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Facebook will die Chronik.

Der gerasterte Mensch im Sinne der eigenen Chronik, die dem System dient und nicht dem menschlichem Miteinander.

Der Widerspruch des eigenen Lebens heißt sich anzupassen, die angepasste Zivilgesellschaft in einem sozialen Netzwerk, heißt die von einem System gerasterte Gemeinschaft, wo steht es um die Freiheit Erlebtes und Belebendes einzubringen?

Jeder Mensch ist mehr als das gerasterte Schicksal, ein Menschenleben besteht aus einem Mosaik der Vielfältigkeit, der Möglichkeiten und der Machbarkeit, ebenso der menschlichen Verarbeitung nicht nur von erlernten Formeln und des Umganges untereinander, sondern das Mosaik aus dem sich das eigene Leben zusammensetzt, darf nicht zu einem gerasteten Schaufenster der kulturellen Tabelle einer systemrelevanten Chronik verkommen.

Verkommt in einem System das kulturelle Miteinander, nimmt nicht nur das Zueinander ab sondern es treten Gegensätze auf, die mitunter abscheulich wirken auf denjenigen der gerade nicht auf der Sonnenseite des Lebens sich befindet.

Eigentlich zeichnen sich Menschen aus, wenn nicht gerade die Sonne auf sie scheint, wenn Menschen mitten unter uns den anderen Menschen brauchen als den Ansprechpartner und als den Freund, wenn Menschen denen es nicht gerade gut geht den Freund in seinem Nachbarn suchen, dann sollten soziale Netzwerke greifen, müssen wir Menschen erst wieder lernen zu begreifen?

Man lernte uns zu richten, wir lernten uns einzurichten in einem Land was zu einer Republik wurde aber wie stand es in dieser Phase mit der Ehrlichkeit im täglichen Handeln, wer gaukelte vor und wer gab wen ein Kontra?

Man lernte uns richten aber lernte man uns auch ein soziales Kontra zu geben, wurde man nicht zunächst Bundesrepublikaner und dann erst Demokrat?

Wie wurden wir eigentlich was, diese Frage wollten einige sich stellen und beantworten als die Bundesrepublik Deutschland 25 Jahre alt wurde.

Das hatte nämlich auch ein Vorspiel und genau das gipfelte in einem Reinwaschgang, ein Teil der Generation unserer Väter lebte mit der Lebenslüge, wir waren es nicht, es war Adolf Hitler und das genau füllte alle Zeitschriften.

Da saßen nun ein paar Jüngere, die etwas älter waren als diese Republik die sich feierte und die sagten ja, wir möchten dazu auch etwas sagen, denn wir waren die Nachwuchskinder nach dem Waffenstillstand und fanden wir Gehör?

Es sind einige Aufsätze verfasst worden und nur ganz wenige davon erschienen in der Sonntagsbeilage der Tageszeitungen, denn wir griffen weder an noch pachteten wir die Sonne in all den Aufsätzen.

Wie war es denn in der Zeit nach dem Krieg als wir Kinder uns die eigene Freizeit holten, da gab es sicherlich Konflikte zu all denen die damit nichts anfangen konnten.

Doch unsere Kindheit begann mit dem Stück Kreide und dem Freiraum auf der Straße, wir spielten miteinander und untereinander, Spiele auf der Straße vor dem Haus, jene Spiele die Kinder der Generation rtl + unbekannt sind.

Erlebten wir in unserer Kindheit unser eigenes Leben bewusster, redeten wir mehr untereinander und halfen uns vielleicht auch mehr?

Unsere Jahrgänge waren nicht stark, der Jahrgang 1946 war so schwach und der Geburtsjahrgang 1947 hatte bereits wieder andere Probleme, wir des Jahrgangs 1948 fanden uns wieder in Gemeinschaften aus vorwiegend Älteren und saßen in der Schule mit Jüngeren.

Aber wie kam es eigentlich dazu, da gab es in unmittelbarer Nachbarschaft die Mutter mit den zwei Söhnen, die sich nach ihrem Vater und Mann sehnten, den sie wiederfanden und der dann im Kriegsgefangenenlager erkrankte und verstarb.

Da gab es drei Häuser weiter meinen Schulfreund, der mit seiner Großmutter und Mutter zusammen zu Untermiete bei einer Kriegerwitwe wohnte, die ihren Mann und ihren Sohn im Krieg verloren hatte und den Briefkontakt zu ihrer Schwiegertochter in Oberschlesien fand, die Untermieter wohnten weiter dort und das mehr als 1Jahrzehnt.

Er also der nachher mein Schulfreund wurde und mir Jahre danach berichtete, wie er mir mal mit der flachen Seite des Kinderspatens einen Schlag auf den Kopf verpasst habe und er entschuldigte sich dafür fast 2 Jahrzehnte später.

Das genau war in der Zeit als die Republik 25 Jahre alt wurde, wo man sich begann in Unschuld zu rastern und sich reinzuwaschen, da wollten wir gegensetzen und wir versuchten es.

Denn er kannte seinen Vater nicht, sein Vater war ein britischer Besatzungssoldat, die Ehe seiner Eltern hielt nicht lange, seine Mutter war für eine kurze Zeit die Deutsche in England und erzählte mir, von dem Schicksal anderer, da gab es Kinder von farbigen Besatzungssoldaten.

