sie müsse den Bürgern mal was Gutes tun. Denn auch lange Sicht ist den Bürgern nicht zu vermitteln das so viel Geld für die Euro-Rettung ausgeben wird und am eigenen Bürger gespart wird.

Jetzt, wo die FDP noch immer schwächelt, auch noch unter Rösler und jetzt eine neue Protest Partei die politische Bühne betreten hat, die Piraten, wird es für die CDU immer schwieriger zu Bürgern vorzudringen.

Nehmen wir uns den Koalitionsvertrag, der zwischen CDU/CSU und FDP abgeschlossen wurde, da steht geschrieben, dass es keine Mindestlöhne geben widersteht, geschrieben.

Jeder, der sich für Politik interessiert, kann sich jetzt denken, was kommen wird. Ein handfester Koalitionsstreit, also das Wir ja schon als Bürger ständig sehen und hören.

Da kommt jetzt die Frage, wie glaubwürdig sind solche Ankündigungen?

Ich für meinen Teil ist das nur ein Vorwand, um aus den schlechten Schlagzeilen zu kommen und den Bürgern ein neues Thema zu geben, was sie diskutieren können.

Und es wird diskutiert werden, besonders von den Menschen die im Niedriglohnsektor arbeiten und die Hoffnung haben mal mehr Geld zu verdienen.

Es zeigt aber auch wie hilflos die CDU ist. Andererseits versucht die CDU wieder bei den Bürgern zu punkten und andererseits muss sie die Regierung am Laufen halten, was gar nicht so einfach ist.

Denn wer Mindestlöhne haben möchte, muss auch deutlich begründen können, warum er sie haben möchte.

Das kann die CDU aber nicht, sie bekommt jetzt ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Denn sie hatte ja die Möglichkeit damals in der Großen Koalition gehabt diese mit der SPD einzuführen, sie wollte es nicht.

Auf jedenfalls konnte sich die SPD und die CDU sich nicht darauf einigen.

Also was soll der Bürger jetzt bei dieser Ankündigung denken?

Soll er sich freuen oder soll er jetzt lieber misstrauisch sein und sich sein Teil denken.

Fakt ist die ganze Eurokrise ist zu einer Krise der Politik geworden.

Denn die Politik hat wieder an ihrer Glaubwürdigkeit eingebüßt, dieses zögerliche Handeln seitens der Politik geht den Menschen auf die Nerven.

Die Diskussion mit dem Mindestlohn ist ja nicht neu und wird ja schon seit Jahren Diskutiert, ohne dass es überhaupt einen Lösungsvorschlag gibt, der überhaupt diskutiert werden könnte.

Ich kann mir es nicht vorstellen, dass die CDU wirklich diesen Mindestlohn wirklich haben will.

Das ist jetzt der DGB auf die Diskussion einsteigt war klar.

Es ist auch nicht verkehrt das der DGB jetzt sich dazu öffentlich äußert.

Das erhöht den Druck auf die CDU und den anderen Parteien endlich an den Mindestlohn einzusteigen und das Thema endlich Sachgemäß zu diskutieren.

Ob sich die CDU wirklich daran interessiert ist werden wir bei der nächsten Partei in Leipzig sehen.

Denn da soll ja darüber gesprochen und abgestimmt werden.

Aber weitaus interessanter wird es wie sich die FDP zu diesen Thema verhält, denn die sind nach wie vor gegen Bundesweite Mindestlöhne.

Auch die SPD und die Grünen sind im Zug zwang sich zu diesen Thema zu äußern.

Die CDU an den Ball ins Spiel geworfen wir werden sehen, wie sich das Spiel im Laufe der Zeit entwickeln wird, oder wie so oft nur viel gesagt wird aber nichts entschieden wird.

Es liegt aber jetzt aber auch den Bürgern diesen Umstand zu nutzen und den Politikern endlich mal zu zeigen dass sich auch mal was für das Volk machen soll bzw. muss.

Ich für meinen Teil denke das die CDU hier versucht von seinem schlechten Image weg zu kommen und sich durch die neue Debatte versucht sich wieder mit positiven Schlagzeilen bei den Menschen wieder lieb Kind zu machen.

Der CDU ist es auch egal dass ihr Koalitionspartner die FDP dabei übergeht.

Dies wirft wieder die Frage auf wie stabil ist die Koalition und diese Regierung denn noch?

Die Regierung steht schon eh auf schwankenden Füßen.

Unser Wirtschaftsminister der Herr Rösler wird eh versuchen dies zu verhindern, dass Mindestlöhne eingeführt werden.

Der nächste Koalitionsstreit kommt und wenn er nicht kommt, hat die CDU es sowieso nicht ernst gemeint mit den Mindestlöhnen.

Es könnte auch ein Versuch sein die CDU für die linksdenkenden zu öffnen, in dem man sich für so ein Thema entscheidet und es auch noch öffentlich vorträgt.

Denn die nächste Bundestagswahl kommt bestimmt.

Sollten sich die Umfragewerte der FDP nicht verbessern, dann fehlt auf lange Sicht für die CDU ein Koalitionspartner.

Vielleicht strebt die CDU doch ein Bündnis mit den Grünen an, falls es mit der FDP nicht mehr hinhauen sollte.

Die politische Bühne verändert sich.

Denn jetzt wo die Piratenpartei in der Bevölkerung angekommen hat sich die politische Ausgangsposition verändert.

Dies wäre aber jetzt ein anderes Thema.

Bleiben wir bei den Mindestlöhnen.

Die CDU hat sich jetzt dazu geäußert.

Dieter Hundt Arbeitgeberpräsident, macht schon wieder Schwarzmalerei und sagt wie schon so oft, dass der Mindestlohn Arbeitsplätze kosten wird.

Nun ist die CDU wie bekannt sehr Arbeitgeberfreundlich zu sein, es wird interessant werden wie der Arbeitgeberflügel auf diese Ankündigung reagiert, da sie erheblichen Zündstoff in sich birgt.

Fazit des Ganzen, der geforderte Mindestlohn den die CDU vorschlägt ist eine gute Idee.

Sie würde vielen Menschen zu mindestens ein wenige helfen.

Wer aber die CDU kennt und besonders unsere Arbeitsministerin von der Leyen kann ich mir nicht vorstellen, dass es wirklich was daraus was wird.

Denn diese Regierung von der CDU geführten Regierung hat, bei den Harz IV Empfänger gekürzt, nur um hier ein Beispiel beim Elterngeld.

Also für mich ist das ein schlechter PR Scherz um die CDU und besonders unserer Kanzlerin aus den schlechten Schlagzeilen zu holen.

Es wurde gemacht um den Menschen eine anderes Diskussionsthema zu bieten, um vor allem von der Eurokrise abzulenken, wo die Bundesregierung ja nicht wirklich gut abschneidet um es mal milde aus zu drücken.

Vielleicht wurde das Thema auch nur angesprochen um der Bevölkerung was vor zu gaukeln, das die Kanzlerin auch was für die kleinen Leute was für die kleinen Leute was tun möchte, nachdem mehrere Milliarden an Steuergeldern für Banken, Griechenlandhilfe und den Rettungsschirm ausgegeben wurden sind.

Es bleibt spannend wie sich das ganze weiter entwickelt! Bleibt nur zu hoffen dass die Politik hier nicht wieder an Glaubwürdigkeit verliert, wenn man solche Ankündigungen macht sollte diese auch eingehalten werden!

Sollten sie es nicht muss die Bevölkerung endlich mal aufwachen und der Politik die rote Karte zeigen.

 

 

 

 

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