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Ausblick auf das Jahr 2012

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Das neue Jahr wird von Esoterikern sehr geliebt, hat es ihnen doch viel Geld mit Weltuntergangsphantasien eingebracht.

Am 21.12.2012 läuft der Maya-Kalender ab – und am 22.12.2012 beginnt ein neuer Zyklus, Tag 1, Woche 1, Monat 1… So, wie auf den 31.12.99 der 1.1.00 gefolgt ist.

Noch nicht einmal die Computer sind reihenweise abgestürzt.

Die Welt geht also nicht unter.

Aber, verdient hätten wir es , oder?

Eine nette Sintflut oder ein kleines Armageddon, das hätte doch was.

Die Bösen (das sind die Anderen) werden von der Erde getilgt und die Guten (das sind wir) leben fortan herrlich in Frieden und in Freuden.

Beginnen wir bei dem Kleinen, dem Naheliegenden. Beginnen wir mit 2008, als Steinbrück noch Finanzminister der großen Koalition war.

Er hat wie viele seiner Vorgänger und auch wie viele seiner Nachfolger permanent gegen das Grundgesetz Artikel 20 Absatz 2 verstoßen, denn die Staatsgewalt geht nicht wie vorgesehen vom Volke aus, sondern von Banken, Konzernen, Medien und Politikern, die ihre gemeinsamen Interessen gegen den Willen des Volkes durchsetzen.

Ihre Autorität über das Leben der Menschen wächst dank der Struktur des Geldsystems immer weiter, während der Staat systematisch immer tiefer in die Schuldenfalle getrieben wird.

Die produktiv arbeitenden Menschen müssen durch permanent steigende Steuern und Abgaben immer mehr Zinsen, Pensionen, Diäten, Provisionen und Boni für Andere erwirtschaften.

Hunderte Milliarden Euro werden dem deutschen Steuerzahler derzeit „alternativlos“ durch „systemrelevante“ Banken gestohlen.

Die meisten Politiker und Journalisten handeln dabei nur wie Marionetten des Mammons.

Sie beschließen die Gesetze und erzeugen die Meinungen, für die sie bezahlt werden.

Die Regierungen verschenken das Geld der Bürger und enteignen das Volk.

„Staatsverschuldung“, Zinsen und Steuern steigen systembedingt immer schneller an und überschreiten derzeit die Grenzen dessen, was in einem Rechtsstaat durchsetzbar wäre.

Nun werden die Grundrechte und die verfassungsmäßige Ordnung Schritt für Schritt beseitigt.

•    Überwachung der Telekommunikation
•    Einschränkung der Meinungsfreiheit
•    Behinderung der informationellen Selbstbestimmung
•    BKA-Gesetz
•    Lissabon-Vertrag
•    Gläserne Bankkonten
•    Online-Durchsuchung
•    Bewegungsprofile
•    Wohnraum-Verwanzung
•    Einsatz des Geheimdienstes zur Steuereintreibung
•    Hehlerei mit gestohlenen Bankdaten und Prämien für Denunzianten

Diese Instrumente werden zum Teil heute schon dafür eingesetzt, die ständig wachsende Belastung der Steuerzahler durchzusetzen und Aufstände einzudämmen.

Doch selbst der Überwachungsstaat stößt irgendwann an seine Grenzen, denn die „Staatsverschuldung“ kann nichts anderes als wachsen.

Ich misstraue diesem Staat, weil die BRD Jahr für Jahr ein heißeres Pflaster wird.

Auch kann ich nicht garantieren, dass diese Seiten am 1.1.2013 noch existieren werden, ich kann nur versprechen, dass ich nicht freiwillig vom Netz gehen werde.

Ich habe allerdings nicht vor, das Fallschirmspringen zu erlernen, oder in einem Schweizer Hotel in die Badewanne zu steigen.

Ich halte mich nicht für derart wichtig, um als großer, gefährlicher Staatsfeind zu gelten.

Ich sehe nur die Entwicklung der BRD, vom einstigen Aushängeschild des „freien Westens“ zu einem repressiven Orwell-Staat.

Freiheit gibt es nur ganz oder gar nicht, und 2012 wird das „gar nicht“ immer offensichtlicher.

Die guten Zeiten der BRD, der EU und des Euro liegen hinter uns, jetzt kämpft die politische Kaste, die uns diesen Blödsinn eingebrockt hat und deren Dienstwagen davon abhängen, um ihren Fortbestand.

