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Über das Wohl von Kindern und Eltern

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Fast alle Erwachsene wünschen (nicht nur den eigenen) Kindern nur das Beste.

Es gibt jedoch Fälle, in denen Jugendämter (JA) das Kindeswohl gefährdet sehen und nicht selten ist zu fragen, warum Mitarbeiter vom JA eine Gefahr sehen, die andere Einrichtungen wie Ärzte und Kindergärten nicht erkennen.

Eine evt. Inobhutnahme, die dem Kindeswohl dienen soll, kann in solchen Fällen eine Kindeswohlgefährdung darstellen.

Auch die Stadt Osnabrück scheint (insbesondere nach dem Kutzner-Fall) nicht dazu gelernt zu haben:

1.) JA, Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH), Adoptions- und Pflegekinderdienste sowie Verfahrensbeistände und Bereitschaftspflegefamilien scheinen den "Geist" von Nienstedt und Westermann verinnerlicht zu haben; siehe dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=sQlmHeM_aMw

Die genannten Einrichtungen bilden eine Einheit, ein System, das sich im Zweifel gegen die leiblichen Kindeseltern richtet.

2.) Es gibt in Osnabrück -und in ganz Deutschland- ein Strukturproblem.

Notwendig ist eine Kontrollinstanz für Jugendämter.

Schnellstens geboten ist die Unterstellung der Jugendämter unter die Fachaufsicht durch die Landesjugendämter, wie vor 1991

(http://kindesraub.de/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=79&Itemid=100&lang=de und http://www.karin-jaeckel.de/aktuelles/Prof_Dr_Wolfgang_Klenner_JuA_Interv_Karin.pdf)

3.) Strukturell betrachtet sind insbesondere JA und SPFH wechselseitig voneinander abhängig.

JA kann eine Familienhilfe anbieten bzw. gewähren, jedoch nicht selber durchführen.

Freie Träger einer SPFH benötigen einen Auftrag durch ein JA.

4.) Unter finanziellen Aspekten sind zwei Abhängigkeiten zu beobachten:

4a.) Alle freien Träger einer SPFH sind vom JA/Kommune abhängig.

4b.) Bereitschaftspflegefamilien sind auch vom JA/Kommune abhängig.

Aus politikwissenschaftlicher Perspektive birgt so eine Konstellation das Risiko von "Gefälligkeitsberichten" nach dem Motto:

"Wessen Brot ich esse, dessen Lied singe ich".

Jeder einzelne Cent wird so zu einem Argument für das Verfassen von Berichten mit bestimmten Inhalten.

5.) Wenn in Berichten der unter 1.) genannten Einrichtungen der Versuch unternommen wird, über die Gefühle von Kindern zu schreiben, so ist -aus soziologischer Perspektive- auf folgende Umstände hinzuweisen:

a) Zwischen psychischen (im jeweiligen Kopf) und sozialen (kommunizierenden) Systemen gilt es zu differenzieren;

b) Entscheidend für beide Systeme ist "Sinn" (Niklas Luhmann, Soziale Systeme, S.15ff., S. 92ff.);

c) insbesondere kleine Kinder und Kinder mit einer verzögerten Sprachentwicklung sind oftmals nicht in der Lage, über ihre Gefühle/Eindrücke ("Sinn") zu kommunizieren;

d) trifft c) zu, so ist das Kommunizierte von unter 1.) genannten Einrichtungen reine Vermutung/Spekulation.

6.) Es entsteht der Eindruck, daß Familien als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die unter 1.) genannten Einrichtungen fungieren sollen.

Kluge Leute wissen, Kinder sind die Zukunft.

Deren Wohlergehen -nicht das der Mitarbeiter der o.g. Einrichtungen- muß man im Auge haben.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 26. November 2012 um 19:49 Uhr  

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