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Es gibt sie doch, die Alternativen!

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Es war mir neulich nicht wirklich ein Vergnügen lesen zu müssen, dass der Gerd seine Doris und der Franz seine Michelle in Position rücken, um sie bei nächster Gelegenheit im Land- bzw. Bundestag zu installieren.

Damit soll wohl der Einfluss der Familia über die nächste Generation gerettet werden, früher nannten wir derartige Vereinigungen „Dynastien“.

Wo soll das denn wohl hinführen, stellen wir uns nur vor, die Uschi von der Leine würde ihren Nachwuchs auch noch platzieren.

Dann wird es aber eng auf den Fraktionsbänken!?

Nun gut, aus der F.D.P. heraus haben wir da nichts mehr zu befürchten, die haben sich gerade schon alle selbst bedient.

Ein gewisser Dirk z.B. und bald Minister a.D. kann sich zukünftig sogar aussuchen ob er Abwickler bei der GTZ oder Oberdrücker bei der GEZ werden will.

Und die Kolleginnen und Kollegen von der CDU üben sich in Teilen heute schon als (außerparlamentarische) Selbstversorger.

Alles in Butter, könnten wir meinen. Nun, bei meinem Arbeitgeber ist es seit ehedem und ehernes Gesetz, dass Partner, ehemalige oder zukünftige „Freunde“ oder gar die missratenen Zöglinge bei Stellenbesetzungen ausdrücklich n i c h t berücksichtigt werden.

Es soll der Eindruck vermieden werden, dass hier Seilschaften oder gar konspirative Gruppierungen bedient werden.

Bis heute wurde diese Linie (zumindest auf den unteren und mittleren Hierarchieebenen) peinlichst genau befolgt! (…)

Also es gibt sie doch, die Alternativen, auch wenn ich jetzt der Angela erstmals und endlich auch mal ausdrücklich widersprechen muss.

Denkbar wäre doch das Schloss Bellevue in eine Oase des betreuten Wohnens umzuwandeln, in dem durchdiskreditierte Mandat- und oder Amtsträger (gerne auch in Personalunion) bei hohem Betreuungsschlüssel und professionellen Therapieangeboten unbeschadet und ungestört ihre Sucht nach Narzis und Hybris ausleben können.

Und in den Gruppensitzungen, im Stuhlkreis, können sie dann Regierung, Präsident und Parlament spielen.

Zweimal fünfundvierzig Minuten wöchentlich, ansonsten wird auch hier der Kostenrahmen gesprengt. (…)

Es gibt sie doch, die Alternativen!

(Das sind jetzt nur die ersten Gedanken am frühen Morgen, zum Aufwachen sozusagen!)

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 24. Januar 2012 um 09:43 Uhr  

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