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Europa in den Regionen Spanien , ein Zwischenruf

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Viva Espania

 

 

 

Viva Rei Viva la Passionaria. Betrachten wir zunächst die Transitionszeit,

diese klammerte die Befindlichkeiten der ehemaligen Bürgerkriegsverlierer aus,vielleicht aus politischer Zurückhaltung.

Sicherlich auch die Veränderung in den lebensweltlichen Bezügen, in der sozialökonomischen Struktur und dessen Wandel, denn die gesellschaftlichen Verhältnisse wurden nachhaltig umgestaltet, so daß die Feindschaften aus Bürgerkriegszeiten ihre Aktuallität verloren.

In den Großstädten betrieb man massive Zuwanderungen, es entstanden demzufolge neue Mittelschichten, die wiederum das Schema der Städte , bezogen auf vor dem Bürgerkrieg, wesentlich veränderte.

Unter den Bewohnern der Städte entstand ein völlig neues soziales Umfeld, demzufolge üffnete man sich hier erst später den Problemen der Verlierer des Bürgerkrieges und der Zeit danach unter Franco, diese Schichten der Bevölkerung hatte jahrzehntelang dazu ihre Stimme verloren.

Im Kleinstädtischen und in den ländlichen Regionen dagegen, hatte man allgemein den ab 1975 unterschwelligen Konflikt jener Bürgerkriegsfolgen in soweit entschärft, daß eine massive Abwanderung einsetzte und zudem die Modernisierung hier rasant ihren Einzug hielt.

Der Dictator war jedoch mit dem Ziel angetreten, alle grunsätzlichen Veränderungen der Republik in diesem Raum unmittelbar rückgängig zu machen, so daß Besitzverhältnisse wieder aus der Zeit von Vorgestern Realität wurden.

Ein Ergebnis dessen war die Aufrechterhaltung der traditionellen Herrschaftsbeziehungen sowie die vom Bürgerkrieg hier hereintragende Gewalt, so daß man die sozialen Feindschaften konservierte.

Wie läßt sich das beweisen?

In den ländlichen Regionen des Königreiches ist das Wissen um die Stätte sowie um die Orte der konkreten Gewaltaten,plus die inviduellen Verantwortlichen sowie die familiären Beziehungen und dessen Verstrickungen in einer detailiesierten Präzison erhalten geblieben.

Demzufolge tragen durchaus innerhalb dieser Regionen die Opfer und die Täter der Gewalt den gleichen Namen.

Wohnten und arbeiteten innerhalb der Franco Herrschaft ziemlich eng beieinander, daß mußte für alle Beteiligte eine brisante Aktualität gewesen sei.

Die Verlierer spürten dabei einen doppelten Druck, den der Verlierer der Republik zu sein und das Leben unter der Gnade der Sieger, dazu liegt mittlerweile eine Studie vor, eine Studie der span. Ursachenforscherin Angela Cenarro, Aus- und Umwege des Verlierergedächtnisses unter den Bedingungen der Franco Dictatur,ihre Befragungen führte sie in der Provinz Aragonien durch, dabei stellte sie schwere Deformationen des individuellen Gedächtnisses fest, dabei bezog sie sich auf den Mangel an Gesprächsräumen sowie auf die langftristige Wirkung der Regiempropaganda.

Bei den Siegern des Bürgerkrieges sah es wie folgt aus, Trauer und das Leidwesen des Siegers war der Auftrag des Regiems geworden, legetim und damit zum öffentlichem Auftrag.

Den Besiegten blieb nichts, weder die öffentliche Trauer, weder die Erinnerung, noch die Teilnahme der sozialen Gestaltung.

Angela Cenarro bezeichnet diesals eine Ausgrenzung aus dem öffentlichem Raum, was durchaus auch zu einer Distanzierung der eigenen Lebensbiografie führt.

Diese vielfach gebrochene Erinnerungswelten auf Seiten der Verlierer überrascht kaum, daß nach 40 Jahren der Dictatur, in vielen Fällen kein unmittelbarer Bezug und Beitrag zur öffentlichen Aussprache bestand, eine Beziehung zu den republikanischen Erinnerungen - ist mitunter ein Bemühen um jeden Einzelfall.

Der Zustand dieser Verweigerungsgedächtnisse war kennzeichnet bis und mitunter nach 1975, dazu gesellte sich die Isolation und die die ständige Angst, die nicht nur auf das Erlebte sich konzentrierte, sondern mitunter sich auch auf die Sieger bezog.

Diese durchaus tiefersitzende Angst, ist Heute 2009 mitunter gegenwärtig, die Formation innerhalb Spaniens Gesellschaft, hat neue Formen - die PP sehnt sich nach Anhänger, rekutiert man den geistigen Müll, ergibt das eine stabile aber auch lästige Verbindung.

Wie machte das eigentlich im Nachkriegsdeutschland die CDU? Sie vereinnahmte die Ewiggestrigen, ausdem BHE und der DP.das Ergebnis waren die 131er Gesetzt, Deutschland kein Vorbild.

 

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