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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Start Archiv 2009 Arbeitnehmer und SPD

Arbeitnehmer und SPD

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Im Augenblick ist irgendwo  Wahlkampf?

 

Irgendwie stehen solche Plakattafeln herum?

Was sollen die Sprüche auf den Plakatwänden?

Ich gehe nicht zur Wahl! - Diese Zitate bekomme ich von Mitbürgern, wenn ich am Sonnabend unserer Informationsmaterial an den Mann bringen will, wenn sie dann einmal stehen bleiben.

Das nächste Antiargument, was von ihnen kommt, der Schröder hat uns verraten, u.a. wegen Hartz IV, die Ulla Schmid hat versagt, siehe die Gesundheitsreform.

Dieses reicht aus, um das Gespräch nicht fortzusetzen.

Die Argumente unsererseits werden als Ausflüchte bezeichnet.

Unsere Zerstrittenheit als Gesamtpartei wird als Schwäche ausglegt.

Was heißt dies für uns?

Wir müssen als erste unsere Mitglieder zu Hause in privaten Gesprächen abholen.

Wie dieses aber tun, wenn beide arbeiten.

Hier ist sehr vorsichtiges Herantasten gefordert, lange vor den Wahlterminen.

Jahrelange Politikapathie läßt sich nicht an einem Abend wegwischen.

Deshalb müssen sich auch mehr als nur die Linken aus der Partei zu dieser Arbeit bekennen und sie auch machen.

Den Interlektuellen unter uns sei empfohlen, mehr zu zu hören und ihre belehrende Art einmal zu hause zu lassen.

Wichtig im jetzigen Wahlkampf wäre gewesen seitens der Landesverbände und des Bundespartei gezielter über Europa mindestens ein Jahr  vorher zu informieren.

Europa muß nicht immer negativ im 2. Halbsatz beleuchtet werden.

20% der Schlüsselgelder kommen aus dem EU-Haushalt.

Sie sind u.a. Einfuhr- und Ausfuhrzölle, Grenzabgaben, Schutzzölle zum Schutz vonr EU-Produkten.

Dazu kommen noch Mittel, die direkt an Bürger und Initiativen gezahlt werden.

Ich sitze in einem solchen Gremium, daß den Mittel vergebenen Stellen vorrschlägt, welches Projekt gefördert werden sollte.

Nur diese Möglichkeit der Mittelbeschaffung wird nur hinter vorgehaltener Hand gehandelt.

Warum?

Was ist daran so geheim?

Dieses sollten sich einmal unsere Kollegen in den Ortsfraktionen fragen.

Nur ständige öffentliche Nachfragen bringen Verwaltungen dazu auch rechtzeitig die Anträge zu stellen.

Für einige Anträge müssen die Institutionen auch direkt die Anträge stellen und nicht auf die Verwaltung warten.

Das ist häufig bei ausgegliederten Verwaltungsteilen der Fall, die teil- oder ganz privatisiert wurden.

Zurück zum Thema: die KollegInnen bekommen nur gefilterte Informationen, auch von uns, darüber sind sie sauer und beschließen, nicht mehr an den Wahlen teilzunehmen.

Dabei spielt in seltenen Fällen Großereignisse eine Rolle, vielmehr ist es die direkte Betroffenheit.

Sie unterscheiden nicht zwischen Bundes-, Landes- und Kommunalverschulden.

Die Schuldigen tragen das SPD-Schild, also ist die SPD in Gänze Schuld.

Übrigens eine Partei, die nur von unter 10% ihrer Mitglieder repräsentiert wird, kann nicht überzeugend sein.

Also machen wir endlich alle den Mund auf.

 

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