In diesem Todeskampf dürfen wir alles erwarten, nur keine Fairness oder Gerechtigkeit.

Wir erleben längst die absolute Einseitigkeit der Berichterstattung.

Denn als Beispiel betet Spiegel Online wie das Amen in der Kirche zum Jahreswechsel per Artikel zur Prägung die Hauptbotschaft A:

Uns geht es gut;

WIR, wir Deutschen, die Wirtschaft und die Bundesregierung sind erfolgreich.

Dazu gesellt sich die „hebelnde“ Botschaft B: „Wir sind viel besser als die andern.“

Damit soll immer wieder gelernt werden, wie gut wir sind.

Wenn man Beeinflussungsdiagramme erstellen könnte, dann könnte man sehen, wie sich die Spiegel online Botschaft „Deutsche Wirtschaft trotzt der Krise“ in den anderen Medien breitmacht.

Die neoliberalen Kräfte müssen mit allen Mitteln die These untermauern, dass die Reformpolitik der letzten 10 Jahre, dass die Agenda 2010 und die zuvor gelaufene Politik der Regierung Kohl und Lambsdorff erfolgreich waren.

Nur dann können sie fortfahren auf dieser Linie und uns auch noch die Variation einer Agenda 2020 aufdrücken.

Das Märchen vom Erfolg für uns ist zugleich die Basis des gelingenden Versuchs der Regierung Merkel, anderen Völkern diesen Weg aufzunötigen und damit wiederum die Richtigkeit der eigenen Linie zu dokumentieren.

Gaddafi, Ben Ali, Mubarak und Assad waren und sind allesamt orientalische Despoten ohne eine einzige gute Eigenschaft, während die kriegführenden Warlords des Westens, Obama, Cameron, Sarkozy und Merkel als wahre Ausbünde an Tugendhaftigkeit und Tüchtigkeit beschrieben werden.

Nordkorea und der Iran sind Schurkenstaaten, voller Abgründe der Unmenschlichkeit, dafür gilt ausgerechnet Israel als Leuchte der Zivilisation.

Ja, wir haben es weit gebracht.

In einer Beziehung könnte der €uro die Endzeitstimmung einläuten.

Der Schwachsinn, von Genscher ins Spiel gebracht, von Mitterand aufgenommen, um Vierzonesien zu knechten, von Kohl zum Preis der Wiedervereinigung hochstilisiert und von Waigel in beispielloser Augenwischerei mit Bedingungen ausgestattet, die niemals eingehalten worden sind, hat den größten denkbaren Schaden angerichtet.

Alle Volkswirtschaften Europas sind zerrüttet, und nur der Opferbereitschaft der deutschen Arbeitnehmer verdankt es Merkel, als kurzsichtige Einäugige unter Blinden herumzustolpern.

Die Krisenbewältigung, für die sie sich in den Propagandamedien lobhudeln lässt, bestand aus hemmungslosem Geldausgeben, Geld, das wir nicht haben.

Wir sind immer noch kein freies Land, solange die SHAEF-Gesetze noch gelten, sagen unsere ehemaligen Besatzer - „There’s nothing as a free lunch“.

Das scheinbar kostenfreie Mittagessen, das die Nationen Europas massenhaft verschlungen haben, wurde entweder von Deutschland bezahlt oder die Zeche ist noch offen, steht als Schulden in den Büchern, ist Teil der Euro-Krise.

2012 werden die Rechnungen präsentiert, da wird mit Blut, Schweiß und Tränen bezahlt.

Wir, die Bürger Europas, erfahren die Wunder der Demokratie:

Wir, die Völker, die Bürger dürfen bezahlen, was die Volldemokraten angerichtet haben.

Wir sind schließlich schuld, wir haben diese prasserischen Volltrottel schließlich gewählt, oder?

Nein, das haben wir nur scheinbar getan.

Sie müssen relativ weit in einer Partei aufgestiegen sein, um tatsächlich den Trottel rauszupicken, der seinen Opfern als Kandidat präsentiert wird.

Nicht Sie als Wähler suchen die Kandidaten aus, sondern es sind die Parteifunktionäre, die sich gegenseitig auf die Listen setzen.

Sie dürfen nur ankreuzen, was Ihnen von denen vorgesetzt wird.

Das Buch von Marco Bülow „Wir Abnicker“ bestätigt es.

Da gibt es noch die Wahlprogramme.