Ich konnte mich auch daran erinnern und irgendwann waren sie weg, zunächst kamen sie in ein Heim und wurden zur Adoption freigegeben in die USA.

Zudem hatte man uns mal aufgegeben auch mich hatten einige Nachkriegsärzte medizinisch fast aufgegeben, da gab es jene Kindersterblichkeit die so viele Gründe hatte und mit denen man umgehen musste, wer Glück hatte der kam zur Stabilisation zu Gasteltern nach Norwegen und wer weniger Glück hatte in ein Kinderheim im Schwarzwald.

Ein paar andere Kinder und ich, wir hatten das nicht, Mittags gegen 13 Uhr erschien stets die Ärztin, immer zwischen Hoffnung und Bangen, dann sollten wir spielen alle die denen der Keuchhusten so zugesetzt hatte.

Ein paar Tage in der Woche in der Kokerei des Städt. Gaswerkes, die Luft dort sollte Linderung bewirken und wir stellten stets fest uns liebten unsere Eltern und wir mochten uns auch gegenseitig, all die die stets um uns waren.

Wir lebten in eine Republik hinein, hungerten zwar nicht- konnten trotzdem stets noch was essen, wir sollten das essen was auf den Tisch kam.

Dann folgten die Reihenuntersuchungen, irgendetwas fehlte auch bei mir, so mir in Erinnerung ist war es die Kalkzufuhr, jeden Morgen und jeden Abend gab es die brauen und eigentlich gut schmeckenden Pillen.

Eisenmangel wollte man mit Spinat ausgleichen und zudem Kuhmilch, genau jene vertrug nicht jedes Nachkriegskind.

Das nächste Thema nannte man Vitamine, das klappte im Sommer falls es einen Garten gab und im Winter?

Abends das Glas heiße Zitrone, Apfelsinen gab es kaum und wenn dann nur genießbar mit dem Teelöffel Zucker, Bananen sah man im Zoo- wenn die Affen gefüttert wurden.

Für uns Kinder fand man im Vorratskeller stets den leckeren Himbeersaft und wenn es kälter wurde, den warmen Brombeersaft am Abend, Hagebuttentee bezeichneten wir Kinder immer als jenes mutwillige Getränk gegen die täglichen kalten Füße.

Kalte Füße hatten wir, trotz den gestopften Wollsocken, denn meistens trugen wir Gummistiefel, was wir noch trugen waren die eigenwilligen Sommerhalbschuhe mit der abgeschnittenen Zehenspitzen, die Schuhe waren uns zu groß geworden.

Vielleicht wurden wir auch nur größer zum Trotz, vielleicht funktionierten wir auch besser als das System, mit diesem System machten wir auch Bekanntschaft oder das System mit uns.

Es passierte an dem Tag in der Schule als uns das System nicht mehr riechen konnte, man kann es auch so bezeichnen.

Die Lehrer hatten es erfasst, sie wollten uns nicht mehr riechen, man duschte uns in der Schule und das alle 14 Tage, reichte denen wohl.

Denen wohl, denn kannten sie die Wohnungen wo meine Schulfreunde wohnten, da wo es nur einen Wasserhahn auf dem Flur gab und wer wusste von uns, dass wir ein gekacheltes Badezimmer besaßen aber ohne Einrichtung ohne Wanne und Badeofen.

Wer kannte eigentlich wen, wir Kinder schon, denn wir wussten bei denen Zuhause gibt es nur einen Tisch, zum Essen, zur Arbeit und zum Schularbeiten machen aber uns fragte niemand.

Unsere Antworten passten nicht in das Raster, trotzdem erlebten wir die Jahreszeiten und wir trauten uns immer mehr zu, wir liehen uns auch Bücher untereinander, der Zirkel machte die Runde bis er wieder bei mir war, zirkelten 4 andere damit und der Tanz auf dem Rechenschieber von links nach recht, haste bis 10 oder über 100, die Zunge und der Läufer das war das Thema zw. Waschküche, Freibad und Kirche.

Ach ihr Chroniker, was liefert ihr für ein Stückwerk, ist das neuere Hilflosigkeit über das eigene Leben zu berichten, fehlt euch der Mut anderen Menschen mit euerer Erfahrung etwas auf den Weg zu geben oder unterliegen bereits sehr viele einer Blendung.

Den anderen Menschen blenden, mittels einer eigenen Darstellung, wir nannten diese Menschen einmal die systemkonformen Solotänzer auf den Brettern der Welt, dessen Leben zu einem Drehbuch wird aber werden sie glücklich und wirken sie überzeugend?

Sie können niemals einen Anderen überzeugen, denn diesen Menschen fehlt ein Leben, was die kritische Vernunft voraussetzt, es ist einerseits nicht asozial widerspricht aber einer dringend benötigten Revision in unserer Kultur.

Wo wieder einmal das Miteinander primär sich durch alle Lebenslagen ziehen sollte, den anderen Menschen versuchen zu verstehen und dann ihn erst den 1. Akt vorspielen, denn all das Umgedrehte erzeugt eine gegenseitige Entfernung und lässt manchen Hilflosen noch hilfloser erscheinen, es steht dann nur immer einer in der Sonne und der wirft viele Schatten.

Ich benötige keine Chroniker, mir wären barmherzige Samariter willkommender.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. Januar 2012 um 05:18 Uhr  

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