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Die Korruptionsaffäre breitet sich aus

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Was anfangs ganz nach Wulff aussah und nach einer Medienkampagne gegen die Bundespräsidenten, wird allmählich zur generellen politischen Korruptionsaffäre.

Das Prinzip scheint dabei immer das gleiche zu sein.

Eine Verbindung in die Wirtschaftswelt bietet sich an und wird genutzt.

So entsteht Dankbarkeit auf beiden Seiten und die nötige Nähe, für wirtschaftsfreundliche Politikentscheidungen.

Eigentlich das Einmaleins des Lobbyismus.

Nur so konkret hat sich das eigentlich niemand vorgestellt.

Wulffs Frau bekommt schicke Kleider und einen Vorserien Audi Q3, Beck bekommt einen Freiflug im Privatjet, Özdemir bekommt ein Ticket für ein Spitzenspiel in Spanien.

Dazwischen die Lobbyisten und deren Animateure wie M@anfred Schmidt, Eventmanager für Prominente.

Die Partys, die er gibt sind alle gesponsert.

Das Problem an der Sache ist.

Mit einem Rücktritt Wulffs kann diese Affäre nicht beigelegt werden, weil es eine Affäre der politischen Klasse in Berlin und den Ländern ist.

Man kann also nur hoffen, dass Wulff noch länger durchhält, weil zusammen mit ihm offensichtlich immer mehr Politiker ins Zwielicht geraten.

Die Lobbyrepublik lässt grüßen!

Berlin und die Länderhauptstädte stecken voller Korruptionsskandale, auf die Kommunen muss man das gar nicht runter brechen, obwohl auch das problemlos möglich wäre.

Zu Cem Özdemir fällt mir noch ein, dass er im letzten Jahr auch zur traditionellen Bilderberger-Konferenz eingeladen war.

Eine heimlichtuerische Konferenz in der sich Wirtschaftsgrößen und wirtschaftsfreundliche Politiker auf die Ziele der Zukunft verständigen.

Mit Demokratie hat das alles nichts zu tun, mit Partizipation schon, allerdings nur auf höchster Ebene!

Warten wir also ab, was noch alles ans Licht kommt.

Auf diese Weise könnte Christian Wulff unserem Land einen ungewollten, aber gleichfalls wertvollen Dienst erweisen.

Er hält die Lust am Aufdecken unserer korrupten Politik in den Leitmedien wach.

Halt durch Christian!

Ein Jahr noch, dann haben wir mindestens die Hälfte unsere Politprofis am Arsch.

Vielleicht wird dann ja endlich die längst überfällige EU-Antikorruptions-Richtlinie im Bundestag ratifiziert.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 03. Februar 2012 um 10:03 Uhr  

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