Nur sind Wahlprogramme keine Kataloge, aus denen Sie auswählen dürfen, sondern Komplettangebote, und das auch noch ohne Gewähr.

2005 konnten Sie SPD ankreuzen, für 0% Mehrwertsteuererhöhung, oder Union, für 2% Mehrwertsteuererhöhung. Bekommen haben Sie für Ihre Stimme eine große Koalition und 3% Mehrwertsteuererhöhung.

Würden Sie ein zweites Mal bei einem Händler einkaufen, bei dem Sie einen Kühlschrank bestellen und dann eine Couchgarnitur geliefert bekommen, die doppelt so teuer ist und deren Annahme Sie nicht verweigern können, weil sonst ein Schlägertrupp aufkreuzt?

Hat Ihnen schon jemand so die Demokratie erklärt?

Nein?

Schauen Sie sich einfach um, wie in diesem und jedem anderen Land die Demokratie betrieben wird.

Alle Staatsgewalt wird dem Volk von seinen Vertretern vorenthalten – das ist die Wahrheit!

Kommt Ihnen das vor wie ein Bericht aus der DDR?

Funktionäre, die sich selbst auf die Wahllisten setzen, Stimmvieh, das ankreuzen darf, aber nicht entscheiden, und als Ergebnis eine Volkskammer, die Entscheidungen über die Köpfe des Volkes hinweg trifft?

Ja, sicher, dort hat man das noch ein wenig offensichtlicher getan als heute.

Nur die Wahlergebnisse lagen mit 98 oder 99 Prozent ein wenig höher.

Unseren Volldemokraten westlicher Ausprägung reichen 55 Prozent, und sollten es noch weniger sein, solange es auch bei 5% Wahlbeteiligung 100% der Diäten und Dienstwagen gibt, ist selbst das gleichgültig.

Wir erleben gerade keine Schuldenkrise, keine Eurokrise, ja nicht einmal eine Einnahmekrise des Staates, was wir erleben, ist eine Krise der Demokratie an sich.

Das Spiel spielen sie schon lange mit uns.

Wer in den letzten 60 Jahren etwas konnte, wählte eine Karriere außerhalb der Politik, nur wer regulär keine Chance gehabt hatte, nahm die Ochsentour auf sich.

Nur wer solange als Wurm am Boden gekrochen ist, bis er sich jedes Rückgrat abtrainiert hatte, gelangt als gefügiges Parteischaf an die Fleischtöpfe der Macht.

Solange wir als Schafe die Asche sind, durch die jede Glut schließlich erstickt wird.

Solange sie in der Minderzahl sind, brennt das Feuer weiter, doch je mehr die Asche überwiegt, desto weniger Energie steckt in diesem Feuer.

Das trifft sowohl auf die Demokraten selbst zu, als auch auf die Finanzen einer Regierung.

Es ist zuerst ganz leicht, sich als Staat zu verschulden, genießt man doch dank der Steuerzahler höchste Bonität.

Das ist nicht anders als bei einem jugendlichen Dummkopf, der einen Kredit aufnimmt, um eine Urlaubsreise zu finanzieren.

Doch Kredit ist eine Droge, sie wirkt bei allen Dummköpfen, ob nun jugendlich oder demokratisch.

Wenn der Enkel „Oma Tüttelig“ aussaugt und die alte Dame schließlich aus ihrem Haus geworfen wird, ist das nur eine kleine Familientragödie.

Demokraten, die einen Staatsbankrott herbeiregieren, bewirken millionenfache Familientragödien.

Werfen Sie einen Blick nach Griechenland. Dort haben die Demokraten versagt, jetzt werkelt dort eine Regierung, die nicht einmal über die Scheinlegitimation durch das Volk verfügt, die Bilderberger lassen grüßen.

Ebenso in Italien, auch dort hat es der Bilderberger Monti geschafft.

Diese Regierung soll sparen, sparen, sparen, also genau das tun, was der Schuldnerberater sonst dem jugendlichen Dummkopf von Verschwender verordnet.

Lassen Sie sich durch Professoren- oder Doktortitel nicht täuschen, wer in der demokratischen Regierung sitzt, ist trotzdem nur in Ausnahmefällen ein wirklicher Experte. Politiker sind Volldemokraten, denn würde ich Vollidi´s schreiben, wäre das eine Beleidigung.

Sparen ist nur dann eine Tugend, wenn man es freiwillig tut.

Wird es erzwungen, wird einem von dritter Seite der Gürtel enger und enger geschnallt, wird Sparen zur Unterdrückung, ja zum Raub.

Das scheinbar kostenfreie Mittagessen wird jetzt bezahlt, durch Arbeitslosigkeit, vor allem unter den jungen Leuten, durch Not und Armut, und mit Leben.

„Selbstmordwelle in Griechenland“ heißt die Schlagzeile in den Propagandamedien, als Folge des „Lebe jetzt, zahle später!“

Ja, die Menschen haben von dem profitiert, was die Politiker verteilt haben.

Was hätten sie sonst tun sollen?

Wenn ich es nicht nehme, steckt es ein Anderer ein, oder?

Jetzt wird die Rechnung präsentiert.

„Du hast gelebt, jetzt bezahle!“ – Manche geben dann das Leben zurück, weil das Geld zum Bezahlen fehlt.

Die Rechnung ist ganz einfach, sie passt für Volldemokraten und jugendliche Dummköpfe.

Volldemokraten haben einen Notausgang, wenn ihre Schulden unerträglich werden: sie scheiden aus dem Amt und damit aus der Verantwortung.

Ob Theo Waigel oder Hans Eichel, um nur zwei Versager als Finanzminister zu nennen, ein schlechtes Gewissen haben?

Denn die von ihnen aufgenommenen Schulden drücken den Staat noch immer, sie selbst leben aber herrlich und in Freuden von ihren Pensionen – wobei Herr Eichel auf dem Klageweg noch versucht hat diese zu erhöhen.

Kein Guttenberg, kein Fischer, kein Trittin wurde und wird je für das belangt, was er dank persönlichem Unvermögen in seinem Amt angerichtet hat.

Volldemokraten tragen keine Verantwortung, das Regieren mit beschränkter Haftung ist mit dem persönlichen Rücktritt abgeschlossen.

Höchstens bei einer Revolution gibt es Dankesorden des Volkes, die schönen Laternenpfähle am stabilen Halsband.

Es ist mir wichtig auf diese Menschen einzugehen, weil noch nie ein Gewehr, ein Pfeil oder ein Schwert einen Menschen getötet hat.

Nicht die Waffen töten, sondern die Menschen, die diese Waffen benutzen.

Gesetze, Verordnungen oder Regeln plündern niemanden aus, verurteilen keinen und stürzen nicht einen Einzigen ins Unglück.

Es sind immer die Menschen die Täter, jene Menschen, die solche Gesetze, Verordnungen und Regeln erlassen.

Deshalb war es wichtig für mich, auf diese Menschen einzugehen.

2012 wird das Jahr verzweifelter Maßnahmen. Die wöchentlichen Euro-Rettungs-Gipfel des Jahres 2011 haben nichts gerettet, ja nicht einmal die Not gelindert.

2012 führt dies zum Totalversagen, und wir werden auf dem Währungssektor mehr als nur eine Überraschung erleben.

Ich will es nicht hoffen, dass der €uro crasht, doch wir stehen kurz davor.

Denn das würde zum  Amoklauf in Brüssel führen, weil die Eurokraten versuchen, ihre fortbestehende Wichtigkeit zu beweisen.

Die dortigen Kommissare sind jedoch Volldemokraten vom Schlage eines Günther Oettinger, abgeschoben, um auf nationaler Ebene keinen weiteren Schaden anzurichten.

Die Beamtenheere werden sinnlose und überflüssige Regelungen auf uns loslassen, um ihr Selbstwertgefühl aufzubessern.

Der Moloch wird erst später aufgelöst.

Die nationalen Währungen beseitigen jedoch kein einziges Problem, die Schulden, die Schlacken der zahlreichen Demokraten-Generationen, sind noch immer vorhanden.

Um sie zu beseitigen, bedarf es einer Hyperinflation, einer Vernichtung von Schulden und Guthaben.

Volldemokraten plündern in der Endphase immer das Volk aus, Vampiren gleich, die ihre Selbstbeherrschung verlieren und ihren Wirten den letzten Blutstropfen wegnehmen.

Das deutsche Volk hat keinen immerwährenden Rechtsanspruch auf Marktwirtschaft und Demokratie – das sind Worte von Angela Merkel.

Betrachten Sie das als Regierungsprogramm für 2012

Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit, fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehen.

R.Kennedy

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 02. Januar 2012 um 07:27 Uhr  

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